Gemeinschaft

Die Umra-Reisenden aus Österreich sind zurückgekehrt

17. April 2008

Neben den gewöhnlichen Besuchen wurden auch der Ort, an dem der Badr-Kampf stattfand, die Museen in Mekka, das Forschungszentrum in Medina, der Platz in der heutigen Bibliothek in Mekka, an dem der Gesandte Gottes Muhammad (saw) auf die Welt kam und der Teil des Mualla-Friedhofs, der nur am ersten Tag des Ramadanfestes geöffnet ist und in dem sich die Gräber von Zubajr bin Awwâm (ra) und Chadîdscha (ra) sowie des Vaters des Propheten, Abdullâh, des Onkels Abû Tâlib und des Großvaters Abdulmuttalib befinden, besucht. Bei vorhergehenden Umra-Reisen wurden die Druckerei, in der der Koran in allen Sprachen der Welt gedruckt wird und die Fabrik, in der das Tuch der Kâba gewebt wird, besichtigt. Nach jedem Morgen- und Nachtgebet wurden in Mekka und Medina Gesprächskreise organisiert.

Bei der Abschiedsveranstaltung sprach der Vorsitzende der AIF-Jugendabteilung Abdi Taşdöğen und dankte Mesut Güneş und dem Vorsitzenden der Interkulturellen Studentenvereinigung (ISV) Ümit Vural für seine Hilfe bei den diversen Behördengängen sowie dem Leiter der Bildungsabteilung der Islamischen Föderation Wien (IFW) Mesut Koca für seine Reden, mit denen er die Jugendlichen manchmal zum Lachen brachte und manchmal nachdenklich stimmte. Besonderer Dank galt dem Vorstitzenden der IFW Muhammet Turhan und dem Zuständigen für Hadsch- und Umra-Reisen Halil İbrahim Uyar. Auch Mustafa Cankaya, der die Organisation mit Disziplin und Fürsorge betreute, wurde ein Dankeschön ausgesprochen. Danach wurde siebzehn Teilnehmern, davon drei Frauen, ein Preis verliehen, da sie mehr als fünzig Mal den Tawâf vollzogen hatten. Ebenfalls bekamen die Jüngsten und neu Vermählte einen Preis. Die allgemeine Zufriedenheit der Umra-Reisenden war deutlich zu erkennen.

Diese Umra-Reisen, die jedes Jahr organisiert werden, stellen einen Wendepunkt im Leben vieler Jugendlicher dar. Die Familien, die die Umra-Reisenden von Flughafen abholten, konnten ihre Tränen nicht zurückhalten. Diese aufregenden Momente wurden jedoch auch von der Trauer, die gesegneten Stätten verlassen zu haben, begleitet.

Bei diesem Anlass erinnerte der Vorsitzende der JUWA, Yasin Tecer, die Familien an die Bedeutung solch einer Reise. Er rief sie dazu auf, ihre Kinder an diesen Veranstaltungen teilnehmen zu lassen und hob hervor, dass es jedoch sehr wichtig sei, sich geistig auf eine solche Pilgerfahrt vorzubereiten, indem man sich Wissen über das Leben des Gesandten Gottes aneigne.