Samstag 21. November 2009

Die Hadsch ist für Muslime der Höhepunkt ihres irdischen Lebens. Für alle erwachsenen und gesunden Muslime, die die Mittel dazu aufbringen können, ist es Pflicht, mindestens einmal im Leben nach Mekka zu pilgern. Dort durchlaufen sie die verschiedenen Stationen der Hadsch.

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Samstag 07. November 2009

Das Wort „Hadsch“ bedeutet Absicht, Hinwendung und Wanderung. Im islamischen Sinne ist damit die Pilgerfahrt gemeint, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an der Mikât-Grenze beginnt und mit dem Besuch Medinas oder dem Abschiedstawâf in Mekka endet.

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Donnerstag 11. Dezember 2008

Die Opfertierfesttage sind fast vorüber, die Hadsch-Riten sind abgeschlossen. Da ich die letzten Tage wegen Mina, Arafat, der Steinigung und der anderen Riten so gut wie durchgehend unterwegs gewesen bin, war es mir nicht möglich, etwas auf den Blog zu stellen. Jetzt wo es wieder ruhig geworden ist, möchte ich das nachholen.

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Samstag 06. Dezember 2008

Für Medina sind keine Hadsch-Riten vorgesehen. Der Besuch Medinas ist gar kein Bestandteil der Hadsch-Ritus. Dennoch strömen während und außerhalb der Hadsch-Saison Millionen von Muslime in diese Stadt.

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Freitag 05. Dezember 2008

Wer schon einmal auf der Hadsch war oder zumindest sich der anstehenden Tage bewusst ist, dürfte es eigentlich schon bemerkt haben. Auch wenn ich noch über Medina schreibe, ich bin schon in Mekka. In Medina hat mir schlicht und einfach die Internet-Verbindung gefehlt, um die Beiträge an die Redaktion zu senden.

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Donnerstag 04. Dezember 2008

Die Hadsch-Fahrt besteht zwar zum größten Teil aus Gebeten und festgelegten Ritualen, beschränkt sich aber nicht darauf. Sowohl in Medina, als auch in Mekka stehen zahlreiche Ausflüge auf dem Plan. Heute werden wir zur Einführung über Medina dem „Medina-Institut“ einen Besuch abstatten.

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Mittwoch 03. Dezember 2008

Nach den ersten Gebeten steht endlich der erste Besuch beim Propheten an. Tausenvierhundert Jahre ist er mittlerweile tot, doch noch immer lebendig im Herzen der Gläubigen. Deswegen wird er auch besucht, als würde man einen lebendigen Menschen besuchen.

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Mittwoch 03. Dezember 2008

Schon immer strahlte der Orient eine starke Faszination aus und lockte viele europäische Abenteurer, Entdecker und Forscher, die mit großer Begeisterung den Orient bereisten und erkundeten. Dabei wurde die Reise in die „Verbotene Stadt“ Mekka als die größte Herausforderung betrachtet, da das Betreten der heiligen Stadt Mekka damals wie heute für Nichtmuslime streng verboten ist.

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Mittwoch 03. Dezember 2008

Jährlich versammeln sich Millionen Muslime am Fuße des Berges Arafat, um den Tag und einen Teil der Nacht im Gebet zu verbringen. Diese Versammlung bildet den Höhepunkt der Pilgerfahrt, zu dem auch eine Rede gehört, wie sie im Folgenden widergegeben wird.

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Dienstag 02. Dezember 2008

Während wir auf unsere Zimmer steigen ertönt schon der Muezzinruf für das Abendgebet. Dies wird unsere erste Gebetszeit in Medina sein. In einer Überlieferung wird denjenigen, die 40 Gebetszeiten in der Prophetenmoschee beten unter anderem die Fürsprache des Propheten versprochen.

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Montag 01. Dezember 2008

Nach dem die Passangelegenheiten erledigt sind, fahren wir auch sofort weiter zum Hotel. Die Aufregung hat mittlerweile natürlich den Siedepunkt erreicht. Mit Segenswünschen für den Propheten nimmt der Bus fahrt auf. Unsere Blicke richten sich immer stärker in Richtung Prophetenmoschee. Dessen Minarette sind immer deutlicher zu sehen.

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Samstag 29. November 2008

Nach einem Zwischenstopp in Istanbul ist unser Flieger endlich in Dschidda gelandet. Es ist kurz vor dem Morgengebet. Doch bis wir dieses Beten können, müssen wir erst durch die Passkontrolle.

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Freitag 28. November 2008

Endlich ist der besondere Tag da, der Tag der Abreise. Wir fliegen ab Frankfurt. Den Abend davor haben wir noch meine Eltern besucht und auch die Nacht dort verbracht. Nach einem gemeinsamen Mittagsgebet und zwei Rekat Reisegebet geht die Fahrt Richtung Flughafen los.

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Montag 24. November 2008

2003 unternahm der bulgarisch-deutsche Schriftsteller Ilija Trojanow die islamische Pilgerfahrt nach Mekka und Medina: die Hadsch. In seinem Buch „Zu den heiligen Quellen des Islam“ (erschienen bei Malik und Piper) schildert er all die Erfahrungen und Eindrücke, die er während dieser Reise sammelte.

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Freitag 21. November 2008

Das die Anmeldung auf die Hadsch sehr früh erfolgt, hat einen kleinen Nachteil. Man weiß zwar, dass man in einigen Monaten zur Hadsch fahren wird, aber da der Aufbruchstermin noch so lange auf sich warten lässt, mag die richtige Hadschstimmung nicht recht aufkommen. Bei mir passierte es cirka drei Wochen vor dem Abflug. Ich wusste nicht was, aber etwas hatte sich geändert. Irgendwie kam eine Spannung auf, die kaum auszuhalten war. Eine unglaubliche Sehnsucht setzte ein, jeder einzelne Tag wollte nicht mehr vergehen. Ich begann nun auch mit meinen Vorbereitungen. So ziemlich jedes Buch über die Hadsch musste gelesen, jede Dokumentation gesehen werden.

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Donnerstag 13. November 2008

Mittlerweile muss der Entschluss zur Teilnahme an der Pilgerfahrt sehr früh gefasst werden. Die Zahl der verfügbaren Plätze ist beschränkt, wer sich zu spät anmeldet, muss sich bis ins nächste Jahr gedulden. Ich habe mich bereits Ende Januar zur Hadsch eingeschrieben, einige Wochen später schon bekam man nur noch nur noch einen Platz auf der Warteliste.

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Dienstag 11. November 2008

O Liebe,

Ich mag es Briefe zu schreiben, mit Worten zu spielen. Aber diesen Brief zu schreiben, hat lange Tage in Anspruch genommen. Um Mut dafür zu sammeln, habe ich es Nacht um Nacht, Tag um Tag verschoben...

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Montag 10. November 2008

Seit Jahrzehnten organisiert die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş für Mitglieder und andere Muslime die Pilgerfahrt zu den heiligen Stätten des Islams. Tausende reisen aus Deutschland nach Mekka und Medina und treffen dort auf Millionen anderer Muslime. Und dieses Jahr bin ich einer dieser Hadsch-Reisenden.

 

Vier Wochen werde ich in Mekka und Medina sein, acht Tage in der Prophetenstadt, den größten Teil der Reise in Mekka. Den Propheten werde ich inschâallah in der Masdschid an-Nabawî und die Kâba in der Masdschid al-Harâm besuchen, auf den Pfaden der Offenbarung schreiten, dem Ruf Abrahams folgen.

