Frauenorganisation

Berliner Frauen erforschen Geschichte von Berlin

16. März 2008

Eine Gruppe von 30 jungen Frauen hatte bei einer zweistündigen Bustour die Gelegenheit, mit einem Reiseführer die Geschichte von Berlin näher kennenzulernen. Sie machten sich ein Bild über die Entstehung der Stadt Berlin, die vor circa 800 Jahren im Jahre 1237 aufgebaut wurde.

Zunächst entstand am Spreeufer die Stadt Cölln. Die Stadt Berlin wurde danach auf dem anderen Ufer des Flusses errichtet. 1307 wurden diese beiden Städte dann mit Hilfe einer Brücke miteinander Verbunden. Der heute als „Museumsinsel“ bekannte Bezirk ist die historische Stadt Berlin-Cölln. Im Stadtteil Museumsinsel befinden sich fünf Museen: Altes Museum, Neues Museum, das Pergamon Museum, die Alte Nationalgalerie und das Bode-Museum. Es wird zurzeit an einem Tunnelsystem gearbeitet, das eine unterirdische Verbindung zwischen diesen Museen ermöglichen soll.

Im 13. Jahrhundert entstanden die Stadtteile Köpenik, Spandau, Dahlem und Tempelhof. Die heutigen Bahnhaltestellen wie Schlesisches Tor, Hallisches Tor und Kottbusser Tor waren früher die Städteeingänge, die Tore der Stadt Berlin. Der Görlitzer Park war früher ein großer Bahnhof. Der Fluss Spree diente früher als eine natürliche Grenze zwischen Ost und West Berlin. Die Berliner Mauer wurde später 1961 errichtet und trennte ganze 28 Jahre lang Ost- und West-Berlin voneinander. Heute besteht ein Teil der 1,3 km langen Berliner Mauer im Stadtteil Friedrichshain. Das letzte Stück, das „east-side gallery“ genannt wird, ist in ein Museum umgewandelt worden.

Es gibt in Berlin, das zu einem Drittel aus Wäldern und zu acht Prozent aus Wasser besteht, 2100 Brücken.

Der Neptun-Springbrunnen vor dem Fernsehturm zeigt neben dem Meeresgott Neptun vier Frauen, die die vier längsten Flüsse von Deutschland darstellen: die Elbe, den Rhein, die Weichsel und die Donau.

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