Imame

Die IGMG bietet sowohl innerhalb als auch außerhalb der Moscheen religiöse Bildungs- und Beratungsangebote an. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass Gottesdienste wie das tägliche Pflichtgebet, das Freitagsgebet, Festgebete, das Totengebet und das Tarâwîh-Gebet in Gemeinschaft verrichtet werden können und dass qualifizierte Imame und Prediger ausgebildet werden, die eine aktive Rolle in Irschad-Angeboten übernehmen können. Zu diesem Zweck organisiert die IGMG regelmäßig Ausbildungskurse und Veranstaltungen.

Kandidaten, die einen Bachelor-Abschluss an theologischen Fakultäten europäischer, türkischer oder anderer Universitäten erworben haben, können den Imam-Hatip Ausbildungs- und Fortbildungskurs absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie ein Zertifikat, das sie dazu befugt als Imam tätig zu sein. Nach der Übernahme ihres Amtes nehmen sie in regelmäßigen Abständen an Fortbildungsseminaren teil.

Das Institut Menar leitet, unterstützt und überwacht die Ausbildung der Theologiestudenten, die zu Imamen ausgebildet werden sollen. Nach Abschluss ihres Studiums besuchen sie einen Fortbildungskurs und spezialisieren sich. Das Institut bietet auch interne Weiterbildungsseminare für Imame an. Darüber hinaus baut es Forschungs-, Ausbildungs- und Spezialisierungseinrichtungen auf. Auch für Schüler, die ihre Ausbildung in einer Hafis-Bildungseinrichtung abgeschlossen haben, gibt es Fortbildungsangebote und Zertifikate. Das Institut gewährleistet auch die Integrität zwischen den verschiedenen Institutionen, die der Irschad-Abteilung unterstehen, und stärkt und entwickelt die institutionelle Infrastruktur dieser Institutionen.

Die IGMG eröffnete 2014 eine theologische Hochschule in Mainz, um eigene Imame auszubilden, und beschäftigt seitdem Dutzende von Imamen in ihren Moscheen.

Keine Beiträge vorhanden