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Montag 26. November 2007

Mit einem warmen Wind grüßt uns Saudi Arabien mitten in der Nacht. Mit dieser freundlichen Geste heißt er uns willkommen. Anschließend begeben wir uns auf den Weg. Ein langer Weg bis zum Ziel und lange, unendliche Fragen… Warum bin ich gekommen? Was war meine Absicht? Was/Wen habe ich vermisst? Die Antworten auf diese Fragen bekomme ich in Mekka…

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Montag 12. März 2007

Für heute steht der Besuch des Friedhofs in Uhud an. Die Grabstätte ist mit hohen Mauern umgeben und sieht eigentlich nicht wie ein Friedhof aus. In der Mitte ist eine Stelle mit schwarzen Steinen markiert. Hier sind die Gräber von Hamza (ra) und der anderen Märtyrer (Schahîd), die im Kampf bei Uhud gefallen sind. Wie alle anderen Anwesenden, beten wir für diese Märtyrer und fahren weiter zur Kiblatajn-Moschee.

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Montag 12. März 2007

Eine weitere wichtige Aufgabe in Medina ist neben unseren Pflichten in der Masdschid an-Nabawî der Besuch von verschiedenen historischen Stätten. In diesem Rahmen besuchen wir den Friedhof bei Uhud, wo der Kampf bei Uhud stattfand und in der islamischen Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Danach werden wir neben der Kiblatajn-Moschee und den Ort an dem der Grabenkrieg ausgetragen wurde, besichtigen. Zuletzt werden wir die Kuba-Moschee besuchen. Sie ist die erste Moschee, die in Medina errichtet worden ist. Im Koran wird von ihr berichtet als eine Moschee, deren Fundamente aus Takwâ bestehen.

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Montag 12. März 2007

Die acht Tage in Medina vergingen wie im Fluge. Nun bereiten wir uns auf die Hadsch und die Umra vor, die die eigentlichen Ziele unserer Reise sind. Eine der wichtigsten Pflichten der Hadsch sind die Nijja, die Absicht, und der Weihezustand, der Ihrâm, in den man sich begibt. Die Frauen tragen im Weihezustand ihre alltäglichen Kleider. Das Ihrâm-Gewand der Männer hingegen besteht lediglich aus zwei nahtlosen weißen Gewändern.

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Montag 12. März 2007

Nun sind wir da, in der Mutter der Städte, in Mekka. Sie wird im Koran als „Umm al-Kura“ ([6:92][42:7]), die Mutter aller Städte, genannt. Dieser Name gehört zu den bekanntesten Namen Mekkas. Der große Korankommentator Katâda sagte, dass Mekka deshalb so benannt wurde, weil die Erde von ausgehend Mekka geschaffen sei, während nach den Angaben Suddis Mekka die Mutter der Städte ist, da hier das erste Gotteshaus errichtet wurde. Nun sind wir also hier.

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Donnerstag 28. Dezember 2006

„Und rufe die Menschen zur Pilgerfahrt. Lass sie zu dir kommen zu Fuß und auf allen möglichen flinken Reittieren, aus den fernsten Gegenden.“ [22:27] „Siehe, das erste für die Menschheit errichtete Haus war das in Bakka - gesegnet und eine Leitung für alle Welt.“ [3:96]

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Freitag 22. Dezember 2006

Medina liegt ca. 400 km nördlich von Mekka und ungefähr 200 km vom Roten Meer entfernt. Das Flachland ist umgeben von den Bergen Uhud und Ayr und nicht so trocken wie andere arabische Gebiete, sondern sehr fruchtbar und reich an Wasser. Der besondere Boden ermöglicht es, das Wasser im Untergrund zu speichern.

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Donnerstag 03. November 2005

Allah gibt uns unzählige Gaben. Manchmal wird sogar das Verreisen an einen anderen Ort, wenn man dabei Allahs Segen erhofft und sich an seine Gebote hält, zu einem Gottesdienst (Ibâda). So sind auch die Hadsch und die Umra Gottesdienste, die zu den Gaben Allahs an seine Geschöpfe zählen.

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Mittwoch 31. Dezember 2003

„Labbajk allâhumma labbajk - labbajka lâ scharîka laka labbajk – innal hamda wan nimata laka wal mulk – lâ scharîka lak."

 

„Hier bin ich, O Allah, hier bin ich - hier bin ich, es gibt keine Gottheit außer Dir, hier bin ich – alles Lob und alle Huld sind Dein, und alle Herrschaft – es gibt keine Gottheit außer Dir."

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