{"id":703309,"date":"2010-03-10T09:00:00","date_gmt":"2010-03-10T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-emaneti-koruyanae%c2%b1-allah-da-korur-2\/"},"modified":"2026-10-02T22:09:51","modified_gmt":"2026-10-02T22:09:51","slug":"hutbe-emaneti-koruyani-allah-da-korur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-emaneti-koruyani-allah-da-korur\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; Emaneti Koruyan\u0131 Allah da Korur"},"content":{"rendered":"<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>das Thema unserer heutigen Hutba ist, der Umgang mit Dingen, die einem anvertraut werden. Vertrauensw\u00fcrdigkeit hat eine enge Verbindung zum \u0130m\u00e2n (Glauben): Glauben bedeutet Gott vertrauen. Vor dem Hintergrund dieses Zusammenhangs m\u00f6chten wir kurz auf die Eigenschaft der Vertrauensw\u00fcrdigkeit eingehen.<\/p>\n<p>Damit einem eine Sache anvertraut werden kann, muss diejenige Person im gesellschaftlichen Zusammenleben zun\u00e4chst als vertrauensw\u00fcrdig gelten. So war es schlie\u00dflich auch bei unserem Propheten, dem der Beiname &#8220;al-Am\u00een&#8221; (der Vertrauensw\u00fcrdige) gegeben wurde &#8211; und das noch bevor er Prophet wurde. Die polytheistischen Mekkaner, also jene Bewohner Mekkas, die Muhammad (saw) nicht als Gesandten Gottes anerkannten, ihn verspotteten und 13 Jahre lang drangsalierten, gaben ihm ihre Wertgegenst\u00e4nde zur Aufbewahrung. Denn sie wussten, dass er sie angemessen aufbewahren und nicht veruntreuen w\u00fcrde. Sogar in der Nacht, in der sich unser Prophet heimlich auf den Weg nach Medina machte, gab er Ali (ra) die Anweisung, die G\u00fcter, die sich noch in seiner Obhut befanden, den Besitzern auszuh\u00e4ndigen. In den Hadithsammlungen von Buch\u00e2r\u00ee und Muslim wird folgender Ausspruch Muhammads (saw) \u00fcberliefert: <b><i>&#8220;Den Heuchler <\/i><\/b>(Mun\u00e2fik)<b><i> kennzeichnen drei Dinge: Wenn er spricht, dann l\u00fcgt er, wenn er etwas verspricht, h\u00e4lt er es nicht ein, wenn ihm etwas anvertrauet wird, veruntreut er es.&#8221; <\/i><\/b>Bei Muslim befindet sich noch der Zusatz <b><i>&#8220;auch wenn er fastet, betet und sich als Muslim ansieht.&#8221;<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Verehrte Geschwister,<\/b><\/p>\n<p>in einer anderen \u00dcberlieferung bei Buch\u00e2r\u00ee findet sich folgender Hadith: <b><i>&#8220;Es gibt vier Eigenschaften, die einen zum Heuchler machen, wenn er sie besitzt. Wenn er nur eine davon besitzt, tr\u00e4gt er einen Teil der Heuchelei in sich, bis er sich dieser Eigenschaft entledigt. <\/i><\/b>(Diese Eigenschaften sind:)<b><i> Er veruntreut das ihm Anvertraute, l\u00fcgt, wenn er spricht, h\u00e4lt sein Wort nicht ein und \u00fcbertreibt, wenn er streitet.&#8221;<\/i><\/b><\/p>\n<p>Das Anvertraute muss nicht unbedingt eine Sache sein. Neben materiellen Dingen sind auch der \u0130m\u00e2n und die Ib\u00e2dat (Gottesdienste) oder eine verantwortungsvolle Position Dinge, die uns anvertraut wurden. Im Koran hei\u00dft es hierzu: <b><i>&#8220;Wohl ergeht es den Gl\u00e4ubigen&#8221;\u00a6, die das ihnen anvertraute Verm\u00f6gen bewahren und ihr Versprechen erf\u00fcllen&#8221;<\/i><\/b> (Sure Mu&#8217;min\u00fbn, [23:1][23:8]) Der Vers erinnert uns an die Rechte Gottes, die Rechte unserer Mitmenschen, unserer Familie. So wie man einen anvertrauten Gegenstand unangemessen behandeln kann, so kann auch von einer Veruntreuung gesprochen werden, wenn wir unser Versprechen, das wir Gott und dem Gesandten Gottes gegeben haben, &nbsp;nicht halten oder brechen. Und auch jene, die sich nicht von Verbotenem fernhalten, veruntreuen ihren \u0130m\u00e2n. In einer \u00dcberlieferung bei Muslim sagt der Prophet zu seinem Gef\u00e4hrten Ab\u00fb Zar al-Gif\u00e2ri, der eine bedeutende Position innehatte: <b><i>&#8220;Du bist schwach, doch diese Aufgabe wurde dir anvertraut. Wer mit dem ihm Anvertrauten nicht angemessen umgeht, dem bereitet dies am J\u00fcngsten Tag nur Leid und Not.&#8221;<\/i><\/b><\/p>\n<p>Aus diesem Grund sollten wir uns bem\u00fchen, vertrauensw\u00fcrdig zu sein, denn diese Eigenschaft ist nicht nur Charaktermerkmal unsere Vorbildes, dem Gesandten Gottes, sondern aller Propheten.<\/p>\n<p><b>IGMG<\/b>&#8211;<b>Irschadabteilung<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Onlar ki emanetlerine ve ahidlerine riayet ederler&#8221;\u009d (M\u00fcminun Suresi, [23:8])<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[4968,4965],"tags":[],"class_list":["post-703309","post","type-post","status-publish","format-standard","category-hutbeler","category-irsad"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/703309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=703309"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/703309\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":760188,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/703309\/revisions\/760188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=703309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=703309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=703309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}