Frauenorganisation

IGMG-Frauenorganisation: In 29 Tagen in 29 Regionalverbänden

18. September 2012

Die neue Führung der Frauenorganisation hat im Laufe des Ramadan mit großem Einsatz Treffen mit 29 Regionalverbänden organisiert. Ihre Reisetätigkeit erstreckte sich von Stockholm nach Italien, von Paris nach Berlin, und von Amsterdam bis nach Wien. Sie waren aufgebrochen, um die Leiterinnen der Moscheegemeinden und Regionalgruppen noch besser kennenzulernen, und um die gesegnete Atmosphäre des Ramadans gemeinsam zu erleben. Sie trafen sich jeweils mit Frauen, die innerhalb der Gemeinschaft verschiedenste Aufgaben übernommen haben, und zum Beispiel als Regionalleiterinnen, Leiterinnen von Kommissionen oder als Ortsvertreterinnen tätig sind.

Die Treffen wurden jeweils vor dem Iftar (Fastenbrechen) durchgeführt. Man behandelte die Frage, wie die Beteiligung der Frauen an der Sammlung und Verteilung der Fitra- und der Zakatspenden gefördert werden kann. Die Organisation im Bereich Fitra und Zakat wurde besonders in den Mittelpunkt gerückt, mit der Absicht, die soziale Solidarität noch stärker ins Bewusstsein zu rufen. Auf der Grundlage des Hadith: „Der Ramadan ist der Monat der Gläubigen.“ tauschte man sich über die besonders segensreichen und hervorstechenden Aspekte des Ramadans aus. Es wurde betont, wie wichtig es ist, alle Anstrengungen zu unternehmen, um vom Segen dieses Monats in bestmöglicher Weise zu profitieren. Ebenso wurde unterstrichen, dass die Anstrengungen mit noch mehr Einsatz fortgeführt werden müssen. Denn: das Teilen verstärkt die Liebe und den freundschaftlichen Umgang der Gläubigen untereinander. Im Monat Ramadan ist Solidarität umso wichtiger. Unser Herr, der sonst eine gute Tat zehnfach entlohnt, entlohnt eine gute Tat im Monat Ramadan siebzigfach.

Außerdem wurden während der Treffen, erstmals in diesem Jahr, von den Frauen, die bei der Verteilung der Ramadan-Hilfspakete als Helferinnen beteiligt waren, Fotos der Orte gezeigt, die sie besucht hatten. Sie berichteten davon, wie viele hilfsbedürftige Menschen es in anderen Regionen der Welt gibt. Während dieser Vorträge kam es zu sehr emotionalen Momenten.

An den Treffen haben sich auch die ehemaligen Leiterinnen der Regionalverbände und Moscheegemeinden sowie in manchen Regionalstellen auch Vertreter anderer Gemeinschaften beteiligt. Die Versammlung dauerte in der Regel bis zum Iftar. Nach dem anschließenden gemeinschaftlichen Tarâwîh-Gebet nutzte man noch die Zeit für Gespräche und Unterhaltungen.

Die Vorsitzende der IGMG-Frauenorganisation, Hatice Şahin, sagte bezüglich des Veranstaltungsprogramms: „Wir haben einen sehr erfüllten Ramadan erlebt. Wir hatten Gelegenheit, in den vielen Regionalverbänden unsere Schwestern persönlich kennenzulernen, und uns über unsere Arbeit zu beratschlagen. Allah möge mit allen zufrieden sein, die bei der Organisation dieser Versammlungen mitgewirkt haben. Ich danke allen Frauen, die unsere Einladungen angenommen haben. Obwohl der Ramadan mit der Urlaubszeit zusammenfiel, haben wir in vielen Regionalverbänden gut vorbereitete und volle Veranstaltungssäle vorgefunden. Die Vertreter der anderen Gemeinschaften sowie die ehemaligen Regionalverbands- und Gemeindeleiterinnen unter uns zu sehen, hat uns erfreut. Unsere Frauen haben bei diesen Arbeiten einmal mehr ihre Kraft und Aufrichtigkeit unter Beweis gestellt. Allen, die einen Beitrag geleistet haben, möchte ich hiermit noch einmal meinen Dank aussprechen.“

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