Gemeindeentwicklung

Aschura-Tag im Gelsenkirchener Kulturzentrum Tuğra

04. Januar 2011

Mit Gebeten und Koranrezitationen gedachte die Gemeinde den ehemaligen Mitgliedern. Die Teilnahme an der Veranstaltung war groß.

Die Veranstaltung, die nach dem Nachtgebet begann, wurde mit der Koranrezitation von Mahmud Kayaalp eröffnet. Der Vorsitzende für Gemeindeentwicklung Ilhami Maraş, der durchs Programm führte, lud anschließend den Gemeindevorsitzenden Feyzullah Maraş auf die Bühne. Maraş dankte den Anwesenden für die Teilnahme und rief sie dazu auf, für die verstorbenen Gemeindemitglieder Gebete zu sprechen.

Anschließend kam der Regionalverbandsvorsitzende in Ruhr A Özcan Kuri auf die Bühne und hielt zum Gedenken an die Verstorbenen eine Rede. Darüber hinaus wünschte er den Anwesenden ein segenreiches neues islamisches Jahr und einen gesegneten Aschura-Tag.

Der Vortrag des Gemeinde-Imams, Erol Kılıçlı, zum Thema „Die Besonderheiten des Monats Muharram“ wurde aufmerksam verfolgt. Die Ereignisse, die seit Adam (as) in diesem Monat stattgefunden haben, wurden anhand von Koranversen und Hadithen dargelegt. Kılıçlı erläuterte desweiteren die Lehren, die aus diesen Geschehnissen zu ziehen sind. Mit dem Vortrag „Der Tod und der Augenblick des Todes“ erinnerte Erol Kılıçlı ferner an die Vergänglichkeit des Lebens.

Die Veranstaltung war gefüllt mit Vorträgen und Reden, die die Anwesenden zum Nachdenken brachten. Die Slideshow mit den Bildern der Verstorbenen rührte viele zu Tränen.

Außerdem trugen der Gemeinde-Imam Kılıçlı und der Vorsitzende der Irschadabteilung Adnan Yıldız Verse aus dem Koran vor und sprachen Bittgebete.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde den Besuchern die Aschura-Spezialität dargereicht, die von der Frauenabteilung anlässlich des Aschura-Tages vorbereitet worden war. (fy)

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