{"id":697479,"date":"2007-12-21T05:00:00","date_gmt":"2007-12-21T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-aeay-hayatae%c2%b1-ve-sorumluluklarae%c2%b1mae%c2%b1z-2\/"},"modified":"2026-10-01T14:10:14","modified_gmt":"2026-10-01T14:10:14","slug":"hutbe-is-hayati-ve-sorumluluklarimiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-is-hayati-ve-sorumluluklarimiz\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; \u0130\u015f Hayat\u0131 ve Sorumluluklar\u0131m\u0131z"},"content":{"rendered":"<p><strong>Verehrte Muslime,<\/strong><\/p>\n<p>Menschen leben bewusst in geordneten Gesellschaften. Da der Menschen als gesellschaftliches Wesen erschaffen wurde, wird von ihm erwartet, eine Gesellschaft zu formen, wobei das Leben in dieser Gesellschaft sowohl Rechte als auch Pflichten mit sich bringt. Es ist die gemeinsame Aufgabe jedes Mitglieds der Gesellschaft, das im Besitz dieser Rechte ist, die Rechte der anderen Mitglieder zu respektieren und die ihm auferlegten Pflichten zu erf\u00fcllen. Zu den wichtigsten Rechten, die von den Mitgliedern der Gesellschaft respektiert werden m\u00fcssen, geh\u00f6ren die Rechte der Arbeitgeber, die im gegenseitigen Verh\u00e4ltnis von Rechten und Pflichten anerkannt werden m\u00fcssen. Unsere Religion <em>(D\u00een)<\/em> legt diesbez\u00fcglich gro\u00dfen Wert auf die pers\u00f6nliche Verantwortlichkeit. Das Berufsleben hat einen eigenen Wert, der laut dem Koran einen sowohl materiellen als auch geistigen Gegenwert besitzt. Dies wird in folgenden Versen zur Sprache gebracht: <strong><em>&#8220;Und dass der Mensch nur empfangen wird, worum er sich bem\u00fcht.&#8221;<\/em><\/strong><strong> [53:39] <em>&#8220;Und wer Gutes (auch nur) im Gewicht eines St\u00e4ubchens getan hat, wird es sehen. Und wer B\u00f6ses (auch nur) im Gewicht eines St\u00e4ubchens getan hat, wird es sehen.&#8221; <\/em><\/strong><strong>[99:7][99:8] <em>&#8220;Allah belastet niemand \u00fcber Verm\u00f6gen. Jedem wird zuteil, was er verdient hat, und \u00fcber jeden kommt nach seinem Verschulden.&#8221;<\/em><\/strong><strong> [2:287] <\/strong>In diesen Versen wird ausgesagt, dass keine Anstrengung ohne Erwiderung sowohl im Diesseits als auch im Jenseits <em>(\u00c3\u201achira)<\/em> bleiben wird.<\/p>\n<p><strong>Verehrte Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>im Berufsleben gibt es Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die die Arbeit vorgeben. Beide haben Rechte, die gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen. Ein Arbeitgeber, der sich seiner Verantwortung bewusst ist, muss den Arbeit mindesten so entlohnen, dass dieser seine grundlegenden Bed\u00fcrfnisse decken kann. Er muss das unterschiedliche Fachwissen und die Begabung der Arbeiter gut einsch\u00e4tzen und ihnen ein ihren Umst\u00e4nden entsprechendes, zufriedenstellendes und gerechtes Gehalt geben. Er muss sich davor h\u00fcten, das Recht des Anderen zu verletzen und die Leistung vollst\u00e4ndig und p\u00fcnktlich verg\u00fcten. Unser Prophet ruft mit folgenden Worten die Arbeitgeber zu gro\u00dfer Sorgfalt diesbez\u00fcglich auf: <strong><em>&#8220;Gebt dem Arbeiter seinen Lohn, bevor der Schwei\u00df auf seiner Stirn getrocknet ist.&#8221;<\/em><\/strong> <strong>(Ibni M\u00e2dscha, Ruhun, 4) <\/strong>Auf der anderen Seite, sollte der Arbeitnehmer sich keiner Arbeit annehmen, zu der er nicht die Kraft und Begabung hat. Am Arbeitsplatz m\u00fcssen die erforderlichen Sicherheitsma\u00dfnahmen erf\u00fcllt werden. Es sollte gew\u00e4hrleistet werden, dass die Arbeitnehmer ihre religi\u00f6sen Verpflichtungen erf\u00fcllen k\u00f6nnen und k\u00f6rperlich sowie seelisch gesund bleiben.<\/p>\n<p><strong>Verehrte Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>die Arbeitnehmer m\u00fcssen, um eine legitime (Hal\u00e2l) Entlohnung zu verdienen, sich bem\u00fchen, die aufgetragenen Arbeiten vollst\u00e4ndig und p\u00fcnktlich zu erledigen. Unser Prophet hat die Menschen ermutigt, ihre Arbeiten gut zu machen, indem er sagte: <strong><em>&#8220;Allah mag es, dass einer von euch, wenn er etwas macht, es gr\u00fcndlich und gut macht.&#8221;<\/em><\/strong> <strong>(Bajh\u00e2k\u00ee, Schuabul-\u0130m\u00e2n, Bd. IV, 334-335) <\/strong>Die Arbeitnehmer tragen auch die Verantwortung f\u00fcr die Ger\u00e4te mit denen sie arbeiten und welche sie angemessen benutzen m\u00fcssen. Unser Prophet erinnert uns daran, indem er sagt: <strong><em>&#8220;&#8221;\u00a6 der Arbeiter ist auch der Besch\u00fctzer des Eigentums seines Arbeitgebers&#8221;\u00a6&#8221; <\/em><\/strong><strong>(Buch\u00e2r\u00ee, Istikr\u00e2z, 20)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verehrte Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>in Europa sind wir Muslime Arbeiternehmer sowie Arbeitgeber. Doch meistens \u00fcben wir unsere Arbeit zusammen mit nichtmuslimischen Arbeitern und unter der F\u00fchrung eines nichtmuslimischen Arbeitgebers aus. Unser Arbeitsverh\u00e4ltnis mit Muslimen und insbesondere mit Nichtmuslimen muss von Freundschaft und Respekt gepr\u00e4gt sein und den Prinzipien des Rechts und der Gerechtigkeit folgen. Wir d\u00fcrfen weder Schaden zuf\u00fcgen, noch sollten wir Schaden erdulden. Denn unsere Religion billigt weder Ungerechtigkeiten gegen\u00fcber einer Person, noch die schlechte und unausgeglichene Arbeit dieser Person. Hinzu kommt, dass wir die Aufgabe haben, den Islam in unserer Person zu vertreten. Aus diesem Grund m\u00fcssen wir, im Bewusstsein unserer Verantwortung, dem Recht entsprechend handeln und die Rechte anderer achten, um auch selbst Anerkennung zu verdienen.<\/p>\n<p><strong>IGMG &#8211; Irschad-Abteilung<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;\u00c7al\u0131\u015fan\u0131n \u00fccretini al\u0131n teri kurumadan veriniz.&#8221;\u009d<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[4968,4965],"tags":[],"class_list":["post-697479","post","type-post","status-publish","format-standard","category-hutbeler","category-irsad"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/697479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=697479"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/697479\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":759016,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/697479\/revisions\/759016"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=697479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=697479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=697479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}