Pressemitteilung

„Die Situation in Ostturkestan ist besorgniserregend.“

01. Juli 2015 Kemal Ergün, Vorsitzender
Kemal Ergün, Vorsitzender

„Die Gewalt gegen die Bürger Ostturkestans aufgrund ihrer Religion und Kultur muss eine angemessene Reaktion von der internationalen Gemeinschaft erfahren“, so der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün, anlässlich der jüngsten Ereignisse in Ostturkestan. Ergün weiter:

„Seit langer Zeit schon unterdrückt der chinesische Staat die in Ostturkestan lebenden uigurischen Türken aufgrund ihrer Religion und Kultur. Personen unter 18 Jahren ist es verboten, an religiösen Veranstaltungen teilzunehmen. Beschäftigten im öffentlichen Sektor dürfen nicht fasten. Schüler müssen ein Mittagessen einnehmen damit sie nicht fasten. Dies sind nur einige Beispiele zahlreicher Repressalien.

Noch vor einer Woche wurden etwa 20 Bürger Ostturkestans getötet, nachdem chinesische Polizisten das Feuer auf sie eröffneten. Beunruhigend ist, dass sich keine einzige offizielle Stelle zu diesem grausamen Ereignis geäußert hat. Die internationale Gemeinschaft muss diesen Untaten die notwendige Aufmerksamkeit schenken. Es muss schnell gehandelt werden, um der Verletzung von Minderheitenrechten und den Gräueltaten ein Ende zu setzen.“