Gemeinschaft

Erhart Körting: „Uns bleibt keine andere Wahl außer dem Dialog“

10. Oktober 2007

An dem Iftar-Essen in Berlin, bei dem der Vorsitzende der IGMG, Yavuz Celik Karahan, ebenfalls anwesend war, nahmen neben zahlreichen Vertretern der NGOs auch der der Innensenator von Berlin, Dr. Erhart Körting, der türkische Generalkonsul Ahmet Nazif Alpman, die ehemalige Ausländerbeauftragte von Berlin Barbara John, der Vorsitzende des Islamrats Ali Kizilkaya, der Vorsitzende des türkischen Industriellenverbandes (MÜSIAD) Ali Uzun und der Vorsitzende der Islamischen Föderation Haldun Algan, teil.

Der Vorsitzende des Regionalverbandes Berlin, Siyami Öztürk, bedankte sich bei den zahlreichen Gästen für ihr Kommen und sagte: „Der Monat Ramadan ist ein besonderer Monat für uns Muslime. Besonders in diesem Monat sind wir unserer gesellschaftlichen Verantwortungen und der Notwendigkeit des Dialogs bewusst. Denn wir wissen, dass einem einzigen Menschen zu helfen der Hilfe der ganzen Menschheit gleichkommt.“

Weiterhin nahm Dr. Erhart Körting das Wort und äußerte bei seiner Ansprache, dass er gerne an Iftar-Essen der IGMG teilnimmt und fügte hinzu: „Uns bleibt keine andere Wahl außer dem Dialog. Auch wenn wir mit der IGMG über alles debattieren, so haben wir doch eins gemeinsam: Bekämpfung des Terrors. Die IGMG ist die größte islamische Organisation von Berlin. So ist es ganz natürlich, dass wir mit Ihnen zusammenarbeiten. Denn wir sind alle Berliner.“ Auch der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, betonte die Bekämpfung des Terrors und appellierte für Gemeinsamkeit. Zudem begrüßte er die Fortschritte in Deutschland im Hinblick auf die Integration.

Im Anschluss bedankte sich auch der Vorsitzende der IGMG, Yavuz Celik Karahan, bei den Gästen für ihre Anwesenheit und sagte, dass es eine große Bedeutung sei, dass Muslime im Monat Ramadan zusammenkommen. „Wir in Europa lebende Muslime haben uns nun hier niedergelassen. So teilen wir sowohl das Leid als auch die Freude der Gesellschaft, in der wir leben. Aus dieser Tatsache heraus tragen wir als Organisationen Verantwortungen und Pflichten gegenüber der Gesellschaft“, so Karahan weiter.(ms)

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