{"id":2820,"date":"2005-06-03T00:21:00","date_gmt":"2005-06-02T22:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.igmg.org\/?p=2820"},"modified":"2015-02-16T11:00:48","modified_gmt":"2015-02-16T10:00:48","slug":"hutba-aedialog-und-nachbarschaftsbeziehungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutba-aedialog-und-nachbarschaftsbeziehungen\/","title":{"rendered":"Hutba -Dialog und Nachbarschaftsbeziehungen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Verehrte Muslime,<\/strong><\/p>\n<p>Diese Hutba werde ich \u00fcber die Bedeutung des gesellschaftlichen Dialogs   halten, die auf gegenseitigem Respekt beruht.<\/p>\n<p>Unsere Religion hat uns die Wege zur Gl\u00fcckseligkeit und Frieden gelehrt.   Deshalb sind wir dazu verpflichtet, als Muslime uns gegen diejenigen zu wehren,   die den gemeinsamen Frieden gef\u00e4hrden. Auch sind wir verpflichtet, mit   den Menschen gute Beziehungen aufzubauen und mit ihnen in Frieden zu leben.   Es gibt im Glauben keine Einschr\u00e4nkungen, die uns verbieten, mit anderen   Menschen Freundschaften zu schlie\u00dfen. Ganz im Gegenteil, uns wird nahe   gelegt, die guten Beziehungen zwischen den Menschen zu f\u00f6rdern. Unser   Prophet sagt in einem Hadis: &#8221; <strong>Ein Muslim ist derjenige, der   sich mit seinem Umfeld befreunden kann und mit dem man sich anfreunden kann.   Jemand der sich nicht mit anderen anfreundet und mit dem man sich nicht anfreunden   kann, auf dem ist kein Segen.&#8221;<\/strong> (Camiussa\u011fir\/H: 9147)<\/p>\n<p>Aus dieser \u00dcberlieferung sehen wir, dass ein Muslim keine Bedenken haben   soll, in einen Dialog mit anderen Menschen zu treten. Au\u00dferdem bedeutet   der Dialog keinesfalls, dass die eigene Kultur Schaden davon nimmt.<\/p>\n<p><strong>Liebe Br\u00fcder und Schwestern! <\/strong><\/p>\n<p>Unser Prophet hatte ein sehr enges Verh\u00e4ltnis zu seinen Nachbarn. Wie   wir wissen, bestanden seine Nachbarn nicht nur aus Muslimen. Er hatte auch   nicht muslimische Nachbarn, deren Probleme er teilte und denen er behilfich   war. <\/p>\n<p>In einem Hadis, weist der Prophet auf die Wichtigkeit von Nachbarschaftsbeziehungen   hin: <\/p>\n<p><strong>&#8220;Der Engel Gabriel kam einige Male zu mir und sprach <em>&#8221; Ich       empfehle dir deinen<\/em><em>Nachbarn&#8221;\u009d<\/em>. Ich dachte fast, dass       die Nachbarn aneinander beerben werden&#8221;\u009d<\/strong> (Ahmed ibn-i Hambel,       M\u00fcsned, 5. cild, 267) Und in einem anderen Hadis hei\u00dft es: <\/p>\n<p><strong>&#8220;Wer an Allah teala und an den J\u00fcngsten Tag glaubt, soll     seine Nachbarn reichlich bewirten.&#8221; <\/strong>(Cami`us Sagir, S. 540\/Hadis     No: 8979)<\/p>\n<p>Wenn wir diesen Hadis n\u00e4her betrachten, sehen wir, dass darin keine Unterscheidung   zwischen Muslimen und nicht Muslimen gemacht wird.<\/p>\n<p>Unser geliebter Prophet sprach in seiner Abschiedspredigt: <\/p>\n<p><strong> &#8220;Euer Herr ist einer und ihr stammt von einem Vater. Ihr alle     seid von Adam und Adam ist aus Erde. Ein Araber ist nicht vorz\u00fcglicher     als ein Nichtaraber, noch ein Nichtaraber vorz\u00fcglicher als ein Araber;     Ein Schwarzer ist nicht vorz\u00fcglicher als ein Wei\u00dfer, noch ein     Wei\u00dfer als ein Schwarzer, au\u00dfer durch Fr\u00f6mmigkeit und Gottesfurcht.<\/strong><strong> &#8221; <\/strong><\/p>\n<p>Aus dieser Predigt sehen wir, dass der soziale Status eines Menschen nicht   von seiner Geburt bestimmt werden kann; dass die irdische \u00dcberlegenheit   verg\u00e4nglich ist und die wahre \u00dcberlegenheit im Jenseits nur durch   Gottesfurcht erlangt werden kann. Der Prophet empfiehlt uns, dass wir unter   diesen Anhaltspunkten mit den Menschen barmherzig umgehen sollen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich gerne an einem Koranvers erinnern:<\/p>\n<p><strong> &#8220;O ihr, die ihr glaubt! Steht in Gerechtigkeit fest, wenn ihr     vor Allah bezeugt. Der Hass gegen (bestimmte) Leute verf\u00fchre euch nicht     zu Ungerechtigkeit. Seid gerecht, das entspricht mehr der Gottesfurcht. Und     f\u00fcrchtet Allah. Siehe, Allah kennt euer Tun.&#8221; (Maida 8)<\/strong><\/p>\n<p><strong>IGMG Irschad-Abteilung<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verehrte Muslime, Diese Hutba werde ich \u00fcber die Bedeutung des gesellschaftlichen Dialogs halten, die auf gegenseitigem Respekt beruht. Unsere Religion hat uns die Wege zur Gl\u00fcckseligkeit und Frieden gelehrt. Deshalb sind wir dazu verpflichtet, als Muslime uns gegen diejenigen zu wehren, die den gemeinsamen Frieden gef\u00e4hrden. 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