Mittwoch 17. Oktober 2012

TOM, Gemeinschaft
Ein besonderer Tag in der Moschee in Mülheim a. d. Ruhr

Ein Tag wie er sein sollte – der Tag der offenen Moschee (TOM) in Mülheim an der Ruhr. Jährlich am 3. Oktober öffnen die Moscheen in Deutschland ihre Türen für Ihre Gäste. So auch die Mescid-i Aksa Moschee mit ihren engagierten Jugendlichen.

Früh am Morgen ist man fleißig mit den Vorbereitungen beschäftigt. Quietschende Tische, angespannte Stimmen vor der letzten Probe und viel jugendliches Gelächter. Erstmals in diesem Jahr übernahmen Jugendliche die Organisation des Tages. Ziel war es, für interessierte und neugierige Gäste ein Programm zu entwerfen. Unter dem diesjährigen TOM-Motto „Islamische Kunst und Kultur“ wurden Führungen, Vorträge und Workshops veranstaltet. Es wurde viel vorbereitet, geplant und geprobt – und das alles von den Jugendlichen der Hilal- und Yildiz-Jugendgruppe.

 

Das 25-köpfige Organisationsteam hat sich Wochen vorher mit der Planung beschäftigt. Der Tag der offenen Moschee begann mit einer freundlichen Begrüßung der ersten Gäste. Die darauf folgende Moscheeführung, durchgeführt von zwei Jugendlichen, war für die Besucher/innen ein informatives und ebenso unterhaltsames Erlebnis.

 

Das Highlight für die Besucher/innen war die Möglichkeit, einer Ebru-Künstlerin über die Schulter zu schauen. Die von der Wassermalkunst faszinierten Besucher durften auch selber Hand anlegen und ein eigenes Marmorpapier herstellen. Nebenbei gestalteten kreative Besucher/innen unter Anleitung der Moschee-Jugendlichen Gebetsketten und Lesezeichen.  Das Angebot, kostenlose Broschüren zum Motto des Tages mitzunehmen, wurde von den Gästen begeistert angenommen. Zudem konnten Gespräche bei einer Tasse Tee oder Kaffee stattfinden und Meinungen ausgetauscht werden.

 

Als Ausgleich für vielerlei Aktionen war auch ein Raum der Stille eingerichtet, wo es ausreichend Ruhe gab. Hier war beruhigende Musik zu hören und es gab viele Bilder von prächtigen Moscheen zu bewundern. Dort konnten die Gäste die Informationen verarbeiten, ihre Gedanken sammeln und sich entspannen. Die Darbietung mit der Nay-Flöte sorgte zusätzlich für intensive und gefühlvolle Augenblicke. Außerdem erlangte der abschließende Vortrag zum Thema „die Kunst des Marmorierens und die Bedeutung der Kalligrafie im Islam“ große Aufmerksamkeit der Besucher.

Am Ende des Tages waren erleichterte, teilweise erschöpfte, weiterhin neugierige, zufriedene und größtenteils junge Gesichter zu sehen. Man kann sehr gespannt auf diesen besonderen Tag im nächsten Jahr sein!


Camia - Ausgabe 45

Perspektif September-Oktober 2014

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