Gemeinschaft

IGMG-Hilfsaktionen im Ramadan

19. Oktober 2009

Die aus den Geldern der Zakât- und Fitr-Kampagne der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs finanzierte Hilfsaktion wurde in sieben Ländern zusammen mit der Internationalen Humanitären Hilfsorganisation (IHH e.V.) organisiert.

Während des Ramadans 2009 wurden 1400 Familien in der Türkei, 2500 in Bangaldesch, 400 im Libanon, 200 in Niger, 100 im Yemen, 50 in Indonesien und 1066 Familien in Pakistan – insgesamt 5716 Familien – Ramadanpakete im Wert von 86.000 Euro verteilt. Ein Paket im Wert von durchschnittlich 15 € beinhaltete unter anderem Reis, Linsen, Erbsen, Bohnen, Zucker, Nudeln, Datteln, Marmelade und Milchpulver.

Die Länder, in denen die Kampagne durchgeführt wurde, haben oft mit Hungersnöten, Dürre, Armut, Bildungsmangel, wirtschaftlichen Abhängigkeiten, Bürgerkriegen oder gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Von den Paketen haben deshalb die ärmsten Familien, Witwen, Waise, Kranke und alte Menschen profitiert. Um eine möglichst reibungslose Verteilung zu gewährleisten, wurde die Verteilungsaktion an mehreren Orten durchgeführt.   

Bozkurt: Vielen Dank an unsere Gemeinschaft

Ali Bozkurt, Leiter der IGMG-Abteilung für Soziale Dienste, sagte: „In der Türkei, Pakistan, Bangladesch, Libanon, Niger, Yemen und Indonesien wurde die Aktion von der IHH e.V. und den Beobachtern der IGMG koordiniert. In Bosnien und Herzegowina, Sandschak, Kosovo, Albanien und Mazedonien haben wir mit unseren langjährigen Kooperationspartnern zusammengearbeitet. Dank unserer Partner, die im Vorfeld die ärmsten Familien ausfindig gemacht haben, kamen die Spenden wirklich denen zugute, die es am nötigsten haben. