{"id":705295,"date":"2010-08-27T07:00:00","date_gmt":"2010-08-27T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-sosyal-denge-ve-mali-adaletin-anahtarae%c2%b1-zekat-2\/"},"modified":"2026-10-01T14:16:49","modified_gmt":"2026-10-01T14:16:49","slug":"hutbe-sosyal-denge-ve-mali-adaletin-anahtari-zekat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-sosyal-denge-ve-mali-adaletin-anahtari-zekat\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; Sosyal denge ve mali adaletin anahtar\u0131: Zekat"},"content":{"rendered":"<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>der Islam m\u00f6chte dem Menschen ein Leben im Einklang mit seiner Moral und gem\u00e4\u00df dem Postulat der Gleichheit erm\u00f6glichen. In der Offenbarungszeit des Korans herrschte eine erschreckende sozio-\u00f6konomische Ungleichheit. Mekka war eine reiche Handelsstadt, in der sozial und wirtschaftlich benachteiligte und unterdr\u00fcckte Menschen lebten, darunter viele auch als Sklaven. In Mekka konnte man auf jede Art von finanziellem Betrug sto\u00dfen. Der Koran \u00e4u\u00dfert sich kritisch zu einer solchen Gesellschaft: <b><i>&#8220;<\/i><\/b><b><i>Es beherrscht euch das Streben nach mehr und mehr, bis ihr (euere) Gr\u00e4ber aufsucht.&#8221;<\/i><\/b> (Sure Tak\u00e2thur, [102:1-2]) <b><i>&#8220;<\/i><\/b><b><i>Wehe einem jeden Verleumder und N\u00f6rgler, der ein Verm\u00f6gen zusammenscharrt und (immer wieder) abz\u00e4hlt, im Glauben, dass sein Verm\u00f6gen ihn unsterblich mache. Keineswegs! Wahrlich, er wird in die Zertr\u00fcmmernde hinabgest\u00fcrzt werden. Und was l\u00e4sst dich wissen, was die Zertr\u00fcmmernde ist? Das von Allah entfachte Feuer, das bis in die Herzen dringt! Es wird \u00fcber ihnen zusammenschlagen, in langen (Feuer)S\u00e4ulen.&#8221;<\/i><\/b> (Sure Humaza, [104:9])<\/p>\n<p><b>Verehrte Geschwister,<\/b><\/p>\n<p>im Grunde ist unsere Religion nicht gegen den Erwerb von Besitz und Verm\u00f6gen. Ganz im Gegenteil. Im Koran wird der Besitz als Gnade Gottes beschrieben und das Streben nach rechtm\u00e4\u00dfig erworbenem Verdienst gutgehei\u00dfen. So hei\u00dft in einem Vers: <b><i>&#8220;<\/i><\/b><b><i><span lang=\"NL\">Und wenn das (Freitags)Gebet beendet ist, dann zerstreut euch und bem\u00fcht euch wieder um Allahs Gaben&#8230;<\/span><\/i><\/b><b><i>&#8220;<\/i><\/b> (Sure Dschum&#8217;a, [62:10]) Wogegen sich der Koran aber wendet, ist der Einsatz des Reichtums f\u00fcr schlechte Dinge. Dies hindert den Menschen daran, h\u00f6here Ziele erreichen zu k\u00f6nnen. Das Streben nach Reichtum wird zum Selbstzweck. <b><i>&#8220;<\/i><\/b><b><i><span lang=\"NL\">Darum wende dich von dem ab, der sich von unserer Ermahnung abkehrt und nur das irdische Leben begehrt.<\/span><\/i><\/b><b><i>&#8220;<\/i><\/b> (Sure Nadschm, [53:29]) hei\u00dft es deshalb im Koran.<\/p>\n<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>das Verm\u00f6gen sollte erworben werden, um es auf rechtm\u00e4\u00dfige Weise und f\u00fcr gute Zwecke auszugeben. Es sollte auch dazu dienen, weniger bemittelten Menschen zu helfen. Der Reichtum sollte nicht unbedacht verschwendet werden. Denn der wahre Besitzer des Verm\u00f6gens ist Allah, der im Koran bestimmt hat, dass <b><i>&#8220;<\/i><\/b><b><i><span lang=\"NL\">von deren Verm\u00f6gen ein Teil f\u00fcr den Bittenden und den versch\u00e4mten Armen bestimmt ist.<\/span><\/i><\/b><b><i>&#8220;<\/i><\/b> (Sure Ma\u00e2ridsch, [70:24-25]) Das unverantwortliche Verhalten der reichen Menschen war oft Grund f\u00fcr gesellschaftliche Missverh\u00e4ltnisse. Dies beschreibt der Koran mit den Worten: <b><i>&#8220;<\/i><\/b><b><i><span lang=\"NL\">Doch nein! Ihr haltet die Waisen nicht in Ehren,<\/span><\/i><\/b><b><i> <\/i><\/b><b><i><span lang=\"NL\">spornt einander nicht zur Speisung des Armen an, braucht das Erbe (des Unm\u00fcndigen) auf und liebt (euer) Verm\u00f6gen ma\u00dflos.<\/span><\/i><\/b><b><i>&#8220;<\/i><\/b> (Sure Fadschr, [89:17-20]) Unsere Religion besitzt zwei Mittel, um Schaden von der Gesellschaft abzuwenden, n\u00e4mlich das Zinsverbot und die Almosensteuer (Zakat). Durch diese Mittel m\u00f6chte der Islam verhindern, dass der Reichtum sich nur bei einer geringen Anzahl von Menschen ansammelt.<\/p>\n<p><b>Verehrte Geschwister,<\/b><\/p>\n<p>die Zakat ist also ein Gottesdienst (Ib\u00e2da), der einen gro\u00dfen Beitrag zum sozialen Frieden leisten kann. Der richtige Einsatz der Zakat bedeutet, die Armut zu verringern. Die von der Almosensteuer Beg\u00fcnstigten werden im Koran zwar einzeln aufgez\u00e4hlt. In seiner umfassendsten Bedeutung ist die Zakat aber zur Deckung aller Bed\u00fcrfnisse einer Gesellschaft da. Aus diesem Grund ist sie keine freiwillige Spende, die dem Ermessen des Einzelnen \u00fcberlassen wird. Entweder wird sie vom Staat gesammelt und ihrem Zweck zugef\u00fchrt oder die Muslime sorgen selbst daf\u00fcr, indem sie entsprechende Organisationen gr\u00fcnden. In diesem Sinne wurde auch die Abteilung f\u00fcr Soziale Dienste unserer Gemeinschaft, der Islamischen Gemeinschaft Milli G\u00f6r\u00fc<span lang=\"TR\">\u015f<\/span> eingerichtet. Die gesammelten Zakat-und Fitr-Abgaben werden \u00fcber unsere Organisation an Hilfsbed\u00fcrftige in aller Welt verteilt. Damit die Zakat in bester Weise genutzt wird und die Muslime daf\u00fcr von Allah belohnt werden, sollten wir uns dieser Kampagne anschlie\u00dfen und unsere Geschwister ebenfalls zur Teilnahme aufrufen.<\/p>\n<p><b>IGMG-Irschadabteilung<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Namaz k\u0131l\u0131nd\u0131ktan sonra yery\u00fcz\u00fcne da\u011f\u0131l\u0131n ve Allah&#8217;\u0131n l\u00fctfundan (nasibinizi) aray\u0131n.&#8221;\u009d (Cuma Suresi, [62:10])<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[4968,4965],"tags":[],"class_list":["post-705295","post","type-post","status-publish","format-standard","category-hutbeler","category-irsad"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/705295","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=705295"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/705295\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":756997,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/705295\/revisions\/756997"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=705295"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=705295"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=705295"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}