{"id":706719,"date":"2011-08-19T05:00:00","date_gmt":"2011-08-19T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-peygamberler-adeti-kadim-sa%c2%bcnnet-aetika%c2%a2f-2\/"},"modified":"2026-10-01T14:19:37","modified_gmt":"2026-10-01T14:19:37","slug":"hutbe-peygamberler-adeti-kadim-suennet-itikaf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-peygamberler-adeti-kadim-suennet-itikaf\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; Peygamberler adeti, kadim s\u00fcnnet: \u0130tik\u00e2f"},"content":{"rendered":"<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>bei den meisten der im Koran erw\u00e4hnten Propheten spielt das tiefe Nachdenken in der Zur\u00fcckgezogenheit eine wichtige Rolle. Diese Tradition endete mit dem &#8220;Siegel der Propheten&#8221;, Muhammad (saw). Unser Prophet zog sich zun\u00e4chst regelm\u00e4\u00dfig in die H\u00f6hle Hira zur\u00fcckzog, um sich dem Gedenken Gottes zu widmen. Sp\u00e4ter f\u00fchrte er diese Tradition in der Moschee fort. Diese Tradition nennt man \u0130tik\u00e2f. Somit ist der \u0130tik\u00e2f, also das Zur\u00fcckziehen an einen Ort, um sich dort Gottesdiensten (Pl. Ib\u00e2d\u00e2t) hinzugeben, eine uralte Tradition der Propheten und hat im Ramadan einen ganz besonderen Segen. <\/p>\n<p>Der arabische Begriff &#8220;\u0130tik\u00e2f&#8221;\u009d bedeutet, &#8220;sich an einen Ort binden, sich niederlassen&#8221;\u009d. Im religi\u00f6sen Kontext meint es, &#8220;der Welt seinen R\u00fccken kehren&#8221; und &#8220;sich f\u00fcr das Verrichten von Gottesdiensten in der Moschee aufhalten&#8221;. Dies in den letzten zehn Tagen des Ramadans zu tun ist eine Sunna. Wenn der Begriff &#8220;\u0130tik\u00e2f&#8221;\u009d f\u00e4llt, denkt man ohnehin direkt an das Verweilen in der Moschee an den letzten zehn Tagen des Ramadans. Aber es ist auch sonst m\u00f6glich, in der Moschee f\u00fcr einige Stunden oder Tage mit der Absicht des \u0130tik\u00e2fs zu verweilen. <\/p>\n<p><b>Verehrte Geschwister,<\/b><\/p>\n<p>\u0130tik\u00e2f bezeichnet die Zur\u00fcckgezogenheit, Einsamkeit und das Bestreben, mit Allah allein zu sein. Dies tut der Mensch, um sich von der Welt abzukehren und sich nur seinem Sch\u00f6pfer hinzugeben. So entfernt man f\u00fcr eine bestimmte Zeit von der Familie, seinem Heim, der Arbeit u.\u00e4. und widmet sich der Beziehung zu dem Sch\u00f6pfer. In der Moschee wird die Zeit mit dem Gedenken an Allah (Zikr), dem Lobpreisen Allahs (Tasb\u00eeh) und dem tiefen Nachsinnen (Tafakkur) ausgef\u00fcllt. Auf diese Weise wird der Durst der Seele gestillt. Denn tats\u00e4chlich braucht nicht nur der K\u00f6rper, sondern vor allem die Seele gelegentlich eine solche Zur\u00fcckgezogenheit. Wie wichtig der \u0130tik\u00e2f ist, zeigt uns, dass der Prophet Muhammad (saw), noch bevor er von seiner Prophetschaft erfuhr, sich vor allem regelm\u00e4\u00dfig im Ramadan in die H\u00f6hle Hira auf dem Berg Nur zur\u00fcckzog und dort tage- und n\u00e4chtelang blieb. <\/p>\n<p>Trotz seiner viele Aufgaben und Pflichten vernachl\u00e4ssigte der Gesandte Allahs diesen Gottesdienst nie. Besonders in Medina verbrachte er die letzten zehn Tage des Ramadans in der Prophetenmoschee. Seine Ehefrau Aischa (ra) sagt: <b><i>&#8220;Der Gesandte Allahs war an den letzten zehn Tagen des Ramadans besonders eifrig. Er nutze die Nacht und weckte die ganze Familie, um Gottesdienste zu verrichten.