{"id":694100,"date":"2007-03-16T19:29:00","date_gmt":"2007-03-16T19:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-kadae%c2%b1n-haklarae%c2%b1-2\/"},"modified":"2026-10-02T22:09:40","modified_gmt":"2026-10-02T22:09:40","slug":"hutbe-kadin-haklari","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-kadin-haklari\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; Kad\u0131n Haklar\u0131"},"content":{"rendered":"<p><strong>Verehrte Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>einer der wichtigsten Anrechte, die mit dem Islam wieder im Leben der Menschheit Eingang gefunden hat, sind die zuvor weitestgehend verloren gegangenen Rechte der Frauen. Zu dieser Zeit wurde dar\u00fcber diskutiert, ob die Frauen&nbsp; menschliche Wesen sind oder nicht. Sie hatten weder soziale noch wirtschaftliche Rechte. In machen Regionen hatten Frauen&nbsp; noch nicht einmal ein Recht auf Leben. In einigen L\u00e4ndern wurden sie sogar bei lebendigem Leibe begraben. Dazu hei\u00dft es im Koran: &#8220;<strong>Und wenn das lebendig begrabene M\u00e4dchen gefragt wird, um welcher Schuld willen es get\u00f6tet wurde.<\/strong>&#8221; [81:8] [81:9]<\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Errungenschaften unserer Religion ist, dass der Islam den Frauen Rechte gew\u00e4hrt und sie gew\u00fcrdigt hat. Obwohl wir Muslime heutzutage in dieser Hinsicht oft kritisiert werden, ist zu ber\u00fccksichtigen, dass den Frauen durch die Errungenschaften des Islams m\u00f6glich war, ihre Rechte wieder zur\u00fcckzuerlangen. In der vorislamischen Zeit, also vor 1500 Jahren, wurden die Frauen wie Sklaven behandelt und oft misshandelt. Der Islam hob diese menschenverachtenden Zust\u00e4nde auf. Diese Erkl\u00e4rung der Frauenrechte leitete eine Umw\u00e4lzung der Weltanschauung ein und \u00e4nderte das Gesicht der Gesellschaft, denn keine religi\u00f6se Lehre vor dem Islam hatte die Rechte der Frau solcherma\u00dfen anerkannt. Seit der Offenbarung des Islams vom Propheten (saw) bis hin zu den rechtgeleiteten Kalifen sehen wir, dass die Frauen in jedem Lebensbereich mit den M\u00e4nnern gleichgestellt sind.<\/p>\n<p><strong>Liebe Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>unser Prophet (saw) hat stets verhindert, dass die Frauen ungerecht behandelt wurden und hat sich f\u00fcr ihre Rechte eingesetzt. Deshalb genossen die Frauen zur Prophetenzeit Freiheiten, die sie vorher nicht gekannt hatten. Sie befanden sich im gleichen Umfeld wie die M\u00e4nner, h\u00f6rten zusammen den Offenbarungen zu, verrichteten zusammen das Gebet und hatten ein eigenes Eingangstor an der Moschee des Propheten. Die Frauen betraten ohne Hemmungen die Moschee des Propheten und h\u00f6rten seinen Predigten zu oder fragten ihn nach religi\u00f6sen Angelegenheiten. Au\u00dferdem spielten die Frauen eine wichtige Rolle in der Bildung und Erziehung. Die, die lesen und schreiben konnten, brachten es den anderen bei; so wurden ihre H\u00e4user zu Bildungseinrichtungen. Besonders die Frauen des Propheten waren in der Gesellschaft anerkannte Pers\u00f6nlichkeiten und Ansprechpartner f\u00fcr religi\u00f6se Angelegenheiten. Neben all diesen Freiheiten bekamen die Frauen auch umfassende Rechte in der Eheschlie\u00dfung. Sie wurden in ihrer Partnerwahl freigestellt und nicht zur Heirat gezwungen. Auch durfte die Tochter ohne ihr Einverst\u00e4ndnis nicht von ihrem Vater verheiratet werden. Zudem konnte die Frau die H\u00f6he der Morgengabe f\u00fcr ihre alleinige Verf\u00fcgung selbst bestimmen.<\/p>\n<p><strong>Liebe Br\u00fcder und Schwestern,<\/strong><\/p>\n<p>letztendlich hat der Islam den Frauen alle Rechte gew\u00e4hrt. Die Frauen nehmen am Gesellschaftsleben teil und beteiligen sich in der Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst und k\u00f6nnen sich in jedem Gebiet beweisen. In dieser Hinsicht hat der Islam keine Einschr\u00e4nkungen gemacht. Trotzt dessen ist es eine Tatsache, dass die Frauen sowohl in den islamischen als auch in den nicht-islamischen L\u00e4ndern oft nicht die M\u00f6glichkeit haben, ihre Rechte in Anspruch zu nehmen. In den islamischen L\u00e4ndern haben leider skrupellose Traditionen und Br\u00e4uche den Platz des Islams eingenommen. In den nicht-islamischen L\u00e4ndern dagegen werden Frauen immer wieder zu Sex-Objekten degradiert. Es wird keine R\u00fccksicht auf ihre seelischen und physischen Bed\u00fcrfnisse genommen und sie werden ausgenutzt. Heute sind Frauen in der gesamten Welt jeder Art von Gewalt ausgesetzt und haben keine Sicherheiten. Die Zahlen der Gewalttaten gegen\u00fcber Frauen bleiben in den so genannten fortgeschrittenen L\u00e4ndern nicht hinter denen in den Entwicklungsl\u00e4ndern zur\u00fcck. Das zeigt deutlich, dass die Menschheit den Islam braucht. Denn im Islam sind die Rechte und Pflichten zwischen Mann und Frau gleichm\u00e4\u00dfig verteilt und es besteht ein Gleichgewicht zwischen ihnen; der Islam gebietet respektvoll miteinander umzugehen. Diese Rechte z\u00e4hlt Allah teala zu Seinen eigenen Rechten und erkl\u00e4rt sie heilig. Und es ist undenkbar, dass ein gl\u00e4ubiger Mensch ein Heiligtum verletzt.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten die Hutba mit diesen beiden Koranversen zum Thema beenden:<br \/>\n&#8220;<strong>O ihr Menschen! F\u00fcrchtet eueren Herrn, Der euch aus einem (einzigen) Wesen erschuf und aus ihm seine Gattin und aus ihnen viele M\u00e4nner und Frauen entstehen lie\u00df&#8221;\u00a6<\/strong>&#8221; [4:1]<\/p>\n<p>&#8220;<strong>Die M\u00e4nner sollen einen Teil der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten erhalten, und ebenfalls sollen die Frauen einen Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten erhalten. Sei es wenig oder viel, sie sollen einen bestimmten Teil davon bekommen.<\/strong>&#8221; [4:7]<\/p>\n<p><strong>IGMG Irschad-Abteilung<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verehrte Geschwister, einer der wichtigsten Anrechte, die mit dem Islam wieder im Leben der Menschheit Eingang gefunden hat, sind die zuvor weitestgehend verloren gegangenen Rechte der Frauen. Zu dieser Zeit wurde dar\u00fcber diskutiert, ob die Frauen&nbsp; menschliche Wesen sind oder nicht. Sie hatten weder soziale noch wirtschaftliche Rechte. 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