Pressemitteilung

Vernichtung von NSU-Akten beim Bundesinnenministerium: Liegt es an dem „Wert“ der Opfer, das bisher kein einziger Verantwortlicher zurückgetreten ist?

"Liegt es an dem "šWert' der Opfer, dass beim NSU-Skandal immer noch kein Rücktritt erfolgte? Angesichts der Tragweite und Größe der vermeintlichen Pannen, stellt sich diese Frage zunehmend", so der stellvertretende Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Mustafa Yeneroğlu, anlässlich der jüngsten Erkenntnisse, wonach das Bundesamt für Verfassungsschutz nach Bekanntwerden der NSU-Rechtsterrors Akten vernichtet hat. Yeneroğlu weiter:

„Islamisten“-Checkliste: Niedersachsens Innenministerium verlässt das verfassungsrechtlich Zulässige

"Die in den Medien kursierende so genannte "šIslamisten-Checkliste' ist mit rechtsstaatlichen Grundsätzen unvereinbar und einem demokratischen Rechtsstaat unwürdig", erklärt Oğuz Üçüncü, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der neu herausgegebenen Broschüre "Radikalisierungsprozesse im Bereich des islamistischen Extremismus und Terrorismus" des niedersächsischen Innenministeriums. Üçüncü weiter:

Religiös motivierte Beschneidung: Beschneidungsurteil kriminalisiert Muslime und Juden

"Muslime und Juden, die schon seit über tausend Jahren religiös motivierte Beschneidungen von Jungen vornehmen, werden mit diesem Urteil kriminalisiert. Zugleich ist das ein Angriff auf die Religionsfreiheit und das Elternrecht", so der stellvertretende Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Mustafa Yeneroğlu, anlässlich eines Urteils vor dem Landgericht Köln vom 7. Juni 2012, dass erst jetzt bekannt wurde. Yeneroğlu weiter:

IGMG mit 900.000 Euro-Hilfspaket an der Seite der Armen und Bedürftigen

"Mit unserem Hilfspaket im Wert von 900.000 Euro wollen wir im Vorfeld des Ramadans den Armen und Bedürftigen in 15 Ländern zur Seite stehen. Zudem möchten wir den Bedürftigen in diesen Ländern durch Iftar- und Sahur-Essen unsere Dienste erweisen. So hoffen wir, unserer Verantwortung ein Stück weit nachzukommen und ihre Bittgebete zu erhalten", informierte Hakkı Çiftçi, stellv. Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) über die Hilfsprojekte der IGMG in Kooperation mit dem Hilfs- und Sozialverein Hasene. Çiftçi sagte weiter:

„Jeder Blutspender ist ein Held“

Unter diesem Motto finden heute am 14.06.2012 dem Weltblutspendetag in zahlreichen Blutspendediensten weltweit Aktionen statt, bei denen Blut gespendet wird, um Leben zu retten. "Für uns ist es nur eine kleine Tat, die aber weitreichende Auswirkungen hat, wenn sie ein Leben rettet", sagt Mustafa Yeneroğlu, der stellvertretende Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG).

„Mirâdsch ist Erneuerung“

"Die Himmelfahrt lässt uns erneut darüber nachdenken, wo wir auf unserem Weg stehen und gibt uns die Möglichkeit, unseren Kurs von neuem zu setzen. In diesem Sinne ist der Mirâdsch Erneuerung", sagte Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Mirâdsch-Nacht. Zu diesem Anlass gratulierte Ergün allen Muslimen und fügte folgendes hinzu:

Ergün: „Schutz der Umwelt liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung“

Anlässlich der Woche der Umwelt rief der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG), Kemal Ergün, zu einer größeren Sensibilisierung hin zu einem nachhaltigen Umweltbewusstsein auf. "Es ist wichtig, dass wir als Muslime im Allgemeinen und muslimische Religionsgemeinschaften im Besonderen unserer Verantwortung gegenüber unserer Umwelt für uns, für unsere Enkelkinder und weitere folgende Generationen bewusst und aktiv werden", sagte der Vorsitzende und knüpfte damit an die Eröffnungsrede des Bundespräsidenten Joachim Gauck zur Woche der Umwelt an. Gauck hatte in seiner Rede die zentrale Frage gestellt: "Was trägst du dazu bei?".

IGMG verurteilt Brandanschlag auf Moschee in Delmenhorst

"Wir verurteilen den Anschlag auf das Schärfste. Der Angriff verstärkt unsere Bedenken", kommentierte Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), den Brandanschlag auf die Moschee in Delmenhorst bei Bremen. Ergün sagte weiter:

Muslime und Medien: Rück- und Weitsicht sind das Gebot der Stunde

"Muslime nutzen deutsche wie ausländische Medien, um sich zu informieren. Das ist erfreulich. Es gibt aber noch viel zu tun", so der stellvertretende Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Mustafa Yeneroğlu, anlässlich der am 30. Mai 2012 in Berlin vorgestellten Studie "Verzerrte Bilder? - Muslime in der europäischen Medienlandschaft". Yeneroğlu weiter:

Keine stiefmütterliche Behandlung von Muslimen in der Bundeswehr

"Die Bundeswehr hat noch viel zu tun und sollte die vorhandenen Defizite als Herausforderung begreifen, um mit den gesellschaftlichen Realitäten gleich zu ziehen", erklärt Oğuz Üçüncü, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Antwort der Bundesregierung über die "Multikulturelle Identität der Bundeswehr" auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen im Bundestag. Üçüncü weiter:

Botschafter der Republik Türkei hat die IGMG besucht

"Obwohl unser Botschafter das Amt erst vor Kurzem übernommen hat, setzt er sich schon sehr intensiv für die Belange der türkeistämmigen Bürger ein", sagte Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des Besuchs des Botschafters der Republik Türkei, Hüseyin Avni Karslıoğlu, am 30. Mai in der IGMG-Zentrale in Kerpen. Ergün weiter:

Fünfte IGMG Delegiertenversammlung: Europa ist unsere Heimat

"Europa und die Länder, in denen wir leben, sind unsere Heimat. Deshalb danke ich Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff für die Feststellung, dass der Islam ein Teil Deutschlands ist", sagte Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), in seiner Rede bei der 5. Ordentlichen Delegiertenversammlung der IGMG in Hagen am 19. Mai 2012. Ergün weiter: