{"id":690646,"date":"2005-05-26T22:41:00","date_gmt":"2005-05-26T22:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutba-helal-ve-haram-a%c2%b6la%c2%a7a%c2%bclerine-dikkat-etmek-2\/"},"modified":"2026-10-01T14:04:09","modified_gmt":"2026-10-01T14:04:09","slug":"hutba-helal-ve-haram-oelcuelerine-dikkat-etmek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutba-helal-ve-haram-oelcuelerine-dikkat-etmek\/","title":{"rendered":"Hutba &#8211; Helal ve Haram \u00f6l\u00e7\u00fclerine dikkat etmek"},"content":{"rendered":"<p><strong> Verehrte Muslime, <\/strong><\/p>\n<p> ich m\u00f6chte in dieser Hutba das Verbotene (Haram) und das Erlaubte (Halal)   im Lichte von Koran und Sunnah behandeln. <\/p>\n<p><strong> Liebe Geschwister! <\/strong><\/p>\n<p> Haram und Helal werden von Allah teala im Koran benannt. Helal sind die Gaben,   die dem Menschen zu seinen Diensten gegeben worden sind. Das Haram ist au\u00dferhalb   dessen, was der Muslim darf. Das Verbotene dem Erlaubten vorzuziehen, ist eine   Ungerechtigkeit den Mitmenschen und sich selbst gegen\u00fcber. Dies f\u00fchrt   zum Verderben im Diesseits und zerst\u00f6rt das Jenseits. <\/p>\n<p> Ein Mensch hat zweierlei Seiten. Zum ersten seine materielle Seite; das ist   sein K\u00f6rper. Und zum zweiten seine geistige Seite, seine Seele. Unsere   Religion weist darauf hin, dass wir unseren K\u00f6rper mit Erlaubtem ern\u00e4hren   sollen, damit unsere Seele gesund und rein bleibt. Denn die Vorraussetzung   f\u00fcr eine heile Seele ist ein K\u00f6rper, der mit rechtm\u00e4\u00dfigem   Gut ern\u00e4hrt wurde. Also ist ein Muslim dazu verpflichtet sein Verdienst   im Diesseits auf erlaubtem Wege zu erwerben und es wiederum auf erlaubtem Wege   auszugeben. In diesem Zusammenhang hat unser Prophet (Friede sei mit ihm) im   folgenden Hadis gesagt: <strong><em>&#8221; Ein K\u00f6rper, der mit Verbotenem   ern\u00e4hrt wurde, verdient nicht das Paradies, er verdient das H\u00f6llenfeuer&#8221;.<\/em><\/strong> (Hakim,   Ahmed) Aus dieser \u00dcberlieferung sehen wir, dass wir unsere Pr\u00fcfung   im Diesseits nur dann erfolgreich bestehen k\u00f6nnen, wenn wir auf diese   Richtlinien achten und sie praktizieren. <\/p>\n<p> Allah teala nahm die Propheten in dieser Hinsicht genauso in die Verantwortung,   wie deren Anh\u00e4nger. Unser Prophet deutete in einem Hadis auf den Koranvers   Sura al-Muminun Vers 51 und sprach: &#8220;O ihr Menschen! Wahrlich Allah teala   ist rein und nimmt nur das Reine an. Allah teala hat den Gl\u00e4ubigen dasselbe   befohlen wie seinen Propheten.&#8221; Zu seinen Propheten: <strong><em>&#8220;<\/em><\/strong><strong><em> O   ihr Gesandten! E\u00dft von dem, was gut ist, und tut das Rechte. Seht, Ich       wei\u00df, was ihr tut.&#8221; (Mu`minun 51) <\/em><\/strong><strong><em>&#8220;O       ihr, die ihr glaubt! E\u00dft von den guten Dingen,       mit denen Wir euch versorgen, und dankt Allah, so ihr Ihm dient.&#8221; (Bakara       172)<\/em><\/strong><\/p>\n<p> In einem anderen Hadis hei\u00dft es: <strong><em>&#8221; Wenn jemand durch       Verbotenes Gewinne erwirbt und diese als Almosen verteilt, wird es nicht       angenommen; wenn er damit seine Familie ern\u00e4hrt, wird der Segen \u00fcber       ihr aufgehoben; wenn er es vererbt, vermehrt er dadurch nur sein Leid.       Wahrlich Allah teala reinigt das Schlechte nicht mit Schlechtem; er reinigt       es nur mit Gutem. Wahrlich Unreines reinigt nicht das Unreine.&#8221; <\/em><\/strong>(Ahmed       b. Hanbel) <\/p>\n<p><strong> Verehrte Br\u00fcder und Schwestern! <\/strong><\/p>\n<p> Die Hadise und Verse, die wir in der Hutba vorgebracht haben, zeigen recht   deutlich auf, mit welcher Sorgfalt ein Muslim auf die Verbote und auf das Erlaubte   zu achten hat. Unsere Gebete und unsere Wohltaten werden nur dann angenommen,   wenn wir auf Helal und Haram achten. <\/p>\n<p><strong> Liebe Gemeinde! <\/strong><\/p>\n<p> Die Gesellschaften und die Individuen, die sich an die oben genannten Richtlinien   halten, werden ein wohlergehendes Leben f\u00fchren und sich vor dem Verderben   sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Bevor ich meine Hutba beende, m\u00f6chte ich ein   Beispiel zu unrechtm\u00e4\u00dfig Erworbenem, <em>die Bestechung<\/em>, ausf\u00fchren   und an einen Hadis erinnern. <\/p>\n<p> Ein Steuerbeamter, der dem Propheten Rechenschaft ablegt, zeigt auch seine   Geschenke, die er w\u00e4hrend seines Dienstes vom Volk erhalten hatte. Daraufhin   spricht der Prophet mit einem zornigen Ausdruck: <strong><em>&#8221; Lassen   wir den Beamten mal im Hause seiner Mutter. Sehen wir dann, ob er die gleichen   Geschenke bekommen wird.&#8221;<\/em><\/strong> (Muslim\/Imare, 26-30) Der Prophet   bewertet diese Geschenke als Bestechung und sagt: <strong><em>&#8220;Derjenige   der andere besticht und sich bestechen l\u00e4sst, wird in die H\u00f6lle gehen. <\/em><\/strong><em>(   Tirmizi)<\/em><\/p>\n<p>IGMG Irschad-Abteilung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verehrte Muslime, ich m\u00f6chte in dieser Hutba das Verbotene (Haram) und das Erlaubte (Halal) im Lichte von Koran und Sunnah behandeln. Liebe Geschwister! Haram und Helal werden von Allah teala im Koran benannt. Helal sind die Gaben, die dem Menschen zu seinen Diensten gegeben worden sind. Das Haram ist au\u00dferhalb dessen, was der Muslim darf. 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