Pressemitteilung

Fastenbrechen der IGMG in diesem Jahr ganz im Zeichen der Flüchtlinge

23. Juni 2015

Das traditionelle Iftar-Essen (Fastenbrechen) der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG) zum Ramadan steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Flüchtlinge. Sowohl inhaltlich als auch konzeptionell möchte die islamische Religionsgemeinschaft heute Abend an die Menschen in Not erinnern und für das Thema sensibiliseren.

Iftar Empfang

„Das Fasten ist viel mehr als nur Verzicht“, erklärt der IGMG-Vorsitzender Kemal Ergün. Der Ramadan sei vielmehr eine Zeit der Besinnung und des Teilens. „Es ist unsere religiöse Pflicht, Bedürftige an unserem Wohlstand teilhaben zu lassen. Deshalb bietet gerade das Fastenbrechen eine gute Gelegenheit, an dieses Gebot zu erinnern.“

Die IGMG hat bereits mehrere Aktionen zur Flüchtlingshilfe durchgeführt. Zuletzt am Weltflüchtlingstag wurden in einem bundesweit angelegten Projekt Flüchtlingskinder und ihre Familien in eigens angemietete Indoor-Spielplätze eingeladen. Unter dem Motto „Flüchtling. Nachbar. Freund.“ spielten Flüchtlingskinder und Kinder aus der Moscheegemeinde gemeinsam und schlossen Freundschaften über den Tag hinaus. Die Eltern lernten sich kennen und tauschten sich aus.

Der Generalsekretär der IGMG, Bekir Altaş, erklärt: „Ich freue mich sehr, dass wir und unsere Gemeinden das Thema immer öfter aufgreifen und sich immer häufiger an Flüchtlingsprojekten beteiligen. Auch am heutigen Iftar-Essen wollen wir die Gelegenheit nutzen, für dieses Thema zu sensibiliseren.“

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