Pressemitteilung

Straßenaktion „Gestatten, Muslim.“ erreicht 220.000 Bürgerinnen und Bürger

13. April 2019 Gestatten Muslim, Islam, Muslime, Menschen, Bürger, Vorurteile
Gestatten Muslim 2018 / Buyrun, ben Müslüman’ım - Rastatt (Baden-Württemberg)

„Gestatten, Muslim.“, die jährliche Straßen-Begegnungsaktion der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) wurde am Samstag (13.04.2019) erfolgreich durchgeführt. In zwölf Ländern und an 210 Standorten haben Muslime mit insgesamt 220.000 Bürgerinnen und Bürger Gespräche geführt, Vorurteile abgebaut und für den gesellschaftlichen Zusammenhang geworben.

„Der gesellschaftliche Zusammenhang ist wichtiger denn je. Deshalb sind wir auch in diesem Jahr sehr erfreut über die positive Resonanz auf unsere Straßenaktion ‚Gestatten, Muslim.‘. Wir erhalten sehr viel Zuspruch und positive Rückmeldung, sowohl von den teilnehmenden IGMG-Gemeindemitgliedern als auch von den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt Osman Yusuf, Leiter der Abteilung für Verbandskommunikation der IGMG.

„Gestatten, Muslim.“ ist ein Angebot zum Gespräch mit den Menschen in der Nachbarschaft. Ihnen wird Gelegenheit gegeben, ihre muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger kennenzulernen, sich mit ihnen auszutauschen. „Wir freuen uns, dass wir die Zahl der Kontakte auch in diesem Jahr steigern konnten. Menschen haben die Gelegenheit bekommen, Fragen zu stellen, sich auszutauschen. Wie Studien belegen, sind direkte Kontakte eine der wichtigsten Faktoren beim Abbau von Vorurteilen und Ängsten“, erklärt Osman Yusuf.

Die Aktion „Gestatten, Muslim.“ fand in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Initiiert und konzeptioniert wird die Aktion „Gestatten, Muslim.“ von der IGMG, durchgeführt wird sie von den europaweit über 550 Moscheegemeinden vor Ort. Neben mehreren europäischen Ländern und Australien fand die Aktion auch bundesweit in Deutschland statt.

„Ich möchte mich bei den vielen Ehrenamtlichen bedanken, die nun schon zum fünften Mal ‚Gestatten. Muslim.‘ erfolgreich organisieren, durchführen und damit einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten“, so Osman Yusuf abschließend.