{"id":698619,"date":"2008-04-11T04:00:00","date_gmt":"2008-04-11T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-sahih-bir-aetikad-nasae%c2%b1l-olmalae%c2%b1dae%c2%b1r-2\/"},"modified":"2026-10-01T14:11:00","modified_gmt":"2026-10-01T14:11:00","slug":"hutbe-sahih-bir-itikad-nasil-olmalidir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-sahih-bir-itikad-nasil-olmalidir\/","title":{"rendered":"Hutbe- Sahih Bir \u0130tikad Nas\u0131l Olmal\u0131d\u0131r?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Verehrte Muslime,<\/strong><\/p>\n<p>der Glaube <em>(<\/em><em>\u0130m\u00e2n<\/em><em>)<\/em> ist das Fundament des Islams, ohne den die Handlungen <em>(Am\u00e2l)<\/em> keinen Wert f\u00fcr Allah haben. Der Anfang von allem ist der Glaube und die Glaubenslehre <em>(Ak\u00eeda)<\/em>. So k\u00f6nnen wir sehen, dass die Verse des Korans, die zu Anfang des Islams in Mekka offenbart wurden, vom Glauben und den Glaubensprinzipien handeln. Demgegen\u00fcber beinhalten die medinensischen Verse eher Gebote bez\u00fcglich verschiedenster Themen. Erst als die falschen und irrgl\u00e4ubigen Vorstellungen durch einen festen Glauben ausger\u00e4umt waren, wurden die Gebote bez\u00fcglich den Gottesdiensten offenbart. Denn es w\u00e4re falsch, zu behaupten, dass der Gottesdienst ohne den Glauben einen Menschen erretten k\u00f6nnte. Der Gottesdienst ohne den Glauben wird von Allah nicht angenommen. Jede Handlung muss also von einem gefestigten Glauben ausgehen. Der Vers <strong><em>&#8220;Wer das Rechte tut und gl\u00e4ubig ist, sei es Mann oder Frau,&#8221;\u00a6&#8221; <\/em><\/strong><strong>[16:97][40:40] <\/strong>weist darauf hin, dass die Handlung ohne Glauben, keinen Wert hat. Wir sehen, dass dort, wo von Handlungen und Gottesdiensten die Rede ist, stets auch der Glaube erw\u00e4hnt wird. Dort wird dieser Sachverhalt generell in der Form <strong><em>&#8220;Diejenigen aber, die glauben und Gutes tun, &#8220;\u00a6&#8221; <\/em><\/strong><strong>[18:107] <\/strong>zum Ausdruck gebracht.<\/p>\n<p><strong>Verehrte Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>auf der anderen Seite haben die Gottesdienste einen gro\u00dfen Einfluss auf den Glauben und die Gottesfurcht <em>(Takw\u00e2)<\/em> eines Menschen. Aus diesem Grund haben die Menschen, die keine Gottesdienste verrichten einen schwachen Glauben und wenig Gottesfurcht. Die Gelehrten vergleichen einen Glauben ohne Handlung mit einem Leuchtturm ohne Licht. So wie dieser Leuchtturm, von dem kein Licht ausgeht, keinen Nutzen hat, so ist auch der Glaube, der nicht durch Gottesdienste gest\u00e4rkt wird, zwar vorhanden, aber schwach und nach au\u00dfen nicht sichtbar. Deshalb ist auch die Situation eines Gl\u00e4ubigen <em>(Mu&#8217;min)<\/em>, der sich nicht an die religi\u00f6sen Gebote h\u00e4lt, nichts W\u00fcnschenswertes. Denn die Bedeutung und Reife eines Menschen k\u00f6nnen nur an seiner religi\u00f6sen Lebensweise und seinen Handlungen gemessen werden. Festzuhalten bleibt also, dass der Glaube und die Handlungen in einem engen Verh\u00e4ltnis stehen und als Ganzes angesehen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Verehrte Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>es gibt einige Voraussetzungen, die erf\u00fcllt werden m\u00fcssen, damit der Glaube wahrhaftig ist. Diese Voraussetzungen sind folgende: <strong>1)<\/strong> Der Glaube darf nicht aufgezwungen werden, sondern muss von Herzen kommen. Der Glaube unter Zwang hat keine G\u00fcltigkeit. <strong>2) <\/strong>Ein Gl\u00e4ubiger, also jemand, der sagt, dass er glaubt, muss sich von Aussagen oder Handlungen fernhalten, die die Ablehnung auch von nur eine der Glaubensgrundlagen beinhalten k\u00f6nnten. Denn diese bilden eine unzertrennliche Einheit. Der Glaube impliziert, alle Glaubensgrundlagen zu akzeptieren; der Ausschluss einer Grundlage w\u00fcrde die Ablehnung aller Glaubensgrundlagen bedeuten. So kann derjenige, der an alle Propheten au\u00dfer an Muhammad (saw) glaubt, nicht als Gl\u00e4ubiger angesehen werden. Dasselbe gilt f\u00fcr denjenigen, der etwas Verbotenes wie Alkohol als erlaubt ansieht oder ein Gebot wie das des Gebets <em>(Sal\u00e2h)<\/em> verneint oder auch nur anzweifelt. <strong>3)<\/strong> Der Gl\u00e4ubige darf sich nicht durch die Barmherzigkeit Allahs in Sicherheit wiegen, noch darf er seine Hoffnung verlieren. Er muss sich also in einem Zustand zwischen Furcht und Hoffnung befinden. Der Gl\u00e4ubige darf nicht annehmen, dass er das Paradies gewonnen h\u00e4tte, nur weil er gl\u00e4ubig sei. Genauso darf er nicht die Hoffnung verlieren und der Meinung sein, die H\u00f6lle sei ihm sicher, da er zu viele S\u00fcnden begangen hat. Dies sind die Voraussetzungen f\u00fcr einen wahrhaftigen Glauben. Ein Glaube, der sich an diesen Ma\u00dfst\u00e4ben orientiert und mit Gottesdiensten vervollst\u00e4ndigt wird, wird akzeptiert und dem Gl\u00e4ubigen von Nutzen sein. Das Fehlen oder der Mangel auch nur eines dieser Bedingungen f\u00fchren zu ewigem Unheil. Unsere Bitte ist es deshalb, dass uns Allah einen wahren Glauben gebe.<\/p>\n<p><strong>IGMG &#8211; Irschad-Abteilung<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fc&#8217;min, korku ile \u00fcmit aras\u0131nda bulunmal\u0131d\u0131r. M\u00fc&#8217;minin &#8220;nas\u0131l olsa iman\u0131m var, o halde muhakkak ben cennete gidece\u011fim&#8221; d\u00fc\u015f\u00fcncesiyle kendinden emin olmas\u0131 veya &#8220;g\u00fcnahlar\u0131m \u00e7ok fazla, ben muhakkak cehennemli\u011fim&#8221; diye Allah&#8217;\u0131n rahmetinden \u00fcmit kesmesi iman\u0131na zarar verir.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[4968,4965],"tags":[],"class_list":["post-698619","post","type-post","status-publish","format-standard","category-hutbeler","category-irsad"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/698619","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=698619"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/698619\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":759054,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/698619\/revisions\/759054"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=698619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=698619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=698619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}