Die Auswanderung [mehr]

Der Aschûra-Tag [mehr]

Der Mawlid an-Nabawî [mehr]

  Die Regâib-Nacht [mehr]

Der Beginn der gesegneten Drei Monate [mehr]

Die Mirâdsch-Nacht [mehr]

Die Berât-Nacht [mehr]

Der Beginn des Ramadan [mehr]

Das Ramadanfest [mehr]

Die Kadr-Nacht [mehr]

Das Opferfest [mehr]

Die Hadsch und die Umra [mehr]

Islamische Feiertage

 

Der Islam kennt ursprünglich nur zwei Festtage, nämlich das dreitägige Ramadanfest am Ende des Fastenmonats und das viertägige Opferfest, dass am Ende der Hadsch gefeiert wird. Diese Festtage beginnen mit dem gemeinsamen Festtagsgebet in der Moschee und fahren mit anschließenden gegenseitigen Besuchen und Beschenkungen fort.


Hinzu kommen gesegnete Nächte – türkisch Kandil Gecesi – und besondere Tage, die entweder auf einem Vers des Korans, einem Hadîth oder einer bedeutsamen (historischen) Begebenheit beruhen. Die Nächte, deren Bedeutung auf der Aussage eines Koransverses und/oder eines Ausspruches des Gesandten Gottes Muhammad (saw) gründet, sind die Kadr-Nacht, die Mirâdsch-Nacht, die Berât-Nacht und die Regâib-Nacht. Im Unterschied dazu wird der Jahrestag der Hidschra, der Aschûra-Tag, der Tag der Geburt Muhammads (saw), der Beginn der gesegneten drei Monate sowie der Beginn des Fastenmonats Ramadan auf ein für die Muslime wichtiges Ereignis zurückgeführt.

Je nach Herkunftsland und Rechtsschule der Muslime werden diese Tage und Nächte verschieden begangen. Während beispielsweise Schiiten dem Aschûra-Tag einen besonderen Wert beimessen, wird er in türkischstämmigen Gemeinden lediglich mit Fasten verbracht.

Dahingegen spielt – aufgrund der tiefen Verbundenheit zur Sunna des Gesandten Gottes – bei türkischen oder aus dem Balkan stammenden Muslimen der Tag der Geburt Muhammads (saw) eine wichtige Rolle, weshalb er in einer festlichen Atmosphäre in der Gemeinschaft mit Gebeten, Gesängen und Ansprachen begangen wird. In den letzten Jahren werden auch vermehrt öffentliche Veranstaltungen in größeren Sälen organisiert.

Eine große Bedeutung für alle Muslime hat die Kadr-Nacht, weil in dieser Nacht gemäß der Sure Kadr im Monat Ramadan die Offenbarung des Korans begann. Diese Nacht wird von Muslimen – wenn möglich vollständig – mit der Rezitation des Korans, Gebeten und Bittgebeten verbracht, da Allah demjenigen, der sie gebührend verbringt, die Vergebung aller Sünden verspricht.
 
Weitere Erläuterungen zu den einzelnen Festtagen und Nächten können den einzelnen Darstellungen entnommen werden.
           
Zuletzt noch ein Hinweis bezüglich der genauen Terminierung der Festtage. Wie bekannt, basiert die islamische Zeitrechnung auf einem Mondkalender. Da sich dieser in Relation zum Sonnenkalender jedes Jahr um 10 bzw. 11 Tage verschiebt, kann es vorkommen, dass sich die hier genannten Datumsangaben entsprechend verschieben. Der genaue Beginn des Fastenmonats sowie das Ende und der Beginn des Opferfestes werden jedoch in jedem Fall auf dieser Seite angekündigt werden.

 

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Camia Ausgabe 47

Perspektif September-Oktober 2014

Sabah Ülkesi Juli 2014

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