&#8221;\u009d <\/i><\/b>(Buch\u00e2r\u00ee) Auch sagt sie: <b><i>&#8220;Der Gesandte Allahs f\u00fchrte den \u0130tik\u00e2f in den letzten zehn Tagen des Ramadans bis zu seinem Tode fort. Nach ihm f\u00fchrten seine Frauen diese Sunna fort.&#8221;\u009d <\/i><\/b>Dass der \u0130tik\u00e2f eine uralte Tradition ist, zeigt uns auch dieser Koranvers: <b><i>&#8220;<\/i><\/b><b><i>Und als wir das Haus zu einem Versammlungsort f\u00fcr die Menschen und einem Asyl machten und (sprachen:) &#8220;\u0161Nehmt Abrahams St\u00e4tte zum Ort des Gebets&#8217; und wir Abraham und Ismael verpflichteten: &#8220;\u0161Reinigt mein Haus f\u00fcr die es Umwandelnden und darin Verweilenden und die sich Beugenden und Niederwerfenden.<\/i><\/b><b><i>&#8220;\u009d <\/i><\/b>(Sure Bakara, [2:125]) <\/p>\n<p><b>Gesch\u00e4tzte Geschwister,<\/b><\/p>\n<p>der \u0130tik\u00e2f ist eine Ann\u00e4herung an Allah. Daher sollte er aus innerem Verlangen und reiner Absicht heraus gemacht werden. Er beruhigt die Seele, f\u00fchrt zu geistiger Ausgewogenheit und erinnert den Menschen an seine Gesch\u00f6pflichkeit und Abh\u00e4ngigkeit von dem Allm\u00e4chtigen. Der \u0130tik\u00e2f ist eine Erinnerung daran, dass der Tag, an dem er sein Hab und Gut, seine Familie und alles andere hinter sich lassen wird, kommen wird und er zur\u00fcck zu seinem Sch\u00f6pfer kehren wird. Diese Zur\u00fcckgezogenheit ist eine Reinigung, die der Mensch gewiss f\u00fchlt. <\/p>\n<p>Somit laden wir in diesem Ramadan all unsere Geschwister zum \u0130tik\u00e2f ein. Wom\u00f6glich kann das nicht f\u00fcr alle realisierbar sein, doch sollten wir zumindest die Kadr-Nacht, die 27. Nacht des Ramadans, im \u0130tik\u00e2f verbringen. Lasst uns diese Nacht mit dem Gedenken an Allah, Lobpreisungen und Dank verbringen und die uns gegebene M\u00f6glichkeit so gut es geht auskosten. Und dies bestenfalls mit der gesamten Familie in der Moschee. M\u00f6ge der Frieden Allahs \u00fcber all unseren Geschwistern ruhen, die den \u0130tik\u00e2f beabsichtigen oder sich bereits zur\u00fcckgezogen haben.<\/p>\n<p>IGMG-Irschadabteilung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hz. Ai\u015fe (ra): &#8220;Res\u00fbl-i Ekrem Ramazan&#8217;\u0131n son on g\u00fcn\u00fcnde ibadet i\u00e7in yo\u011fun bir gayret i\u00e7ine girer, gecelerini ihya edip, ibadet i\u00e7in aile fertlerini de uyand\u0131r\u0131rd\u0131&#8221;\u009d (Buhari)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[4968,4965],"tags":[],"class_list":["post-706719","post","type-post","status-publish","format-standard","category-hutbeler","category-irsad"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/706719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=706719"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/706719\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":759310,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/706719\/revisions\/759310"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=706719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=706719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=706719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}