{"id":701300,"date":"2009-09-18T08:00:00","date_gmt":"2009-09-18T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-ramazanae%c2%b1-uaeyurlarken-2\/"},"modified":"2026-10-01T14:14:16","modified_gmt":"2026-10-01T14:14:16","slug":"hutbe-ramazani-ugurlarken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-ramazani-ugurlarken\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; Ramazan&#8217;\u0131 u\u011furlarken"},"content":{"rendered":"<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>in diesen letzten Tagen des Ramadans f\u00fchlen wir eine verhaltene Freude in unseren Herzen. Wir freuen uns, da wir ein Gebot Gottes erf\u00fcllt haben, unsere Freude ist aber verhalten, da der gesegnete Ramadan bald endet. Wie gl\u00fccklich d\u00fcrfen sich doch diejenigen sch\u00e4tzen, die den Ramadan zu nutzen wussten!<\/p>\n<p><b>Verehrte Geschwister,<\/b><\/p>\n<p>der Ramadan ist nun bald vorbei. Ein weiterer Monat der Lebenszeit, die uns Gott gegeben hat, ist verstrichen. Genauso wie die Tage des Ramadans vergangen sind, so wird auch unser Leben eines Tages zu Ende gehen und wir werden ein anderes Leben beginnen. Eine wichtige Voraussetzung um im Jenseits gl\u00fccklich zu werden, ist die Verrichtung der Gottesdienste (pl. Ib\u00e2d\u00e2t). In einer der k\u00fcrzesten Suren des Korans, n\u00e4mlich der Sure Asr, lehrt uns unser Herr wie wir unser Leben gestalten sollten: <b><i>&#8220;Bei der Zeit! Der Mensch kommt ins Verderben, au\u00dfer denen, welche glauben und Gutes tun und sich gegenseitig zur Wahrheit anhalten und sich gegenseitig anhalten zur Geduld.&#8221;<\/i><\/b> (Sure Asr, [103:1-3]) Mit dieser Sure vor Augen sollten wir uns bem\u00fchen, Gutes zu tun, solange wir noch in der Lage dazu sind.<\/p>\n<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>der Mensch ist wertvoll bei Gott, weil er an ihn glaubt. Unser Glaube w\u00e4chst mit unseren Gottesdiensten. Wenn wir auf der Seite der Wahrheit stehen, diese annehmen und verteidigen, unsere Dienerschaft gegen\u00fcber Gott erf\u00fcllen, dann geh\u00f6ren wir zu denen, die dem Verderben entrinnen k\u00f6nnen. In der Sure wird auch von Geduld gesprochen. Geduld ist erforderlich, um das Erreichte zu bewahren. Man kann sagen: Die Geduld ist f\u00fcr den Glauben (\u0130m\u00e2n) das, was der Kopf f\u00fcr den K\u00f6rper ist. Wenn wir uns im Ramadan in Geduld ge\u00fcbt haben, werden wir auch alles andere bewahren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nun kommt es n\u00e4mlich darauf an, die im Ramadan erworbenen Eigenschaften beizubehalten. Dazu geh\u00f6rt an erster Stelle die Lekt\u00fcre des Korans fortzuf\u00fchren. Genauso verh\u00e4lt es sich mit dem Gebet (Sal\u00e2h). Es ist notwendig diesen Gottesdienst sorgf\u00e4ltig zu pflegen, denn das Gebet ist quasi die Versicherung des Glaubens. Nach M\u00f6glichkeit sollten wir auch damit fortfahren den weniger wohlhabenden und bed\u00fcrftigen Menschen in unserer Umgebung und auf der Welt mit unseren Spenden zu helfen. Wir sollten unseren Charakter formen und Tugenden wie Rechtschaffenheit, Aufrichtigkeit und Gottesfurcht (Takw\u00e2) festigen. Denn vor Gott z\u00e4hlt nur die Gottesfurcht. Die Atmosph\u00e4re der Geschwisterlichkeit sollten wir aufrecht zu erhalten versuchen. Au\u00dferdem ist es wichtig nur Erlaubtes zu essen und sich von allem Verbotenen fernzuhalten.<\/p>\n<p><b>Verehrte Geschwister,<\/b><\/p>\n<p>das Fasten l\u00e4sst uns am eigenen Leib sp\u00fcren, wie es ist zu hungern. In dieser Hinsicht ist der Ramadan die Zeit, in der man die Situation von Armen und Bed\u00fcrftigen zumindest f\u00fcr eine begrenzte Zeit nachvollziehen kann. Diese Erfahrung sollten wir auch in der Zeit au\u00dferhalb des Ramadans nicht vergessen. Die wohlhabenden unter uns sollten auch weiterhin viel spenden, um diesen Menschen unter die Arme zu greifen.<\/p>\n<p>Dem Had\u00eeth <b><i>&#8220;Gottes Barmherzigkeit ist mit der Gemeinschaft&#8221;<\/i><\/b> (Kanz al-Umm\u00e2l, Bd. 1, 1027) Folge leistend sollten wir auch nach dem Ramadan regelm\u00e4\u00dfig in die Moschee gehen und die&nbsp;Beziehungen pflegen. Denn <b><i>&#8220;In der Gemeinschaft liegt Barmherzigkeit, in der Trennung liegt Verderben.&#8221;<\/i><\/b> (Musnad, 4, 145), und gebietet Gott nicht im Koran <b><i>&#8220;&#8221;\u00a6seid mit den Wahrhaften!&#8221;<\/i><\/b> (Sure Tawba, [9:119])?<\/p>\n<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>nach dem Ramadan kommt der Monat Schawwal. Der Gesandte Gottes Muhammad (saw) hat gesagt: <b><i>&#8220;Wer im <\/i><\/b><b><i>Ramadan<\/i><\/b><b><i>&nbsp;fastet und diesem im Schawwal sechs Tage anh\u00e4ngt, der ist so, als h\u00e4tte er das ganze Jahr gefastet.&#8221;<\/i><\/b> <span lang=\"TR\">(Muslim, Sij\u00e2m, 204,<\/span><span lang=\"TR\"> 1164)<\/span> Wenn wir die M\u00f6glichkeit dazu haben, sollten wir diesen Rat befolgen und im Schawwal fasten.<\/p>\n<p>Am Ende des Monats Schawwal beginnt dann auch schon die Hadschsaison, und das Opferfest ist auch nicht mehr fern. Sowohl die Hadsch als auch das Opfern (Kurb\u00e2n) sind Gottesdienste, die f\u00fcr jeden Muslim verpflichtend sind, die finanziell bzw. k\u00f6rperlich in der Lage dazu sind. Um unseren Geschwistern zu erm\u00f6glichen, diese Gottesdienste in bester Weise zu verrichten, organisiert die IGMG seit vielen Jahren sowohl Hadschreisen als auch die Opfertierkampagne. An diesen sollten wir uns nach M\u00f6glichkeit beteiligen. M\u00f6ge Gott unsere Gottesdienste annehmen und uns zu seinen Dienern z\u00e4hlen. <\/p>\n<p><b>IGMG-Irschadabteilung<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Kim Ramazan orucunu tutar ve ona \u015eevval ay\u0131ndan da alt\u0131 g\u00fcn ilave ederse sanki bir y\u0131lboyunca oru\u00e7 tutmu\u015f gibidir.&#8221;\u009d (M\u00fcslim, Siyam, 204, 1164)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[4968,4965],"tags":[2243],"class_list":["post-701300","post","type-post","status-publish","format-standard","category-hutbeler","category-irsad","tag-ramadan"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=701300"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701300\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":757009,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/701300\/revisions\/757009"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=701300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=701300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=701300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}