Pressemitteilung

„Gestatten, Muslim.“ – Straßenaktion gegen Vorurteile erreicht 200.000 Menschen

08. April 2018 Gestatten Muslim, Islam, Muslime, Menschen, Bürger, Vorurteile
Gestatten Muslim 2018 / Buyrun, ben Müslüman’ım - Rastatt (Baden-Württemberg)

In mehreren europäischen Ländern haben Muslime an diesem Wochenende an mehr als 200 Ständen insgesamt 200.000 Bürgerinnen und Bürger erreicht, mit ihnen Gespräche geführt und Vorurteile abgebaut. Die Begegnungs-Aktion „Gestatten, Muslim“ wurde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführt von der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG).

„Wir sind auch in diesem Jahr überwältigt von der positiven Resonanz auf diese Begegnungs-Aktion. Die zahlreichen Rückmeldungen zeigen auch in diesem Jahr, wie wichtig die persönliche Begegnung und das direkte Gespräch sind“, erklärt Selçuk Çiçek, Leiter und Koordinator der Aktion bei der IGMG. „Offenbar gibt es ganz viel Rede- und Austauschbedarf unter den Bürgerinnen und Bürger“, so Selçuk Çiçek weiter.

Die Begegnungsaktion „Gestatten, Muslim.“ ist ein niedrigschwelliges Gesprächsangebot an die Menschen. Muslime errichteten am vergangenen Samstag und Sonntag Begegnungsstände an vielfrequentierten Plätzen und Straßen und suchten aktiv das Gespräch mit ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Ziel der Aktion ist es, mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern ins Gespräch zu kommen, mentale Hürden sowie Vorurteile abzubauen. „Ich bedanke mich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bei diesem Projekt mitgewirkt haben. Sie haben sehr gute Arbeit geleistet“, erklärt Selçuk Çiçek.

„Gestatten, Muslim.“ fand in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge statt. An über 200 Standpunkten in zwölf europäischen Ländern sowie in Kanada und Australien wurden insgesamt 200.000 Gespräche geführt. In Deutschland wurden Begegnungsstände unter anderem in Berlin, Hamburg, Dortmund, Köln, Frankfurt a.M., Stuttgart und München aufgebaut. Initiiert und konzeptioniert wurde die Aktion „Gestatten, Muslim.“ von der IGMG. Durchgeführt wurde sie meist von Jugendlichen aus den örtlichen Moscheegemeinden.