{"id":704513,"date":"2010-05-21T07:00:00","date_gmt":"2010-05-21T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-ga%c2%bczel-edep-a-rnekleri-2\/"},"modified":"2026-10-02T22:09:51","modified_gmt":"2026-10-02T22:09:51","slug":"hutbe-guezel-edep-oernekleri","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-guezel-edep-oernekleri\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; G\u00fczel Edep \u00d6rnekleri"},"content":{"rendered":"<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>gute und angemessene Verhaltensformen, die innerhalb einer Gesellschaft zur Regel geworden sind, also zum &#8220;guten Ton&#8221; geh\u00f6ren, geh\u00f6ren zum &#8220;Adab&#8221;, dem guten Benehmen. Hierzu geh\u00f6rt auch die Erziehung des Individuums und dessen Charakters. Allgemein z\u00e4hlen auch die Verhaltensweisen, die von der der Sunna des Propheten umfasst werden zum guten Benehmen. In unserer heutigen Hutba m\u00f6chten wir einige Beispiele dieses guten Benehmens besprechen.<\/p>\n<p>Am Anfang des Adab kommt das Schamgef\u00fchl (Hay\u00e2). Der Muslim ist jemand, der zur\u00fcckhaltend und bescheiden ist. Diese Eigenschaft wurde von unserem Propheten, Muhammad (saw) oft zur Sprache gebracht und solche Menschen gelobt. So stie\u00df der Gesandte Gottes eines Tages auf jemanden, der jemand anderem riet, nicht so zur\u00fcckhaltend zu sein und sprach zu ihm: <b><i>&#8220;Lass ihn wie er ist, denn Hay\u00e2 ist ein Teil des \u0130m\u00e2n <\/i><\/b>(Glaube)<b><i>&#8220;<\/i><\/b> <span lang=\"TR\">(Buch\u00e2r\u00ee, \u0130m\u00e2n, 16) Ferner wird uns \u00fcberliefert, dass unser Prophet gesagt hat: <\/span><b><i>&#8220;Hay\u00e2 bringt nur Gutes.&#8221; <\/i><\/b><span lang=\"TR\">(Buch\u00e2r\u00ee, Adab 77)<\/span>, <b><i>&#8220;Hay\u00e2 umfasst nur Gutes.&#8221;<\/i><\/b> <span lang=\"TR\">(Muslim, \u0130m\u00e2n, 61) und <\/span>&#8220;Der <b><i>\u0130m\u00e2n hat siebzig (oder sechzig) Stufen. Die h\u00f6chste Stufe ist es &#8220;L\u00e2 il\u00e2ha illall\u00e2h&#8221; zu sagen, die niedrigste ist, etwas vom Weg zu r\u00e4umen, dass den Menschen Schaden zuf\u00fcgen k\u00f6nnte. Auch Hay\u00e2 ist eine Stufe des \u0130m\u00e2n.<\/i><\/b>&#8221; <span lang=\"TR\">(Buch\u00e2r\u00ee, \u0130m\u00e2n, 3)<\/span><\/p>\n<p><b>Verehrte Geschwister,<\/b><\/p>\n<p>es geh\u00f6rt auch zum guten Benehmen, dass ein Muslim stets versucht, einem anderen Muslim oder seinen Mitb\u00fcrgern gegen\u00fcber mit einem l\u00e4chelnden Gesicht zu begegnen. Unser Herr hat die Bedeutung dieses Verhaltens im Koran festgehalten, indem er dem Gesandten Gottes und somit allen Muslimen sagt: <b><i>&#8220;Und dank der Barmherzigkeit Allahs warst du g\u00fctig zu ihnen. W\u00e4rst du aber grob und hartherzig gewesen, so w\u00e4ren sie von dir davongelaufen. Darum vergib ihnen und bete f\u00fcr sie um Verzeihung und ziehe sie in der Sache zu Rate, aber wenn du einmal entschlossen bist, dann vertraue auf Allah; siehe, Allah liebt die ihm Vertrauenden.&#8221;<\/i><\/b> <span lang=\"TR\">(Sure \u00c3\u201ali Imr\u00e2n, [3:159]) Und unser Prophet hat uns zum Guten aufgerufen, auch wenn unsere Tat keinen Wert zu besitzen scheint. Er sagte: <\/span><b><i>&#8220;Sch\u00fctz euch vor dem Feuer der H\u00f6lle, auch wenn ihr nur eine halbe Dattel gebt. Wer auch das nicht besitzt, soll sich sch\u00fctzen, indem er nur gutes spricht.&#8221;<\/i><\/b><span lang=\"TR\"> (Buch\u00e2r\u00ee, Adab, 34)<\/span> So erfahren wir, dass auch gute Worte als Sadaka (Spende) gelten. Denn Muhammad (saw) sagte: <b><i>&#8220;Du solltest keine gute Tat gering sch\u00e4tzen, auch wenn es nur darin besteht, deinen Glaubensgeschwistern mit einem L\u00e4cheln zu begegnen.&#8221;<\/i><\/b> <span lang=\"TR\">(Muslim, Birr, 144) <\/span>Aus all dem folgern wir, dass im Islam jede gute Handlung und jedes gute Wort, mit der richtigen Absicht (Niyya), richtig ist und belohnt wird.<\/p>\n<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>ein anderes Beispiel f\u00fcr gutes Benehmen ist, sein Wort zu halten, komme was wolle. Im Koran hei\u00dft es: <b><i>&#8220;Und haltet die Vertr\u00e4ge. Siehe, f\u00fcr Vertr\u00e4ge werdet ihr zur Rechenschaft gezogen.&#8221; <\/i><\/b><span lang=\"TR\">(Sure Isr\u00e2, [17:34]<\/span>)<b><i> , <\/i><\/b>oder an einer anderen Stelle<b><i> &#8220;O ihr, die ihr glaubt! Haltet euere Vertr\u00e4ge&#8221;\u00a6&#8221; <\/i><\/b><span lang=\"TR\">(Sure M\u00e2ida, [5:1]) Laut den Hadithen unseres Propheten geh\u00f6rt es zu den Eigenschaften der sogenannten Heuchler (Mun\u00e2fik), das Versprechen nicht einzuhalten: <\/span><b><i>&#8220;Der Munafik hat drei Eigenschaften: Er l\u00fcgt, wenn er spricht, h\u00e4lt sein Wort nicht, wenn er etwas verspricht und veruntreut das ihm Anvertraute.&#8221;<\/i><\/b> <span lang=\"TR\">(Buch\u00e2r\u00ee, \u0130m\u00e2n, 24) Deshalb sollte ein Muslim sein Versprechen auf jeden Fall halten; er sollte nichts versprechen, was er nicht einhalten kann. Ein Muslim sollte jemand sein, dem man ohne weiteres vertrauen kann. <\/span><\/p>\n<p><span lang=\"TR\">Dies ist von solch einer Wichtigkeit, da es das Zusammenleben und die Vorbildfunktion betrifft. Auch wenn ein Muslim seine Ibadas (Gottesdienste) in bester Weise verrichtet, kann er kein Beispiel f\u00fcr gutes Benehmen sein, wenn er sich nicht an die Regeln des Adab h\u00e4lt. Dabei tragen wir Muslime eine besondere Verantwortung gegen\u00fcber unserer Gesellschaft. M\u00f6ge uns Allah helfen dieser auch gerecht zu werden.<\/span><\/p>\n<p><b>IGMG<\/b>&#8211;<b>Irschadabteilung<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Din karde\u015fini g\u00fcler y\u00fczle kar\u015f\u0131lamaktan ibaret bile olsa, hi\u00e7bir iyili\u011fi k\u00fc\u00e7\u00fcmseme.&#8221;\u009d (M\u00fcslim, Birr 144)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[4968,4965],"tags":[],"class_list":["post-704513","post","type-post","status-publish","format-standard","category-hutbeler","category-irsad"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704513","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=704513"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704513\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":760208,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/704513\/revisions\/760208"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=704513"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=704513"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=704513"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}