Presse

Alltägliches muslimisches Leben nicht als Bedrohung darstellen

Halal ist eine religiöse Praxis, Teil des muslimischen Lebens – keine politische oder ideologische Entscheidung“, sagt Celil Yalınkılıç, Leiter der Irschadabteilung der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) und Vorsitzender des IGMG-Gelehrtenrates. Anlass sind Medienberichte rund um die Zertifizierung von Halal-Lebensmitteln.

Bildungsprogramm für Moscheen im Bereich Klima- und Naturschutz erfolgreich abgeschlossen

Das „Bildungsprogramm für Moscheen im Bereich Klima- und Naturschutz“ ist erfolgreich abgeschlossen worden. Ziel des Programms war es, Natur- und Klimaschutz stärker in Moscheegemeinden in Europa zu verankern.

Hohe Zugehörigkeit, kritische Perspektive – muslimische Jugend im Wandel

Eine europaweite Studie zeigt: Muslime fühlen sich dem Land, in dem sie leben, zugehörig. Doch gehört Diskriminierung für viele zum Alltag. Die gesellschaftliche Bindung bleibt dennoch hoch.

Beschluss des Gelehrtenrates: Sichtung des Schawwâl-Neumondes 2026/1447 – Beginn des Ramadanfestes

Der Gelehrtenrat der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) ist am Donnerstag, den 19. März 2026 um 16:00 Uhr zusammengekommen und hat folgenden Beschluss zur Bestimmung des Schawwâl-Neumondes für das Jahr 2026/1447 gefasst:

 Zum Internationalen Tag zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit: Klare Haltung gegen Hass und Ausgrenzung

„Sonntagsreden über Vielfalt genügen nicht, wenn Musliminnen und Muslime zugleich benachteiligt, verdächtigt und angegriffen werden. Der 15. März ist ein Prüfstein politischer Glaubwürdigkeit“, erklärt Ali Mete, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Internationale Tag zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit.

Für die Al-Aqsa-Moschee einzustehen, ist ein Prüfstein

„Die Schließung der Al-Aqsa-Moschee ist nicht nur eine Angelegenheit der Muslime in Palästina, sondern aller gewissenhaften Menschen weltweit“, erklärte der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün, anlässlich der Schließung der Al-Aqsa-Moschee und der Ibrahimi-Moschee für Gebete während des Monats Ramadan.

Wählen gehen, Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen

„Mehrere Wahlen stehen bevor – und mit ihnen die Verantwortung, Demokratie nicht durch Angstparolen zu beschädigen. Die Islamische Gemeinschaft ruft zu Besonnenheit, klarer Abgrenzung nach rechts und zur Wahlteilnahme auf“, erklärt Ali Mete, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind anstehenden Wahlen am 8. März 2026 in Baden-Württemberg, am 15. März 2026 in Hessen, am 22. März 2026 in Rheinland-Pfalz sowie Kommunalwahlen in Frankreich am 15. und 22. März 2026 und Niederlande am 18.März 2026. Ali Mete weiter:

Gewalt schafft keinen Frieden

„Kriege bringen kein Heil, sondern Leid. Nötig sind Besonnenheit, Menschlichkeit und der ernsthafte Wille, Leben zu schützen statt Gewalt zu verlängern.“

Beschluss des Gelehrtenrates: Sichtung des Ramadan-Neumondes 2026/1447

Der Gelehrtenrat der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) hat in seiner Sitzung am Sonntag, den 17. Februar 2026 um 16:00 Uhr folgenden Beschluss bezüglich der Sichtung des Ramadan-Neumondes 2026/1447 gefasst.

Besorgnis über globalen Verfall von Menschenrechten

„Das Menschenrechtssystem wankt. Viele Länder in der EU tragen dazu bei: innen- und außenpolitisch“

Armut mit Gerechtigkeit bekämpfen

„Deutschland ist reich. Für mehr als 13 Millionen seiner Bürgerinnen und Bürger gilt das Gegenteil: sie sind arm. Das ist das Ergebnis ungerechter Verteilung – und treibt Menschen in die Hände von Extremisten. Dennoch sucht die Politik die Lösung für dieses Problem bei den Falschen“, erklärt Ali Mete, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts, wonach die Armutsgefährdung in Deutschland weiter steigt – so wie in vielen anderen Ländern Europas. Ali Mete weiter:

Islamische Gemeinschaft begrüßt EU-Strategie gegen Rassismus

„Die EU-Kommission will Rassismus entschlossener bekämpfen – gut so. Doch beim Kampf gegen Islamfeindlichkeit bleibt vieles vage. Die Islamische Gemeinschaft fordert: Aus Studien müssen verbindliche Schritte werden“ erklärt Ali Mete, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die am Mittwoch in Straßburg vorgestellte Strategie gegen Rassismus der Europäischen Kommission. Ali Mete weiter: