Gemeinschaft

Die Opfertierkampagne in Uganda ist abgeschlossen

05. Januar 2007

Die für Uganda zuständigen Helfer der IGMG, Aydin Süer und Ali Ekin, berichteten diesbezüglich: „Wir haben uns zwar während der Opfertierkampagne in Kampala aufgehalten, haben aber in den verschiedenen Teilen des Landes Erkundungen gemacht. Daraufhin wurden unsere Opfertiere sowohl im Norden und im Westen des Landes, als auch im Osten und Süden geschächtet.

Anschließend besuchten wir ein Lager nördlich von Uganda. Hier leben Menschen, die ihre Häuser wegen dem seit 21 Jahren anhaltenden Bürgerkrieg verlassen mussten. Die Zahl der hier lebenden Menschen wird auf 12000 hochgerechnet, es seien davon hauptsächlich Kinder, die ihre Eltern im Krieg verloren haben. Wir besuchten das Lager mit dem Kadi der Region Gulu und mit führenden Muslimen. Der Norden von Uganda ist von diesem Krieg besonders betroffen. Im Moment herrscht hier Waffenruhe. Die Regierung von Uganda versucht, mit den rebellierenden Gruppen zu verhandeln. Der oben genannte Kadi nehme auch an diesen Verhandlungen teil.

Weiterhin waren wir nord-westlich des Landes in der Region Arua. Wir trafen hier die Autoritären der dortigen muslimischen Gemeinde und eine in Arua zuständige Politikerin. Sie stellte uns einen Jeep für die Reise in Arua und für die Verteilung des Opfertierfleisches in dieser Gegend zur Verfügung.

Wir übertrafen die geplante Zahl 4000 an zu schächtenden Opfertieren und veranlassten die Verteilung des Opferfleisches von insgesamt 5016 Tieren.“

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