Pressemitteilung

Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels gießt Öl ins Feuer

„Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von Israel rückt Befriedung der Region in weite Ferne“, erklärt der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün. Anlass sind Pläne der US-Regierung, Jerusalem als Hauptstadt von Israel anzuerkennen.

„Muslime zerstören nicht, sondern bauen auf“

„Muslime zerstören nicht, sondern bauen auf. So lautet die Botschaft unseres Propheten“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des Jahrestages der Geburt (Mawlîd) des Propheten Muhammad (s). Ergün weiter:

Leid des palästinensischen Volkes beenden

"Die Unterdrückung des palästinensischen Volkes hält unvermindert an. Die Beilegung des Konflikts ist überfällig, beide Parteien sind aufgefordert, einander zuzugehen", erklärt der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün, anlässlich des Internationalen Tages der Solidarität mit dem palästinensischen Volk.

IGMG verurteilt Anschlag auf Moschee in Sinai aufs Schärfste

„Wir verurteilen die Anschläge in Sinai auf das Schärfste und rufen die internationale Staatengemeinschaft auf, die Region zu befrieden“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist ein Bombenanschlag auf eine Moschee auf der ägyptischen Halbinsel Sinai unmittelbar nach dem Freitagsgebet. Bei dem Anschlag kamen aktuellen Berichten zufolge weit über 100 Menschen ums Leben. Kemal Ergün weiter:

Urteil gegen Mladic begrüßenswert, aber viel zu spät

„Das Urteil gegen Mladic ist allenfalls ein Mindestmaß an Gerechtigkeit. Europa ist aufgerufen, eine EU-weite Erinnerungskultur rund um den Völkermord in Srebrenica zu etablieren“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist das Völkermord-Urteil des UN-Tribunals gegen Ratko Mladic. Der serbische Militärführer wurde wegen Völkermord zu lebenslanger Haft verurteilt. Kemal Ergün weiter:

25 Jahre Mölln: Kampf gegen Rechtsextremismus mangelhaft

„Der Kampf gegen Rechtsextremismus wird nicht entschieden geführt. Rechtes Gedankengut wird immer salonfähiger. Ein Vierteljahrhundert nach dem Mölln-Anschlag hätte man viel weiter sein müssen“, so Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des 25. Jahrestages der fremdenfeindlich motivierten Brandanschläge auf zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser in Mölln. In den Flammen kamen zwei Mädchen im Alter von zehn und 14 Jahren sowie ihre 51-jährige Großmutter ums Leben. Neun weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Bekir Altaş weiter:

Rohingya-Besuch von Sigmar Gabriel ist wichtiges Signal

„Wir begrüßen die Hilfe Deutschlands für die geflüchteten Rohingya ausdrücklich. Es ist richtig und wichtig, dass wir als eines der reichsten Länder der Welt, bedürftigen Menschen die Hand reichen“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Besuch von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel im Flüchtlingslager Kutupalong in Bangladesch sowie seine Zusage, die geflüchteten Rohingya mit 20 Millionen Euro zu unterstützen.

Fall des toten Asylbewerbers Oury Jalloh erschüttert Vertrauen in Polizei und Justiz

„Der Fall Oury Jalloh macht wütend und sprachlos. Der Gedanke, dass ein Asylbewerber in Polizeigewahrsam ermordet sein könnte, ist unerträglich. Der Fall gehört lückenlos aufgeklärt“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist ein „Monitor“-Bericht (WDR), wonach der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte Asylbewerber Oury Jalloh mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet worden ist. Ein Oberstaatsanwalt soll sogar konkrete Verdächtige aus den Reihen der Polizeibeamten genannt haben.

Verteilungskampf auf dem Wohnungsmarkt zwischen Geflüchteten und Einheimischen gefährlich

„Die hohe Zahl der Wohnungslosen in Deutschland ist besorgniserregend. Die Politik muss einen Verteilungskampf zwischen Geflüchteten und Einheimischen auf dem Wohnungsmarkt dringend unterbinden. Auch jeder einzelne Muslim ist aufgefordert, Menschen in Not zu helfen“, erklären Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), und Mesud Gülbahar, Vorsitzender von dem Hilfs- und Sozialverein „HASENE Deutschland e.V.“ Anlass ist die steigende Zahl an Wohnungslosen in Deutschland, aktuell 880.000 Menschen. Prognosen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe zufolge wird die Zahl bis 2018 auf 1,2 Millionen ansteigen. Die Zahl der wohnungslosen Geflüchteten wird aktuell auf 440.000 geschätzt.

NSU-Aufklärung rückt immer weiter weg

„Es sieht nicht danach aus, als würde die größte ausländerfeindlich motivierte Verbrechensserie der deutschen Nachkriegsgeschichte je aufgeklärt werden“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der sechste Jahrestag des Bekanntwerdens des NSU-Komplexes am 4. November 2011. Bekir Altaş weiter:

IGMG verurteilt Anschlag in Mogadischu

„Die beste Reaktion auf Terror ist gesellschaftlicher Schulterschluss, unabhängig davon, wer die Täter und wer die Opfer sind“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich eines Terroranschlags in Mogadischu, bei dem rund 300 Menschen ihr Leben verloren haben. Kemal Ergün weiter:

Kein Jamaika zu Lasten von Asyl- und Menschenrechten

„Wir lehnen weitere Einschränkungen von Asyl- und Menschenrechten ab und fordern eine Politik, die ihrer Verantwortung gegenüber allen Menschen gerecht wird, unabhängig von der Herkunft, der Religion oder der Kultur“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der anstehenden Sondierungsgespräche zwischen den Unionsparteien, den Grünen und der FDP. Bekir Altaş weiter: