Pressemitteilung

IGMG-Generalsekretär Ücüncü: „Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage“

20. März 2009

Derzeit hat die  Staatsanwaltschaft München ein Ermittlungsverfahren gegen Herrn Ücüncü, Herrn El-Zayat und weitere Personen eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, sich zu einer kriminellen Vereinigung zur Begehung diverser Straftaten zusammengeschlossen zu haben. Das gemeinsame Ziel dieser Vereinigung soll der Staatsanwaltschaft nach folgendes sein:

Das Handeln der Vereinigung ist vom Gesamtwillen beherrscht, dem sich die Mitglieder als verbindlich unterordnen.  Dieser Wille gründet auf ihrer ideologisch-extremistischen Grundhaltung, nämlich der Ablehnung der westlichen Gesellschaft und ihrer Werte und der damit einhergehenden Verteidigung der muslimischen Welt gegen die „Ungläubigen“. Diese Zielsetzung beherrscht das Beziehungsgeflecht der Tatverdächtigen und ist gemeinsame Grundlage ihres Handelns und hat eine organisatorisch wirksame Bindung zur Folge.“ (Beschluss des AG Münchens vom 12.02.2009, Geschäftsnummer I Gs 1067/09, S. 3)

„Die Bewertung solch einer fadenscheinigen Argumentation sei der Öffentlichkeit überlassen“, sagt Ücüncü dazu. „Die Anschuldigungen entbehren jeglicher Grundlage“. Der Generalsekretär der IGMG machte deutlich, dass er angesichts des laufenden Verfahrens und insbesondere der in keinster Weise konkretisierten Vorwürfe noch keine weitergehenden Bewertungen zum Inhalt des Verfahrens machen kann. „Jedenfalls sind die Behauptungen unrichtig“, so Ücüncü. Die notwendigen rechtlichen Schritte seien bereits eingeleitet worden. Nach Abschluss des Verfahrens werde man sich umfangreich zu dem Thema äußern.

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