Die Ebru-Ausstellung „Sabahın Renkleri“ (Farben des Morgens), die der Verein Sabah Ülkesi zur Kunstwoche organisiert hat, öffnete am 20. Dezember ihre Türen. Sie ist bis zum 4. Januar 2026 zu sehen und dauert insgesamt 20 Tage. „Sabahın Renkleri“ ist zugleich die erste Ausstellung in Europa, in der Absolventinnen einer Ebru-Ausbildung ihre Werke zeigen.

Ergebnis einer zweijährigen Ausbildung nach Meister-Schüler-Tradition
Die Ausstellung wurde feierlich in der Zentrale der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) eröffnet. Sie ist das Ergebnis einer langen Ausbildung nach der Meister-Schüler-Tradition der Ebru-Kunst. Eröffnet wurde sie vom IGMG-Vorsitzenden Kemal Ergün gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins Sabah Ülkesi, dem Kalligrafen Ünal Ünalan, und der Ebru-Lehrerin und Künstlerin Hilal Alphan.
Bei der Eröffnung erhielten acht Teilnehmerinnen der Ebru-Kurse ihre Zertifikate: Semra Altaş, Derya Ünalan, Lumeya Kuzey, Kübra Öztürk Kılıç, Azime Danışan, Zehra Nur Ocakdan, Elif Akarsu und Ayşe Aydemir.
Nach dem Banddurchschnitt besichtigten die Gäste die Werke. Die Ebru-Künstlerin Hilal Alphan, die mit acht Werken vertreten ist, erläuterte deren Bedeutung; auch die Schülerinnen, die je vier Werke ausstellen, stellten ihre Arbeiten vor.

Ebru-Workshops für Besucher
Während der zweiwöchigen Kunstwoche finden Ebru-Workshops für Besucherinnen und Besucher statt. Dort können sie die technischen und ästhetischen Seiten der Ebru-Kunst selbst ausprobieren.

Abschluss mit einem Fachgespräch
Zum Abschluss der Ausstellung findet ein Gespräch mit Doç. Dr. Muhammed Fatih Kılıç, bekannt für seine Arbeiten zur türkisch-islamischen Philosophie und islamischen Ästhetik, und der Ebru-Lehrerin Hilal Alphan statt. Es geht um den geistigen und ästhetischen Hintergrund der traditionellen Künste.


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