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Islamische Gemeinschaft: Regierung plant umfassendes Kopftuchverbot durch die Hintertür

„Ein frauen- und islamfeindliches Gesetz wird derzeit in den zuständigen Ausschüssen beraten. Das federführende Bundesinnenministerium plant ein Kopftuchverbot, das alle Beamtinnen treffen könnte“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Gesetzesentwurf der Bundesregierung „zur Regelung des Erscheinungsbilds von Beamtinnen und Beamten sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“.

Islamische Gemeinschaft fordert europaweites Engagement gegen Rassismus

„Antimuslimischer Rassismus ist europaweit ein wachsendes Problem. Für Deutschland bietet die EU-Ratspräsidentschaft eine gute Gelegenheit, das Thema zu platzieren und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der elfte Jahrestag der Ermordung von Marwa El-Sherbini im Dresdener Landgericht sowie der Beginn der EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli.

IGMG startet Näh-Projekt – Mund- und Nasenmasken für Gesundheitspersonal

Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) startet in Kooperation mit „Fudul“, der Zentralstelle für Islamische Wohlfahrt und Soziale Arbeit, ein europaweites Projekt zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern sowie anderen systemrelevanten Berufsgruppen. Das Projekt trägt den Namen „Wir danken mit Masken“ und soll Personen, die aufgrund der Corona-Epidemie bei der Arbeit einen Mund- und Nasenmasken tragen sollten, helfen, ihren Arbeitsalltag sicherer zu gestalten.

Coronavirus – IGMG startet Nachbarschaftsprojekt für Ältere und andere Risikogruppen

Um der weiteren Verbreitung des Coronavirus vorzubeugen und Risikogruppen zu unterstützen startet die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) in Kooperation mit „Fudul“, der Zentralstelle für Islamische Wohlfahrt und Soziale Arbeit, ein Nachbarschaftsprojekt.

Zum Kopftuchverbot – Entscheidung des Bundesverfassungsgericht ist Wasser auf die Mühlen der Falschen

„Die Entscheidung stellt für Musliminnen ein faktisches Berufsverbot dar und ist Wasser auf die Mühlen der Falschen. Der Beschluss überzeugt nicht und schließt Musliminnen weiter aus“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen (2 BvR 1333/17).

Niedersachsen – Kopftuchverbot ist gesellschaftspolitisch verantwortungslos

„Das ist ein faktisches Kopftuchverbot mit verheerenden Folgen für die Betroffenen und unsere Gesamtgesellschaft. Damit gießt die niedersächsische Landesregierung Wasser auf die Mühlen der AfD“, erklärt Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind Pläne der niedersächsischen Regierung, Richterinnen und Richtern sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälten in Zukunft das Tragen von religiösen Kleidungsstücken zu verbieten.

Frauen mit Kopftuch trauen sich nicht mehr auf die Straße

„Die Verunsicherung bei Frauen, die ein Kopftuch tragen, nimmt zu. Sie trauen sich immer seltener auf die Straße aus Angst vor Übergriffen. Zehn Jahre nach dem Mord an Marwa El Sherbini ist das ein Armutszeugnis“, erklären Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), und Meryem Saral, Vorsitzende der IGMG-Frauenjugendorganisation. Anlass ist der Tag des antimuslimischen Rassismus, der jährlich am 1. Juli begangen wird in Gedenken an Marwa El Sherbini. Sie wurde Opfer eines ausländer- und islamfeindlich motivierten Mordes. Die schwangere Mutter wurde am 1.7.2009 während einer Verhandlung am Landgericht Dresden mit mehreren Messerstichen vor den Augen ihres kleinen Sohnes und ihres Ehemannes getötet.

Forderung nach Kopftuchverbot für Kinder ist absurd

„Aufgabe der Integrationsbeauftragten ist es, die Integration zu fördern und nicht die Ausgrenzung. Ihre Forderung nach Kopftuchverbot schürt Vorurteile und grenzt Muslime aus.“, erklärt Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die Forderung der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, nach einem Kopftuchverbot für kleine Mädchen.

24 muslimische und katholische Frauen als „Kulturmittlerinnen“ zertifiziert

„Grenzen überwinden – Gemeinsam lernen – Miteinander gestal­ten“: Unter diesem Motto haben sich seit September 2017 in einer Kooperation der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. und der Frauenorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) 24 christliche und muslimische Frauen zu „Kulturmittlerinnen“ ausbilden lassen. Der Lehrgang schloss am Samstag, 30. März im Kölner Maternushaus mit der Präsentation der interreligiösen Projekte und Zertifikatsvergabe mit über 60 Gästen.

Weltfrauentag – Chancengleichheit auch für Musliminnen

"In die Debatte um Chancengleichheit gehört die Diskussion um faktische Arbeitsverbote für Musliminnen. Der Gesetzgeber ist dringend aufgefordert, Abhilfe zu schaffen", erklärt Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Weltfrauentag, der jährlich am 8. März begangen wird. Handan Yazıcı weiter:

Kopftuch-Urteil ist Lichtblick für viele muslimische Frauen

"Wer wegen seinem Kopftuch diskriminiert wird, sollte sein Recht einklagen. Benachteiligung dürfen wir nicht hinnehmen", erklärt Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist ein jetzt bekanntgewordenes Urteil des Landesarbeitsgerichts Nürnberg (LAG) (Urt. v. 27.03.2018, Az. 7 Sa 304/17) zugunsten einer Muslima, die als Kassiererin bei der Drogeriemarktkette „Müller“ arbeitete. Ihr Arbeitgeber wollte sie mit Kopftuch nicht beschäftigen. Das Gericht gab der Muslima Recht. Handan Yazıcı weiter:

Weltfrauentag – Die größten Verlierer der Kriege sind die Frauen

"Millionen Frauen rund um den Globus sind auf der Flucht oder wurden bereits Opfer bewaffneter Konflikte. Das muss aufhören", erklärt Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des Weltfrauentages.