Organisationstruktur

Die religiösen, kulturellen und sozialen Dienstleistungen der IGMG werden je nach Aufgabenstellung vom Zentralverband, den Regionalverbänden und den Moscheegemeinden wahrgenommen. Die kleinste Einheit in unserer Religionsgemeinschaft sind die Moscheegemeinden. Diese stellen die nötige Infrastruktur für die tägliche Religionsausübung wie Gebetsräume und Imame zur Verfügung. Daneben gibt es schon auf dieser Ebene Frauen- und Jugendabteilungen, die neben den allgemeinen von allen nutzbaren Angeboten der Moscheegemeinde zusätzliche oder weitere Aktivitäten anbieten, die speziell auf die Bedürfnisse ihrer jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet sind.  

 

Die IGMG unterhält Moscheegemeinden in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Italien, England, Dänemark, Schweden und Norwegen.

 

 Europa-Ebene

 15 europäische Regionalverbände

 Regionale Ebene

 15 deutsche Regionalverbände

 Lokale Ebene

 514 Moscheegemeinden

 

Organisatorisch sind die lokalen Gemeinden zu Regionalverbänden zusammengefasst. Die IGMG bietet ihre Leistungen in insgesamt 30 europäischen Regionalverbänden an, von denen sich 15 in Deutschland befinden. Dies sind die Regionalverbände Hamburg, Bremen, Berlin, Hannover, Nördliches Ruhrgebiet,  Ruhrgebiet A, Düsseldorf, Köln, Hessen, Rhein-Saar, Stuttgart, Schwaben, Freiburg, Nördliches Bayern und Südliches Bayern. In den anderen europäischen Ländern existieren mit Paris, Straßburg, Lyon und Annecy vier Regionalverbände in Frankreich, in Österreich und in den Niederlanden gibt es mit Österreich-1, Österreich-2 und nördliche Niederlande, südliche Niederlande jeweils zwei Verbände. In der Schweiz, Italien, Norwegen, Schweden, Dänemark, Belgien und  England ist die IGMG mit je einem Nationalverband vertreten.

 

 

 

Die Regionalverbände bilden einerseits das Bindeglied zwischen Zentrale und einzelnen Zweigstellen, andererseits koordinieren sie die Arbeit in den ihnen zugehörigen Gemeinden. Insbesondere sind sie für die Koordinierung der Religions- und Bildungsarbeit und für die Abhaltung von kulturellen Veranstaltungen zuständig. Außerdem sorgen sie für   die Zusammenarbeit unter den Gemeinden und den Austausch von Erfahrung zwischen diesen. Weiterhin sind die Regionalverbände für die Koordinierung der Imame in den Gemeinden zuständig. Die Zentrale in Deutschland sorgt für die verbandsweite Koordinierung religiöser Dienstleistungen, der Bildungsarbeit und der sozialen Angebote in Regionalverbänden und Gemeinden. Sie gibt die Strategie der Gemeinschaft zu grundlegenden Themen vor. Darüber hinaus organisiert die Zentrale, in Zusammenarbeit mit den beiden anderen Ebenen, die religiösen und sozialen Angebote, wie Hadsch, Opfertierkampagne oder Gebetskalender, die nicht von Gemeinden und Regionalverbänden erbracht werden können. Außerdem unterhält der Zentralverband einen Solidarfond zur gegenseitigen Unterstützung bei Bestattungen. Weiterhin ist sie für die Ausbildung und Bereitstellung von Imamen zuständig.   Auf lokaler Ebene umfasst die IGMG 514 Moscheegemeinden, davon 323 in Deutschland. Hinzu kommen Frauen-, Jugend-, Sport- und Bildungsvereine. Insgesamt verfügt die IGMG über 1833 lokale Einrichtungen und zählt zurzeit ca. 87.000 Mitglieder. Die Gemeindegröße liegt bei ca. 300.000 Personen („Freitagsgemeinde“).

 

Camia Ausgabe 47

Perspektif September-Oktober 2014

Sabah Ülkesi Juli 2014

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