Gemeinschaft

Helfer der 24. IGMG-Opfertierkampagne trafen sich in Kerpen

15. Januar 2009

An der Versammlung, die in zwei Gruppen an zwei Tagen durchgeführt wurde, nahmen auch der IGMG-Vorsitzende Yavuz Çelik Karahan und der Leiter der Abteilung für Soziale Dienste, Ali Bozkurt, teil. Die IGMG-Helfer berichteten einer nach dem anderen über ihre Arbeit in den einzelnen Ländern, präsentierten Bilder und Videos, schilderten ihre Erlebnisse und überreichten die Geschenke der Partner an die IGMG. Den Verantwortlichen der Opfertierkampagne in den einzelnen Regionalverbänden sowie jedem ehrenamtlichen Helfer wurden Gratulationsurkunden übergeben.

„Die Opfertierkampagne ist ein Schritt auf dem Weg zur Einheit der Muslime“

Aufgrund der nun seit zwei Wochen andauernden israelischen Angriffe auf den Gazastreifen äußerten sich sowohl Yavuz Çelik Karahan als auch Ali Bozkurt zu den aktuellen Geschehnissen. Bozkurt, der vor kurzem noch an der Grenze Gazas war, um sich ein Bild über die allgemeine Lage und die Hilfsaktionen der IGMG zu machen, sprach über die katastrophalen Zustände: „Medikamente werden zwar durchgelassen, jedoch wird nicht gestattet, Nahrungsmittel und Hilfsgüter in das Kriegsgebiet zu bringen. Nur Verletzte, die in Todesgefahr schweben, werden in Krankenhäuser nach Ägypten oder die Türkei transportiert. Wir können nicht mehr tun, als das Blut, dass der Krieg hinterlässt, aufzuwischen.“

Der IGMG-Vorsitzende, der auch an der Demonstration in Duisburg teilgenommen hatte, sagte, dass dies das Prinzip „an der Seite der Unterdrückten und gegen die Ungerechten“ zum Ausdruck bringe, dem sich die IGMG als islamische Gemeinschaft verpflichtet fühlt. Deshalb werde die IGMG es nicht unterlassen, durch Spenden, Demonstrationen und Gebeten den Menschen im Gazastreifen zur Seite zu stehen.

Karahan bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern, ohne deren Einsatz die Kampagne nicht möglich wäre. Die Opfertierkampagne ist ein Schritt auf dem Weg zur Einheit der Muslime. In den Ländern, in denen ihr die Opfertierkampagne organisiert habt, könnt ihr deutlich erkennen, dass es die Einheit, der Zusammenhalt, die Solidarität ist, die den Menschen fehlt. In Nigeria beispielsweise, wo wir im vergangenen Jahr ein Krankenhaus haben errichten lassen, war es eure Arbeit, die die Muslime zusammengeführt hat und ihnen die Möglichkeit und Notwendigkeit der Brüderlichkeit und des gemeinsamen Handelns gezeigt hat“, so Karahan. (am)

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