{"id":707254,"date":"2011-11-11T06:00:00","date_gmt":"2011-11-11T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.igmg.org\/hutbe-ae-allahaeae%c2%b1-tanae%c2%b1mak-ve-sevmek-2\/"},"modified":"2026-10-02T22:09:58","modified_gmt":"2026-10-02T22:09:58","slug":"hutbe-allahi-tanimak-ve-sevmek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/hutbe-allahi-tanimak-ve-sevmek\/","title":{"rendered":"Hutbe &#8211; Allah&#8217;\u0131 tan\u0131mak ve sevmek"},"content":{"rendered":"<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>der Koran ist das Wort Allahs. Er umfasst zahlreiche Themen, angefangen von kurzen Geschichten bis hin zu Ge- und Verboten. Ein zentrales Anliegen des Korans &#8211; vielleicht sogar das zentralste \u00fcberhaupt &#8211; ist die Vorstellung des Menschen von Allah.<\/p>\n<p><span style=\"color: rgb(21, 158, 0); font-size: 12px; font-weight: bold; line-height: 18px; \"><br \/>\n<\/span>Es ist von essentieller Bedeutung, dass der Mensch ein &#8220;richtiges&#8221; Verst\u00e4ndnis von Allah hat und dies verinnerlicht. Mit dem Glauben an den einzigen Gott steht und f\u00e4llt das gesamte &#8220;Geb\u00e4ude des Glaubens&#8221;.<\/p>\n<p>Im Koran beschreibt sich Allah&nbsp;mit den verschiedensten Eigenschaften. So sind die bekannten &#8220;Asma ul-Husna&#8221; (die sch\u00f6nsten Namen) eine bekannte Sammlung von Eigenschaften Allahs, die sich im Koran wiederfinden lassen. Hierzu geh\u00f6ren etwa &#8220;Rahm\u00e2n&#8221;, die Allbarmherzigkeit Allahs, oder &#8220;Adl&#8221;, die Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Eine andere Perspektive, die unweigerlich mit dem Glauben an den einen Gott verbunden ist, er\u00f6ffnet die Frage nach der Liebe zwischen&nbsp;Mensch und Allah. Kann es \u00fcberhaupt m\u00f6glich sein Allah&nbsp;zu lieben, ohne ihn zu kennen? Kann man beispielsweise einen Menschen &#8211; sei es Frau, Mann, Kinder oder Freund &#8211; lieben, ohne zu wissen, was f\u00fcr Eigenschaften diese Person auszeichnen? Vermutlich werden die meisten Menschen mit einem klaren Nein&nbsp;auf diese Frage antworten. Die Liebe, die wir meist sehr leicht aussprechen, bleibt oft nur den &#8220;Lippen&#8221; vorbehalten.<\/p>\n<p><b>Liebe Gesschwister,<\/b><\/p>\n<p>wie m\u00fcssen wir uns Allah&nbsp;nun vorstellen? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, sollte man die Worte Allahs, d. h. den Koran etwas n\u00e4her betrachten. Die Sure Ichl\u00e2s ist mit ihren vier Versen eine relativ kurze Sure und dennoch ist sie, einem Hadith des Propheten zufolge, mit einem Drittel des gesamten Korans vergleichbar. Der Grund f\u00fcr diese \u00fcberaus gro\u00dfe Bedeutung der Sure ist sicherlich in dem Inhalt zu suchen. Die Sure beinhaltet eine hochkonzentrierte Darstellung von Allah. In der Sure Ichl\u00e2s hei\u00dft es:&nbsp;<b><i>&#8220;Sprich: ,Er ist der eine Gott, Allah, der Absolute. Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt, und es gibt keinen, der ihm gleicht.'&#8221;&nbsp;<\/i><\/b>(Sure Ichl\u00e2s, [112:1-4])<\/p>\n<p><b>Verehrte Muslime,<\/b><\/p>\n<p>in dem ersten Vers beschreibt sich Allah&nbsp;als den Einen, aber nicht als &#8220;Einen&#8221; von vielen, sondern als den &#8220;Einzigen&#8221;. Er&nbsp;hat keinerlei Teilhaber. Vor \u00fcber 1400 Jahren wurden meist Statuen oder andere Gegenst\u00e4nde als G\u00f6tter angebetet. Dieser offenkundige Polytheismus (Schirk) hat sich in unserer Zeit meist zu einem &#8220;unsichtbaren&#8221; Polytheismus gewandelt. Heutzutage ist die Verg\u00f6ttlichung von einfachen Gegenst\u00e4nden sicherlich nicht mehr bezeichnend. Dennoch begegnet uns der Polytheismus in den verschiedensten Formen von Aberglauben oder aber auch in der quasi Verg\u00f6ttlichung von materiellem Reichtum. Gerade der Gedanke des Tawh\u00eed, des Monotheismus, ist es, der diese Sure auszeichnet.<\/p>\n<p>In dem zweiten Vers beschreibt sich Gott als den &#8220;Absoluten&#8221;. Wir Menschen hingegen sind alle begrenzt und lediglich &#8220;relativ&#8221;. Unser Dasein h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab. Allah&nbsp;als der Absolute hingegen ist mit nichts vergleichbar, er ist von niemandem und nichts abh\u00e4ngig. Seine Existenz ist an keine Faktoren gebunden. Allah&nbsp;existiert aus sich selbst heraus.<\/p>\n<p>In dem darauf folgendem Vers erfahren wir \u00fcber unseren Sch\u00f6pfer, dass er nicht &#8220;zeugt&#8221; und selbst nicht &#8220;gezeugt&#8221; wurde. Im Gegensatz zu Allah&nbsp;wurden alle Menschen gezeugt bzw. erschaffen&nbsp;und haben als nat\u00fcrliche Veranlagung die F\u00e4higkeit wiederum andere Menschen zu zeugen. Das menschliche Leben hat also einen Anfangspunkt und schlie\u00dflich mit dem Tod auch ein Endpunkt. Allah&nbsp;hingegen hat keinen Anfangs- und Endpunkt.<\/p>\n<p>Im vierten und letzten Vers verweist er&nbsp;explizit auf die Tatsache, dass es nichts gibt, was ihm gleicht. Das hei\u00dft, weder irgendein Mensch oder sonst eine Kraft gleicht Allah. Der Glaube an den einzigen Gott wird nochmals unterstrichen, indem gezeigt wird, dass nichts mit Gott vergleichbares existiert und somit auch nichts existiert, das der Anbetung w\u00fcrdig w\u00e4re.<\/p>\n<p><b>Liebe Geschwister,<\/b><\/p>\n<p>der Glaube an den einen Gott ist also die zentrale Botschaft, die in dieser Sure behandelt wird. Das ist auch der Grund f\u00fcr die so grundlegende Bedeutung der Sure Ichl\u00e2s innerhalb der \u00fcber 6000 Verse des Korans. Dieser erste Schritt hin zu einem Verst\u00e4ndnis von Gott anhand des Korans, zeichnet das Gottesverst\u00e4ndnis grundlegend. <\/p>\n<p>IGMG-Irschadabteilung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;De ki: O, Allah, birdir. Allah, her y\u00f6nden eksiksizdir ve her dile\u011fin mercidir, her \u015fey kendisine muhta\u00e7 olan \u015fanl\u0131, uludur. O, do\u011furmad\u0131 ve do\u011furulmad\u0131. O&#8217;na hi\u00e7bir \u015fey denk de olmad\u0131.&#8221;\u009d (\u0130hl\u00e2s Suresi, [112:1-4])<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[4968,4965],"tags":[],"class_list":["post-707254","post","type-post","status-publish","format-standard","category-hutbeler","category-irsad"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=707254"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":760312,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707254\/revisions\/760312"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=707254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=707254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.igmg.org\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=707254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}