{"id":696684,"date":"2007-10-26T06:00:00","date_gmt":"2007-10-26T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-tera%c2%b6r-beladae%c2%b1r-hayat-hakkae%c2%b1-tanae%c2%b1mae%c2%b1yalae%c2%b1m-2\/"},"modified":"2026-10-01T14:09:58","modified_gmt":"2026-10-01T14:09:58","slug":"hutbe-teroer-beladir-hayat-hakki-tanimiyalim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-teroer-beladir-hayat-hakki-tanimiyalim\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; Ter\u00f6r Belad\u0131r; Hayat Hakk\u0131 Tan\u0131m\u0131yal\u0131m"},"content":{"rendered":"<p><strong>Verehrte Muslime,<\/strong><\/p>\n<p>eine der grudlegenden Prinzipien g\u00f6ttlicher Religionen ist der Schutz des Lebens. Der Mensch ist n\u00e4mlich das Wesen, dessen Leben es am meisten Wert ist, gesch\u00fctzt zu werden. Gem\u00e4\u00df der letzten g\u00f6ttliche Religion, dem Islam, ist der Schutz und die W\u00fcrde des Lebens elementar. Es ist eine Tatsache, dass die im Koran, in dem die grundlegenden Regeln des Islams festgelegt sind, befindlichen Gottesdienste (Ib\u00e2da) und Verbote (Har\u00e2m), prinzipiell dazu da sind, das Leben des Menschen zu sch\u00fctzen. W\u00e4hrend also einerseits Gottesdienste wie das Gebet (Sal\u00e2h), das Fasten (Sawm) oder die Almosensteuer (Zak\u00e2t) die Fortf\u00fchrung des Lebens sichern, werden schlechte Gewohnheiten wie das Trinken von Alkohol oder Gl\u00fccksspiel und schlechte Taten wie Diebstahl oder Mord verboten, um das Leben zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Verherte Geschwister, <\/strong><\/p>\n<p>mit folgendem auff\u00e4lligen Vergleich verdeutlicht unser Herr im Koran, was f\u00fcr ein gro\u00dfes Verbrechen es ist, es auf das Leben auch nur eines einzigen Menschen abgesehen zu haben: <strong><em>&#8220;&#8230; wer einen Menschen t\u00f6tet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, soll wie einer sein, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer ein Leben erh\u00e4lt, soll sein, als h\u00e4tte er die ganze Menschheit am Leben erhalten.&#8221;\u009d<\/em><\/strong> <strong>[5:32]<\/strong> W\u00e4hrend also einerseits berichtet wird, das der Mord an einem einzigen Menschen heute einem Verbrechen an sechs Millarden Menschen gleichkommt, wird in diesem Vers andererseits die Vergebung eines einzigen Menschen, der Vergebung der ganzen Menschheit gleichgesetzt. Unser geliebter Prophet hat, obwohl er versucht hat den Krieg mit aller Kraft zu vermeiden, seinen Komandanten strengstens befohlen im Krieg keine Kinder, Frauen, Alten, Glaubensvertretern und Zivilisten zu t\u00f6ten. Im Falle eines versehentlichen Todes hat er sie ger\u00fcgt und befohlen noch vorsichtiger zu sein.<\/p>\n<p><strong>Verehrte Muslime,<\/strong><\/p>\n<p>wenn der Terror, der sich zu einem gr\u00f6\u00dferen Unheil geworden ist, als die gef\u00e4hrlichste Krankheit der letzten f\u00fcnfzig Jahre, zum Zuge kommt, f\u00fchrt er zum grausamen Tod von unschuldigen Menschen und schildert uns das im vorigen Vers erw\u00e4hnte Verbrechen. Dass die Anh\u00e4nger einer Religion (D\u00een), die dem Menschenleben so viel Wert beimisst, mit dem abscheulichen und grausamen Ph\u00e4nomen des Terrors im gleichen Atemzug genannt werden, ist ein gro\u00dfes Unrecht. Auf der anderen Seite ist es eine schmerzliche Tatsache, dass geschwisterlich miteinander verbundene Menschen, auch aufgrund der Pl\u00e4ne fremder M\u00e4chte, sich mit gewaltt\u00e4tigen Mitteln am Leben und Eigentum des anderen vergreifen. Diese schmerzliche Situation ist \u00fcberall in der islamischen Welt anzutreffen.<\/p>\n<p><strong>Verehrte Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>in den letzten Tagen hat sich uns der Terror, der Anlass zu gro\u00dfem Leid geworden ist, in unserer urspr\u00fcngliche Heimat mit seiner grausamsten Maske gezeigt. Wir als muslimische Gemeinschaft, egal welcher Rasse oder Gruppe wir angeh\u00f6ren, missbilligen und verurteilen jeglichen Terror, gleich, an welche Menschen er sich richtet, von wem er ausgeht und wen er als Mittel benutzt. Wir weisen darauf hin, dass diese Handlungen nicht richtig sind und bitten sie, sich aus dieser Sackgasse zu befreien. Wir bitten Allah um Barmherzigkeit f\u00fcr die in dieser H\u00f6lle des Terrors Verstorbenen und sprechen den trauernden Familien unser Beileid aus. Unseren Geschwistern, die in Europa leben, raten wir, sich vern\u00fcnftig zu verhalten und&nbsp; nicht von den Leben spendenden Prinzipien unserer Religion zu entfernen. Ausgehend von dem Prinzip <strong><em>&#8220;<\/em><\/strong><strong><em>Muslime sind Geschwister&#8221;<\/em><\/strong> erinnern wir an die Notwendigkeit, sich von sch\u00e4dlichen Handlungen und \u00c3\u201eu\u00dferungen gegen\u00fcber unseren Geschwistern fernzuhalten. Wir bitten unseren Herrn die ganze Gemeinschaft (Umma) Muhammads (saw) von diesem Unheil zu befreien und m\u00f6chten unsere Hutba mit einem Ausspruch (Had\u00eeth) unseres Propheten beenden. Der Gesandte Gottes hat gesagt: <strong><em>&#8220;Beneidet euch nicht, verabscheut euch nicht, unterbrecht eure Beziehungen nicht. O Diener Allahs, seid Geschwister.&#8221; <\/em><\/strong><strong>(Al-Dscham\u00eeus Sa\u011f\u00eer, Bd. 1, S. 173, Had\u00eeth Nummer 2901)<\/strong><\/p>\n<p><strong>IGMG &#8211; Irschad-Abteilung<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Bir cana k\u0131ymaya veya yery\u00fcz\u00fcnde fesat \u00e7\u0131karmaya kar\u015f\u0131l\u0131k olmaks\u0131z\u0131n, kim bir kimseyi \u00f6ld\u00fcr\u00fcrse b\u00fct\u00fcn insanlar\u0131 \u00f6ld\u00fcrm\u00fc\u015f gibi olur. 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