Bildung

Bildungsvorsitzende tagten zum Thema Vorschulerziehung

07. November 2010

Der IGMG-Bildungsvorsitzende Mehmet Gedik leitete die Veranstaltung ein und gab einen umfassenden Bericht über die gegenwärtigen Tätigkeiten im Bereich der Vorschulerziehung.

Şaban Malkoç stellte anschließend die neuen Lehrbücher vor, die in diesem Bildungsjahr erstmals benutzt werden. Das neue Lehrsystem wird nach der diesjährigen Anlaufphase im nächsten Bildungsjahr in allen Gemeinden und Bildungszentren in die Praxis umgesetzt werden. Entsprechend den neuen Vorgaben, wird die Vorschulerziehung mit drei Jahren beginnen. Die Altersstufen in den verschiedenen Klassen sind folgendermaßen:

3-6 Jahren – Vorschulklasse

7-8 Jahren- Vorbereitungsklasse

9-12 Jahren- Grundkurs 1

13-15 Jahren- Grundkurs 2

16-18 Jahren- Aufbaukurs

Der Lehrplan legt Ziele, Lehrtechniken, Themen, Stundenpläne, Unterrichtsfächer, Jahrespläne etc. fest.

Die Bücher für die Vorschulklassen wurden von der Zuständigen für Vorschulerziehung Emine Batın vorgestellt. Sie erklärte, dass seit 2005 an dem Projekt für die Vorschulklassen gearbeitet werde. Die vorbereiteten Lehrpläne seien in den Pilotversuchen verwendet und entsprechend den Anregungen und Erfahrungen aus den Gemeinden weiterentwickelt worden. Batın bedankte sich bei der Vorschul-Kommission, die seit fünf Jahren an dem Projekt arbeite. An der der Testphase seien 200 Vorschulklassen beteiligt gewesen, die aber nun auf 500 Klassen erweitert werden sollen. Desweiteren ging sie auf die Bedeutung von Vorschulerziehung ein.

Der IGMG-Vorsitzende Yavuz Çelik Karahan nahm ebenfalls an der Versammlung teil. Bildung habe innerhalb der IGMG eine besondere Stellung. Für die in Europa heranwachsenden Generationen sei Bildung sehr wichtig, betonte Karahan und bedankte sich bei der Bildungsabteilung für ihre Dienste.

Die Gastrednerin aus der Türkei, Pädagogin und Kindergartendirektorin Ayşenur Çelik,  hielt Vorträge zum Thema „Was macht einen idealen Erzieher aus“ und „Kinderpsychologie“. Im Anschluss darauf gab es eine Frage-Antwort-Runde.

Anschließend wurden die Arbeiten der verschiedenen Regionalverbände und die neu erarbeiteten Bewertungsmodelle vorgestellt.

Nachdem die Teilnehmer Wünsche und Anregungen äußerten, fand die Versammlung mit einer zusammenfassenden Auswertung des Bildungsvorsitzenden ein Ende. (fy)