Pressemitteilung

IGMG wünscht Mitbürgern jüdischen Glaubens ein frohes Chanukkafest

"Religiöse Festtage sind immer auch eine Gelegenheit, den gegenseitigen Respekt zum Ausdruck zu bringen und den interreligiösen Dialog zu stärken, insbesondere in schwierigen Zeiten", so Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des jüdischen Chanukkafestes. Ergün weiter:

Mölln: Das Versprechen wurde nicht eingelöst

"Mehr als zwei Jahrzehnte liegt Mölln zurück und immer noch haben wir nicht das Gefühl, als wären wir auch nur einen Schritt weitergekommen", so Oğuz Üçüncü, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş, anlässlich des 21. Jahrestages der rechtsextremistisch motivierten Brandanschläge in Mölln, bei denen neun Menschen verletzt und drei getötet wurden. Üçüncü weiter:

Üçüncü zum Kopftuchurteil: „Staatliche Diskriminierung muslimischer Frauen muss ein Ende finden“

Der Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş, Oğuz Üçüncü, begrüßte ein aktuelles Urteil des VG Düsseldorf (AZ. 26 K 5907112) gegen ein Kopftuchverbot für Verwaltungsangestellte. Das Gericht entschied, dass Kopftuchtragen kein Hindernis für die Einstellung als Beamtin in den allgemeinen Verwaltungsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen ist. Üçüncü weiter:

Ungerechtigkeit trotz Reichtum

"Möge im neuen Jahr überall Frieden und Gerechtigkeit herrschen", sagte Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des islamischen Neujahrstages. Obwohl die Erde ausreichend Gaben biete, steige die ökonomische Ungerechtigkeit aufgrund von Kriegen und Besatzungen. Ergün weiter:

Zwei Jahre NSU: Enttäuschung auf der ganzen Linie

"Die Bilanz über das Ermittlungs- und Aufklärungsverfahren vor und nach Selbstenttarnung der NSU vor zwei Jahren ist enttäuschend - um es milde auszudrücken", so Mustafa Yeneroğlu, stellvertretender Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Yeneroğlu weiter:

Opferfest – Tage gemeinsamer Freude und Solidarität

"Festtage sind Tage gemeinsamer Freude und Solidarität", sagte der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) Kemal Ergün anlässlich des nahenden Kurbanfestes und gratulierte dazu allen Muslimen. Ergün weiter:

Umweltschutz am Tag der offenen Moschee

"In diesem Jahr steht der Tag der offenen Moschee ganz im Zeichen des Umweltschutzes. Ein Thema, dass uns alle gleichermaßen interessiert", kommentierte Mustafa Yeneroğlu, stellvertretender Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des Tages der offenen Moschee (TOM), der in diesem Jahr zum 17. Mal stattfindet. Beim TOM nehmen rund Tausend Moscheen teil, laden ein und bieten spezielle Programme und Führungen an. Yeneroğlu weiter:

Hutba: „Umweltschutz – Moscheen setzen sich ein“

"Fügt keiner lebenden Pflanze Schaden zu, denn ihr seid Gottes Sachwalter." (Mischkâtul Masâbih, II, 387)

Keine Visumfreiheit für Türken – EuGH beugt sich politischem Druck

"Es ist bedauerlich, dass der Europäische Gerichtshof sich dem politischen Druck gebeugt hat", kommentierte Mustafa Yeneroğlu, stellvertretender Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 24. September 2013 im Demirkan-Verfahren. Das Gericht lehnte die visumfreie Einreise türkischer Staatsbürger in das Gebiet eines Mitgliedstaats der EU ab. Yeneroğlu weiter:

Koedukativer Schwimmunterricht: Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts überrascht nicht, ist aber juristisch nicht nachvollziehbar

"Das Bundesverwaltungsgericht hat sich vom öffentlichen Diskurs über Muslime und über den Islam dazu verleiten lassen, seine eigenen Grundsätze aus dem Jahr 1993 aufzugeben. Eine andere Erklärung für diesen Kurswechsel gibt es nicht. Das Gericht hat sich auf Kosten von Grundrechten der nicht näher definierten Integrationspolitik gebeugt", erklärte Mustafa Yeneroğlu, stellvertretender Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. September 2013, wonach einer muslimischen Schülerin zugemutet wird, notfalls in einem sogenannten Burkini an einem koedukativ erteilten Schwimmunterricht teilzunehmen. Yeneroğlu weiter:

NSU-Abschlussbericht: Die Hoffnung auf Aufklärung schwindet immer mehr

"Nach eineinhalb Jahren NSU-Untersuchungsausschuss hätten wir mehr erwartet als nur ein "švernichtendes Urteil' und Empfehlungen an die Sicherheitsbehörden", erklärte Mustafa Yeneroğlu, stellvertretender Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Vorlage des Abschlussberichts zu den NSU-Morden. Yeneroğlu weiter:

„Blutige Übergriffe auf das Volk in Ägypten sind nicht akzeptabel.“

"Nachdem in Ägypten der erste demokratisch gewählte Präsident Muhammed Mursi mit einem Militärputsch entmachtet wurde, hat nun die ägyptische Armee die Waffe auf das eigene Volk gerichtet. Die blutigen Übergriffe auf Demonstranten, die auf friedliche Weise für mehr Demokratie protestieren, sind nicht hinnehmbar", sagte Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG). Ergün äußerte sich zu den blutigen Übergriffen auf das Volk am Mittwochmorgen wie folgt: