Pressemitteilung

Bremen: Gleichstellung islamischer Feiertage stimmt hoffnungsvoll

14. Mai 2013

„Die beschlossene Änderung des Sonn- und Feiertagsgesetzes, die eine Gleichstellung der islamischen Feiertage Opferfest, Ramadanfest und Aschura mit den christlichen und jüdischen Feiertagen vorsieht, ist ein erfreulicher Schritt. Das schafft Rechtsklarheit und sendet ein positives Signal an alle Musliminnen und Muslime in Bremen.

Dass Arbeitnehmer an den islamischen Feiertagen grundsätzlich die Gelegenheit zur Teilnahme am Gottesdienst haben und Schüler unterrichtsfrei haben, sofern sie es wünschen, zeigt, dass sie gleichberechtigte Bürger sind. Das stärkt deren Identifikation mit Deutschland und lädt ein, sich hier heimisch zu fühlen.

Allerdings kann dies nur ein erster Schritt in Richtung Gleichstellung bedeuten. Die vollständige Gleichstellung des Islam in Deutschland muss das Ziel sein. Um das zu erreichen, braucht es noch weitere Schritte. Fürs Erste stimmt die Gleichstellung der Feiertage positiv und lässt hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Bleibt noch zu hoffen, dass andere Bundesländer sich ein Beispiel an Bremen nehmen und nachziehen.“

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