Gemeinschaft

Die Helfer der IGMG- Opfertierkampagne sind in Pakistan eingetroffen

06. Januar 2006

Angesichts der prekären Lage im pakistanischen Erdbebengebiet wurde eine zwölfköpfige Hilfskolonne der IGMG ins Katastrophengebiet entsandt. Die IGMG plant einen großzügigen Einsatz an Hilfsgütern in den betroffenen Gebieten. Anlässlich des islamischen Opfterfestes werden neben materiellen Hilfsgütern auch Opfertiere verteilt.

Um die Verteilung der Spenden und Opfertiere sinnvoll einzusetzen, machte sich das IGMG-Hilfsteam sein eigenes Bild vom Ausmaß der verheerenden Katastrophe in den betroffenen Regionen in Pakistan und Kaschmir. Das Team besichtigte zentrale Städte Pakistans wie Lahor, Peschavar, Ravalkot und die indisch-pakistanische Grenzregion Kaschmir.

Das Ausmaß der Katastrophe sei unermesslich und nicht zu übersehen, berichtete das Team. Millionen Menschen, die vom Erdbeben heimgesucht wurden, seien obdachlos und es fehle immer noch an lebenswichtigen Hilfsgütern. Die Opfer würden unter den schwierigsten Umständen ihr Leben fortführen.

In Zusammenarbeit mit den dort ansässigen zivilen Hilfsorganisationen wird die IGMG Hilfstruppe unter aller Voraussicht 6000 Opfertiere in neun Regionen Kaschmirs und 5000 in zehn Regionen Pakistans verteilen, so dass sich die gesamte Menge der Opfertiere im Katastrophengebiet auf 11000 beläuft. „Wir sind aber bemüht, diese Zahl auf 15000 zu steigern“, so ein Sprecher des IGMG-Hilfsteams.

Um einen einwandfreien Verlauf der Hilfsgüterverteilung gewährleisten zu können, wurden wichtige Maßnahmen zur Organisation und Logistik getroffen. Metzger, Lieferanten und Helfer wurden ausfindig gemacht und aufs Beste koordiniert. So steht derzeit in Kaschmir eine 260-köpfige Hilfsmannschaft bereit. In Pakistan beläuft sich die Zahl der Helfer auf insgesamt 370.

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