Pressemitteilung

Koalitionsvertrag ist herbe Enttäuschung

„Es ist sehr enttäuschend, dass der Islam im Koalitionsvertag ausschließlich im Kontext der inneren Sicherheit genannt wird. Das verzerrt den Blick auf die Realität und ist Wasser auf die Mühlen von Islamfeinden“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des Koalitionsvertrages zwischen der CDU, CSU und der SPD. Bekir Altaş weiter:

Aussetzung des Familiennachzugs ist folgenreicher Fehler

„Die Aussetzung und Eingrenzung des Familiennachzugs ist eine menschliche und juristische Katastrophe. Auch integrationspolitisch steuert die Politik in eine völlig falsche Richtung“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Beschluss des Bundestages, den Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten weiter auszusetzen sowie die Pläne von CDU/CSU und SPD, den Familiennachzug einzuschränken.

Angriffe auf Moscheen haben dramatische Dimension erreicht

„Übergriffe auf Moscheen haben in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. Muslime sind verunsichert – auch, weil die feigen Angriffe öffentlich nicht verurteilt werden. Wir fordern Politik und Zivilgesellschaft auf, sich klar und deutlich mit den Muslimen zu solidarisieren und die Angriffe zu verurteilen“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind zunehmende Übergriffe auf Moscheen, zuletzt in Aachen, Viersen und im französischen Bordeaux, von mutmaßlichen Anhängern der Terrororganisation PKK. Bekir Altaş weiter:

Holocaust-Gedenktag – Die Pflege der Erinnerungskultur obliegt uns allen

„Die Erinnerungskultur an den Holocaust muss mit Leben gefüllt werden und deutlich über das bloße Wissen hinausgehen. Sie zu pflegen und weiterzugeben an die künftigen Generationen obliegt uns allen“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.

Welle der Gewalt – PKK-Terror gegen Muslime in Deutschland

"Muslime in Deutschland stehen vor einer Welle der Gewalt. Binnen weniger Stunden wurden mehrere Moscheen geschändet und Muslime auf öffentlichen Plätzen angegriffen. Die Ordnungshüter stehen in der Pflicht, die Sicherheit der muslimischen Bürger zu garantieren", erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind mehrere Angriffe auf Muslime und ihre Einrichtungen von Anhängern der verbotenen Terrororganisation PKK und ihren Splitterorganisationen.

Siyaset ayrımcılıkla mücadele etmek zorundadır

İslam Toplumu Millî Görüş (IGMG) Genel Sekreteri Bekir Altaş Alman Entegrasyon ve Göç Vakıfları Bilirkişi Heyeti’nin yapmış olduğu araştırma münasebetiyle bir açıklama yaptı. Araştırmaya göre dış görünüşlerinden göçmen kökenli oldukları anlaşılan insanlar, başörtüsü veya ten rengi gibi belirtileri taşımayan ve bu sebeple çoğunluk toplumundan olmadıkları rahatça anlaşılmayan göçmen kökenli insanlara oranla kendilerini çok daha fazla ayrımcılığa maruz kalmış hissediyorlar. Araştırmaya göre her iki kişiden biri bu durumda. Konuya dair, “Almanya’daki ayrımcılığın boyutu bir başka araştırmayla daha ortaya çıkmıştır. Siyasetin bu durumu acilen çalışma takvimine alması gerekmektedir.” açıklamasında bulunan Altaş sözlerini şöyle sürdürdü:

Diskriminierung muss auf die politische Agenda

„Eine weitere Untersuchung belegt das Ausmaß von Diskriminierung in Deutschland. Die Politik ist dringend aufgefordert, dies auf ihre Agenda zu setzen“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich einer aktuellen Untersuchung des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Danach fühlen sich Menschen, deren Äußeres auf eine Einwanderungsgeschichte hinweist, weitaus häufiger diskriminiert als Eingewanderte, deren Erscheinungsbild sich nicht durch Merkmale wie Hautfarbe oder Kopftuch von der Mehrheitsbevölkerung abhebt. Der Untersuchung zufolge ist jeder Zweite betroffen.

Weihnachtsgruß

„Wir wünschen allen Menschen christlichen Glaubens frohe und besinnliche Weihnachten“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Kemal Ergün weiter:

UN-Jerusalem-Entscheidung begrüßenswert

„Nicht das Recht des Stärkeren hat sich diesmal durchgesetzt, sondern die Stimme der Vernunft. Wir begrüßen die UN-Abstimmung ausdrücklich“, erklärt der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün. Anlass ist die Abstimmung der UN-Vollversammlung gegen die Entscheidung der US-Regierung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Kemal Ergün weiter:

Für eine verantwortungsvolle und weitsichtige Migrationspolitik

„Migrationspolitik muss verantwortungsvoll, weitsichtig und verfassungskonform sein, eine auf Abschottung ausgerichtete Politik lehnen wir ab“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG), anlässlich des Internationalen Tages der Migranten, der jährlich am 18. Dezember begangen wird. Bekir Altaş weiter:

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren

„Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird durch die praktizierte Abschottungspolitik immer mehr zu einer Farce. Wir fordern die Europäische Union und Bundesrepublik Deutschland auf, ihrer humanitären Verantwortung gerecht zu werden“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Internationale Tag der Menschenrechte.

Jerusalem – Europaweite Protestaktion der IGMG

Mit europaweiten Kundgebungen protestiert die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) gegen die Ankündigung des US-Präsidenten, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Der Vorstoß ist zudem Thema in der Freitagspredigt, die in allen IGMG-Moscheegemeinden verlesen wird. „Jerusalem ist die Hauptstadt unserer Herzen, die gesegnete Stätte des Friedens und der Barmherzigkeit. Sie darf nicht zum Spielball politischen Handelns und Kalküls werden“, erklärt der IGMG-Vorsitzende Kemal Ergün.