Gemeinschaft

Gedenkveranstaltungsreihe „Muhammed (saw), eine Barmherzigkeit für alle Welt“ in der Region Bremen

07. Mai 2006

Die Islamische Föderation Bremen (IFB) veranstaltete dieses Jahr ihr zweites Gedenkprogramm anlässlich der Geburt des Propheten Muhammed (saw). Diesmal ging es um den Koran, der auch den Charakter des Propheten Muhammed (saw) ausmacht. Die Veranstaltung wurde mit einer Eröffnungskoranrezitation und einer Eröffnungsrede des Vorsitzenden der IFB, Ahmet Özden, begonnen.

„Diese Gedenkveranstaltungen stellen die beste Möglichkeit dar, unseren Propheten besser kennen zu lernen und zu verstehen und gegen die hässlichen Vorstöße gegen Ihn hiermit zu antworten. In Anbetracht der Attacken gegen den Propheten, sollten wir Muslime uns mehr Mühe geben, die Botschaft, die Muhammed uns gebracht hat, zu verbreiten“, sagte Özden in seiner Rede.

„Wir haben diese wunderbare Woche [Mawlid an-Nabi] mit Konferenzen, Vorträgen, Wissens-, Hadis- und Malwettbewerben, Gedichtsvorträgen, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen ausgeschmückt“, so Özden. Um solche Programme auch zu anderen Zeiten des Jahres veranstalten zu können, bat Özden die Besucher um ihre Unterstützung.

Nach einer CD-Präsentation über das Leben des Propheten, sorgte der sufische Sänger, Mehmet Güntekin, mit seiner Gruppe für Musikunterhaltung. Danach hielt Ali Özgür Özdil einen Vortrag in deutscher Sprache, bei dem er über die Biographie des Propheten und Seiner Botschaft berichtete. Özgür betonte dabei, dass an Muhammed in allen Sprachen gedacht werden sollte.

Bevor der IGMG-Vorsitzende, Yavuz Celik Karahan, aufs Podest stieg, wurde eine kurze CD-Präsentation über die diesjährige Opfertierkampagne vorgeführt.

Karahan Revue passierte in seiner Rede den Aprilmonat, in dem der Geburtstag des Propheten Muhammed vorkam. „Anlässlich des Mawlid an-Nabi wurden in allen Regionen insgesamt über 2000 Veranstaltungen organisiert, an denen etwa 500 000 Besucher teilnahmen. Wir sind bemüht, die Botschaft des Propheten weiterhin zu verkünden“, so Karahan.

„Der Muslim ist derjenige, vor dessen Hand und Zunge man sich nicht zu fürchten hat“ und sofern diese Attribute gelebt werden, so soll die Zukunft dadurch geformt werden, betonte Karahan.

Nach der Rede Karahans, hielt Serafettin Kalay einen Vortrag über die Epoche, in der der Prophet gelebt hat. Dann ging es über zu den Koranrezitationen, die seitens weltberühmter Rezitatoren verlesen wurden. So waren Abdurrahman Sadien aus Südafrika, Hasan Sadigi aus dem Iran, Erhan Mete aus der Türkei und Mahmud Tablawi aus Ägypten anwesend.

Schließlich wurde die Veranstaltung mit einem Bittegebet beendet. Als Dankeschön erhielten die Besucher kleine Hadis- und Biographie-Bücher und eine Rose. (sb)

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