{"id":698708,"date":"2008-05-02T04:00:00","date_gmt":"2008-05-02T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-da%c2%bcnya-deneme-yurdudur-2\/"},"modified":"2026-10-01T14:11:06","modified_gmt":"2026-10-01T14:11:06","slug":"hutbe-duenya-deneme-yurdudur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-duenya-deneme-yurdudur\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; D\u00fcnya Deneme Yurdudur"},"content":{"rendered":"<p><strong>Verehrte Muslime,<\/strong><\/p>\n<p>&#8220;Das Diesseits ist eine Pr\u00fcfung. Was heute anderen widerf\u00e4hrt, kann morgen uns passieren.&#8221; Diese S\u00e4tze geben eigentlich alles wider, was in dieser Hutba gesagt werden soll.<\/p>\n<p>Die gesamte Welt und unser Leben ist eine Pr\u00fcfung. Am besten gibt das folgende Verse zur Sprache: <strong><em>&#8220;Und wahrlich, Wir werden euch mit Furcht pr\u00fcfen sowie mit Hunger und Verlust an Besitz und Menschenleben und Fr\u00fcchten; doch verk\u00fcnde den Standhaften Heil.&#8221;<\/em><\/strong> <strong>(Sure Bakara, [2:155]) <\/strong><strong><em>&#8220;Segensreich ist Der, in Dessen Hand die Herrschaft ist und Der Macht hat \u00fcber alle Dinge; Der Tod und Leben schuf, um zu pr\u00fcfen, wer von euch am besten handelt. Und Er ist der Erhabene, der Verzeihende.&#8221;<\/em><\/strong> <strong>(Sure Mulk, [67:1][67:2])<\/strong><\/p>\n<p>In diesen Versen gebietet unser Herr, dass er es ist, der uns Leben, Besitz, Sicherheit, Kinder und viele andere Gaben beschert und uns einer Pr\u00fcfung unterzieht, indem er diese Gaben wieder wegnimmt. Er verhei\u00dft uns, dass diejenigen, die Gutes tun und geduldig sind, diese Pr\u00fcfung bestehen werden. So ist also alles, was mit unserem Leben zusammenh\u00e4ngt, eine Gabe und gleichzeitig Gegenstand der Pr\u00fcfung.<\/p>\n<p><strong>Verehrte Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>im Grunde sind wir jeden Tag&nbsp;von Neuem Zeugen dieser Pr\u00fcfung. Doch leider kann man nicht sagen, dass die Menschen sich dadurch belehren lassen. Eine Lehre aus der Vergangenheit zu ziehen, w\u00fcrde hei\u00dfen, bei jeder Entscheidung zu hinterfragen, ob man durch die Folgen dieser Entscheidung nicht denselben Fehler begeht, den andere schon vorher begangen haben. Aus diesem Grund wird im Koran oft vom schlimmen Ende im Diesseits und im Jenseits der Menschen gesprochen, die die ihnen zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel benutzt haben, um sich gegen Allah aufzulehnen und ihre Mitmenschen zu unterdr\u00fccken und es unterlassen haben, den Bed\u00fcrftigen zu helfen. Gleichzeitig wird aber vom gl\u00fccklichen Ende der Menschen berichtet, die dieselben Mittel in \u00dcbereinstimmung mit Allahs Willen eingesetzt, ihren Mitmenschen gute Dienste geleistet und den Bed\u00fcrftigen geholfen haben. Leider sieht es heute so aus, dass ein Teil der Menschheit sehr wohlhabend ist und sie ihr Reichtum beinahe gel\u00e4hmt hat, w\u00e4hrend ein anderer Teil in \u00e4rmsten Verh\u00e4ltnissen lebt, Hunger leidet und mit Krankheiten zu k\u00e4mpfen hat. Doch die Menschheit, die in einer immer kleiner werdenden Welt lebt, sieht nicht hin.<\/p>\n<p><strong>Verehrte Geschwister,<\/strong><\/p>\n<p>als Muslime, die an eine Pr\u00fcfung glauben, k\u00f6nnen wir uns selbstverst\u00e4ndlich nicht so verhalten. Denn wir glauben an die Weisheit, die hinter folgendem Vers steckt: <strong><em>&#8220;Sprich: &#8220;O Allah, Herrscher aller Herrscher! Du gibst (irdische) Herrschaft, wem Du willst, und nimmst die Herrschaft, wem Du willst. Und Du ehrst, wen Du willst, und dem\u00fctigst, wen Du willst. In Deiner Hand ist das Gute. Wahrlich, Du hast Macht \u00fcber alle Dinge.&#8221;<\/em><\/strong> <strong>(Sure \u00c3\u201al-i Imr\u00e2n, [3:26]) <\/strong>Deshalb werden wir uns bis zum Ende unserer Kr\u00e4fte bem\u00fchen, Gutes zu tun, und darauf hoffen, dass uns alles Gute, was wir getan haben, vergolten wird und wir zu denen geh\u00f6ren, die in folgendem Vers erw\u00e4hnt werden: <strong><em>&#8220;Und wetteifert um die Verzeihung eueres Herrn und einen Garten, der weit ist wie die Himmel und die Erde, bereitet f\u00fcr die Gottesf\u00fcrchtigen, die da spenden in Freud und Leid und den Zorn unterdr\u00fccken und den Menschen vergeben &#8211; und Allah liebt die Gutes Tuenden.&#8221;<\/em><\/strong> <strong>(Sure \u00c3\u201al-i Imr\u00e2n, [3:133][3:134]) <\/strong>Bevor wir unsere Hutba mit einem Had\u00eeth beenden, bitten wir Allah, dass er uns zu denen z\u00e4hle, die seine Zufriedenheit erlangen. Denn der Prophet sagte: <strong><em>&#8220;Vern\u00fcnftig ist, wer seine Triebe z\u00fcgelt, sie innerhalb der Grenzen Allahs h\u00e4lt und sich f\u00fcr das Leben nach dem Tode bem\u00fcht. Schwach ist, wer sich seinen Trieben hingibt und dann auf Allahs Gnade hofft.&#8221; <\/em><\/strong><strong>(Tadsch, 5\/212)<\/strong><\/p>\n<p><strong>IGMG &#8211; Irschad-Abteilung<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Esassen imtihan&#8217;\u0131n her g\u00fcn ya\u015fanarak ger\u00e7ekle\u015fti\u011fine hepimiz \u015fahit oluyoruz. 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