FRAUENORGANISATION

Islamische Gemeinschaft: Regierung plant umfassendes Kopftuchverbot durch die Hintertür

20. April 2021
„Ein frauen- und islamfeindliches Gesetz wird derzeit in den zuständigen Ausschüssen beraten. Das federführende Bundesinnenministerium plant ein Kopftuchverbot, das alle Beamtinnen treffen könnte“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Gesetzesentwurf der Bundesregierung „zur Regelung des Erscheinungsbilds von Beamtinnen und Beamten sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“.

Islamische Gemeinschaft fordert europaweites Engagement gegen Rassismus

30. Juni 2020
„Antimuslimischer Rassismus ist europaweit ein wachsendes Problem. Für Deutschland bietet die EU-Ratspräsidentschaft eine gute Gelegenheit, das Thema zu platzieren und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der elfte Jahrestag der Ermordung von Marwa El-Sherbini im Dresdener Landgericht sowie der Beginn der EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli.

IGMG startet Näh-Projekt – Mund- und Nasenmasken für Gesundheitspersonal

07. April 2020
Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) startet in Kooperation mit „Fudul“, der Zentralstelle für Islamische Wohlfahrt und Soziale Arbeit, ein europaweites Projekt zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern sowie anderen systemrelevanten Berufsgruppen. Das Projekt trägt den Namen „Wir danken mit Masken“ und soll Personen, die aufgrund der Corona-Epidemie bei der Arbeit einen Mund- und Nasenmasken tragen sollten, helfen, ihren Arbeitsalltag sicherer zu gestalten.

Zum Kopftuchverbot – Entscheidung des Bundesverfassungsgericht ist Wasser auf die Mühlen der Falschen

27. Februar 2020
„Die Entscheidung stellt für Musliminnen ein faktisches Berufsverbot dar und ist Wasser auf die Mühlen der Falschen. Der Beschluss überzeugt nicht und schließt Musliminnen weiter aus“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen (2 BvR 1333/17).

Wir brauchen mehr inklusive Moscheen

03. Dezember 2019
„Wir brauchen mehr Barrierefreiheit in unseren Moscheen und Gemeinden und mehr Inklusion in unseren Strukturen“, erklären Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenabteilung der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), und Dr. Abdulhalim İnam, Vorsitzender der IGMG-Bildungsabteilung. Anlass ist das Projekt der IGMG „Solidarität kennt keine Grenzen“ zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, der seit 1993 jährlich am 3. Dezember begangen wird.

Niedersachsen – Kopftuchverbot ist gesellschaftspolitisch verantwortungslos

21. August 2019
„Das ist ein faktisches Kopftuchverbot mit verheerenden Folgen für die Betroffenen und unsere Gesamtgesellschaft. Damit gießt die niedersächsische Landesregierung Wasser auf die Mühlen der AfD“, erklärt Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind Pläne der niedersächsischen Regierung, Richterinnen und Richtern sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälten in Zukunft das Tragen von religiösen Kleidungsstücken zu verbieten.

Frauen mit Kopftuch trauen sich nicht mehr auf die Straße

29. Juni 2019
„Die Verunsicherung bei Frauen, die ein Kopftuch tragen, nimmt zu. Sie trauen sich immer seltener auf die Straße aus Angst vor Übergriffen. Zehn Jahre nach dem Mord an Marwa El Sherbini ist das ein Armutszeugnis“, erklären Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), und Meryem Saral, Vorsitzende der IGMG-Frauenjugendorganisation. Anlass ist der Tag des antimuslimischen Rassismus, der jährlich am 1. Juli begangen wird in Gedenken an Marwa El Sherbini. Sie wurde Opfer eines ausländer- und islamfeindlich motivierten Mordes. Die schwangere Mutter wurde am 1.7.2009 während einer Verhandlung am Landgericht Dresden mit mehreren Messerstichen vor den Augen ihres kleinen Sohnes und ihres Ehemannes getötet.