Gemeinschaft

Die IGMG-Opfertierkampagne war auch dieses Jahr ein voller Erfolg

30. Januar 2009

Dieses Jahr erstreckte sich die diesjährige Opfertierkampagne der IGMG um einige weitere Länder. Neben Bedürftigen aus Nepal und Mauretanien wurde auch an die Armen und Bedürftigen in Polen und auf der Insel Madagaskar gedacht. Von den insgesamt über 200 ehrenamtlichen Helfern gingen Bedrettin Budak, Ali Börek, Fazli Altin und Ahmet Yazici in diese Länder, um die Opfertierspenden der Muslime aus Europa zu verteilen.

Die Opfertierkampagne in der Türkei beanspruchte mit 30 Helfern die meiste Anzahl der Ehrenamtlichen. Von Diyarbakir bis Izmir, von Adana, Mersin bis Zonguldak und von Samsun, Trabzon bis Ankara und Istanbul waren es 52 türkische Städte, in der die Opfertierspenden verteilt wurden.

Doch eines unserer wichtigsten Ziele war die Erreichung der muslimischen Geschwister aus aller Welt.

„Es hat uns sehr glücklich gemacht, dass an dem Festtag an unserer Tür geklopft wurde und wir daran erinnert wurden, dass wir Geschwister sind, ganz gleich wo wir uns auf der Welt befinden. Daran sahen wir, dass wir nicht alleine sind“, gab der Vorsitzende der Gemeinschaft der Ahiska-Türken in der Türkei, Mehmet Oguz, Ausdruck.

Des Weiteren erinnert sich einer unserer Helfer für die Opfertierkampagne in Aserbaidschan, Bekir Altaş: „Ein Waisenhaus, das wir lediglich für paar Stunden besuchen wollten, konnten wir erst dann wieder verlassen, als wir die Kinder ins Bett gelegt hatten. Ich werde den Moment, wie ein kleines Kind auf mich zukommt und von mir, seinem „großen Bruder“ umarmt werden will, nie vergessen.“

Ähnliche Erfahrungen machten auch die anderen Helfer, die nach Syrien, Jordanien, Palästina, Tschetschenien, Tschibuti, China, Madagaskar, Bosnien, Ostturkistan, Indonesien, Surinam und Südafrika gereist waren.

Jeder der Helfer hatte es sich zum Ziel gemacht, einer von denen zu sein, der vom Propheten Muhammad gepriesen worden war: „Derjenige Muslim, der ihm anvertraute Spenden sicher und ehrlich und aus freiem Willen an sein Ziel bringt, der wird für seine Tat gleichermaßen belohnt, wie als wenn er selbst der Spendende gewesen wäre.“

Gestärkt mit diesem Mut waren wir alle darauf bedacht, unsere Aufgabe perfekt zu vollenden und die Bittgebete der uns fremden, jedoch so nahen Menschen aus allen Teilen der Welt an die Spender zu überbringen. Überall glich das Bittgebet dem anderen: „Oh Allah! Nimm die Opfertierspenden unserer muslimischen Geschwister in Europa an, die nach deinem Willen opfern, um dein Wohlwollen zu erlangen."

Wir bedanken uns abschließend bei den 222 Helfern und Spendern für ihre Anteilnahme, die uns die Verteilung der 66.539 Opfertierspenden in den 75 Ländern ermöglicht haben. (ab)

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