Pressemitteilung

Die Mirâdsch-Nacht: Hingabe, Gebet, Jerusalem

13. April 2018 Kemal Ergün, Vorsitzender
Kemal Ergün, Vorsitzender

„Der Isrâ und Mirâdsch sind eine Erinnerung, und zwar an unsere Hingabe, unsere Gebete und an Jerusalem“, so der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün. Der IGMG-Vorsitzende weiter:

„Die 27. Nacht des Monats Radschab ist die Mirâdsch-Nacht. Sie erinnert uns an einige wichtige Dinge, deren wir uns stets bewusst sein sollten.

Der Isrâ und Mirâdsch sind ein Sinnbild für Hingabe. Als unser Prophet von seiner nächtlichen Reise zurückkehrte und seinen Gefährten von diesem außerordentlichen Ereignis erzählte, sagte Abû Bakr (r): ‚Wenn er es sagt, ist es wahr’. Diese Hingabe ist eine Inspiration für uns. Genau wie Abû Bakr (r) sollten auch wir sagen können: ‚Wenn es Koran und Sunna so sagen, dann stimmt es’.

Die Mirâdsch-Nacht erinnert uns an das Geschenk des Gebets, das den Muslimen in dieser Nacht gemacht wurde. In der Mirâdsch-Nacht wird noch einmal klar, was für ein großes Geschenk das Gebet ist.

Ort der nächtlichen Reise des Propheten war das heutige Jerusalem bzw. Kuds. Diese Stadt ist ein Symbol für das Gute, Rechte und Schöne. Kuds ist eine Wiege der Zivilisation und sowohl für Muslime als auch die Anhänger der anderen göttlichen Religionen von großer Bedeutung. Wir beten, dass Kuds auch heute und in Zukunft eine Stadt des Friedens wird und bleibt.

Ich gratuliere allen Muslimen von Herzen zur Mirâdsch-Nacht. Möge sie Anlass sein für das Ende von Besatzung und allen anderen Ungerechtigkeiten.“