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Hutba
Freitagspredigten
Zakat, Infâk, Fidya und Fitra
Verehrte Muslime!
Iman und Amal, also Glaube und Handlung, gehören untrennbar zusammen. Ein Muslim weiß, dass es zum Iman gehört, auf gottgefällige Weise seinen Unterhalt zu verdienen und auch auf gottgefällige Weise zu konsumieren. Darüber hinaus gehört es zum Iman, mit anderen zu teilen, was man besitzt. Besitz ist nämlich etwas, das uns von Allah anvertraut wurde und andere, vor allem Bedürftige, haben ein Recht haben daran.
Freitagspredigten
Was ist Takwâ?
Einer der zentralen Begriffe des Korans ist Takwâ. Sie ist der Maßstab, der unsere Beziehung zu Allah, unseren Mitmenschen und zur gesamten Schöpfung ordnet. Allah spricht: „Der Angesehenste von euch bei Allah ist derjenige, der am meisten Takwâ besitzt.“[1] Damit sagt uns Allah, dass sein Maßstab nicht in der Abstammung oder Stellung liegt, sondern allein im Gottesbewusstsein.
Freitagspredigten
Glaube und gute Taten
Verehrte Muslime!
Im Koran heißt es: „Was aber die anlangt, die glauben und das Rechte tun, so wird er ihnen ihren Lohn auszahlen. Und Allah liebt nicht die Ungerechten.“[1] Jede gute Tat (Amal as-sâlih), die man verrichtet, wird also von Allah belohnt werden.
Freitagspredigten
Spenden für Allah – der Weg ins Paradies
Verehrte Muslime!
Allah hat die Welt zu einem Saatfeld für das Leben im Jenseits gemacht. Die Früchte, die wir im Jenseits ernten möchten, müssen wir bereits heute einpflanzen. Im Koran spricht Allah von einem Wettrennen um das Paradies, das diejenigen gewinnen werden, die sowohl im Wohlstand als auch in der Not um seiner Zufriedenheit willen gespendet haben. Dort heißt es: "Und wetteifert um die Verzeihung eures Herrn und einen Garten, der weit ist wie die Himmel und die Erde, bereitet für die Gottesfürchtigen. Die da spenden in Freud und Leid und den Zorn unterdrücken und den Menschen vergeben - und Allah liebt die Gutes Tuenden."
Freitagspredigten
Kinder sind eine Prüfung
Verehrte Muslime!
Kinder sind eine Gnade Allahs. Allah hat uns zur Pflicht gemacht, unsere Nachkommenschaft zu beschützen und sie im Glauben an den einzigen Gott zu erziehen. Der Glaube an den einzigen Gott muss den Kindern vor allem anderen vermittelt werden. Unsere Kinder sollten die Eigenschaften Allahs kennen und begreifen, dass er weder Partner noch Helfer bedarf. Die Menschen folgen seinen Ge- und Verboten. Dies sollte einem Kind altersgerecht vermittelt werden. Es wird überliefert, dass unser geliebter Prophet einem Kind aus seinem Verwandtenkreis, sobald es anfing zu sprechen, zuallererst den Tawhîd lehrte.
Freitagspredigten
Der respektvolle Umgang mit den Eltern
Verehrte Muslime!
Dem İmân (Glauben) und den Ibâdas (Gottesdienste) folgt der Gehorsam und die Güte gegenüber den Eltern. Wer nicht einmal ihnen Respekt erweisen kann, wird seine Verpflichtungen gegenüber Allah erst recht nicht erfüllen können.
Freitagspredigten
Allah ist uns näher als unsere Halsschlagader
Verehrte Muslime!
In der Sure Kahf heißt es: "Wir erschufen doch den Menschen und wissen, was ihm sein Inneres zuflüstert. Und wir sind ihm näher als (seine) Halsschlagader."[1] Dieser und viele andere Verse sagen uns: Wo du auch bist und was du auch tust, Allah ist immer bei dir.
Freitagspredigten
Spenden um Allahs Willen
"Infâk" bedeutet, etwas um Allahs willen auszugeben. Jede Ausgabe, die in dieser Absicht getätigt wird, ist ein Infâk. Viele Koranverse und Hadithe motivieren dazu. In der Sure Bakara heißt es: "O ihr, die ihr glaubt! Spendet von dem Guten, das ihr erwarbt, und von dem, was wir für euch aus der Erde hervorkommen lassen. Und sucht darunter nichts Schlechtes zum Spenden aus - etwas, das ihr selber nicht nehmen würdet, ohne dabei ein Auge zuzudrücken. Und wisset, daß Allah unabhängig und des Lobes würdig ist." [1]



