Gemeinschaft

Hadsch-Anwärter der IGMG haben die heiligen Stätten erreicht

06. Dezember 2008

Die Hadsch-Gruppe des Regionalverbands Paris flog unter der Leitung von Mustafa Aygen über Istanbul nach Dschidda und fuhr anschließend nach Mekka. Die 200 Pilger der Pariser Hadsch-Gruppe wurden am Charles de Gaulle Flughafen in Paris von dem Regionalverbandsvorsitzenden, Mehmet Baloğlu, und ihren Angehörigen mit Freudentränen und Bittgebeten verabschiedet.

Auf dem Flughafen in Berlin, wo die Berliner Hadsch-Gruppe verabschiedet wurde, gab es eine ähnliche Szenerie. Der Regionalverbandsvorsitzende von Berlin, Siyami Öztürk, weitere Funktionäre der IGMG-Berlin und zahlreiche Freunde und Angehörige waren erschienen, um die 157 Hadschreisenden zu verabschieden. In seiner Rede richtete sich Siyami Öztürk mit folgenden Worten an die Pilger: „Schließt uns in eure Gebete ein, betet für die Umma“, und wünschte ihnen eine gesegnete Reise. Der Gruppenleiter, Orhan Sarı, äußerte: „Wir werden, so Allah will, die Hadsch vollziehen und als Hadschis nach Berlin zurückkehren.“ Nach einem gemeinsamen Gebet flogen die Pilger über Istanbul nach Dschidda.

Die Hadsch-Gruppe Nord-Ruhr wurde in Hannover verabschiedet. Zum Abschied der Gruppe, unter dessen Pilgern sich auch Mitglieder aus den Gemeinden Ruhr A und Bremen befinden, hielt der Regionalverbandsvorsitzende der Nord Ruhr, Murat Ileri, eine Rede. „Ich bin mindestens genauso aufgeregt wie ihr! Allah ermöglichte uns diese vierwöchige heilige Reise. Ab Istanbul werde ich euch als Reiseleiter zur Verfügung stehen“, so Ileri. Anschließend bekamen die Funktionäre, Tahir Köksoy, Zeki Bey und Özcan Kuri, das Wort und bedankten sich in ihren Reden bei den Pilgern für ihre Entscheidung, die Hadsch mit der IGMG zu vollziehen und wünschten ihnen, dass Allah ihre Hadsch annehmen möge. Unter Bittgebeten, vorgetragen von Mehmet Efe, traten die Pilger die Reise an.

In Düsseldorf wurden die Hadsch-Anwärter der Region Ruhr A verabschiedet. Die 257 Pilger erreichten unter der Führung von Abdullah Kodaman den Flughafen in Dschidda. Vor dem Abflug hielt der Regionalverbandsvorsitzende der Region Ruhr A, Özcan Kuri, eine Rede. „Möge Allah eure Reise segnen. Schließt uns in eure Gebete ein und vergisst die Hilfebedürftigen in anderen Teilen der Welt nicht. Betet für unsere Glaubensgeschwister. Wir hoffen, dass ihr unsere Grüße überbringt und für uns betet.“ Der Hadschbeauftragte, Tahir Köksoy, informierte die Pilger über einige Besonderheiten der Hadsch, gab Ratschläge, empfahl ihnen die Anweisungen der Gruppenleiter zu befolgen und wünschte ihnen eine gesegnete Reise. Des Weiteren hielt der Gruppenleiter, Abdullah Kodaman, eine Rede, in der er seine Gedanken zum Ausdruck brachte: „Nehmt Abstand davon, euch über Kleinigkeiten aufzuregen und einander zu verletzen. Wir, die Hadsch-Gruppe Ruhr A, sind eine Familie. Wir werden die Hadschreise mit einer großen Gruppe, bestehend aus 257 Pilgern, antreten. Alle werden dieselben Taten vollbringen, daher kann es zu Verzögerungen und Schwierigkeiten kommen. Möge Allah uns Geduld und Standhaftigkeit geben, unsere Hadsch annehmen und ein Wiedersehen mit unseren Familien ermöglichen.“ Die Hadsch-Gruppe der IGMG-Region Ruhr A wird von Abdullah Kodaman, Ibrahim Yılmaz und sechs weiteren Helfern geleitet.

Mitunter wurde auch die 18. Hadsch-Gruppe, die Gruppe der Region Nord-Bayern, am Flughafen in Nürnberg mit Gebeten verabschiedet. Nach Absolvierung der Hadschseminare brachen die Pilger nach einer rührenden Abschiedsveranstaltung in Richtung Mekka auf. Der Beauftragte für die Hadsch, Emrullah Yayla, gab ihnen im Vorfeld Informationen zu der Hadsch und wünschte ihnen eine gesegnete Reise. Der Regionalverbandsvorsitzende der Region Nord-Bayern stellte die Gruppenleiter vor und sagte: „Noch seid ihr Hadsch-Anwärter. Eine angenommene Hadsch wird mit dem Paradies und dem Angesicht Allahs belohnt. Nehmt Abstand davon, den Teufel zu erfreuen, indem ihr einander verletzt. Eine Hadsch mit der IGMG ist etwas Besonderes. Ich gratuliere euch zu der Entscheidung, mit der IGMG zu reisen. Ich danke den Verbandsvorsitzenden, dass sie uns qualitative Dienste anbieten. Ich wünsche euch eine Hadsch-mebrur.“

Eine weitere Hadsch-Gruppe, die mit Gebeten verabschiedet wurde, ist die Gruppe der Islamischen Föderation Belgien. An der Abschiedsveranstaltung nahmen der Vorsitzende der Islamischen Föderation Belgien, M. Zeki Bayraktar, der Hadschbeauftragte, Tahir Köksoy und die Angehörigen der Pilger teil. Vor dem Aufbruch wurde ein gemeinsames Gebet gesprochen. In seiner Erklärung teilte M. Zeki Bayraktar mit, dass die diesjährige 28. Hadschorganisation 210 Pilgern ihre Dienste anbieten werde. Es hätte eine größere Anfrage gegeben, doch aufgrund der Bauarbeiten am Harameyn sei das Kontingent begrenzt. Nach Beendigung der Bauarbeiten, bei denen neue Unterkünfte geschaffen würden, würden 2010 500-700 Pilger die Möglichkeit haben, die Hadsch anzutreten. Der Hadsch- und Umra-Beauftragte der BIF, Emin Demirtaş, teilte mit, dass er diese Aufgabe nun seit 25 Jahren durchführe, sie aber immer noch viel Geduld von ihm erfordere. Abschließend stellte Demirtaş das siebenköpfige Betreuungsteam, das die Pilger während der Hadsch betreuen wird, vor. (fy)

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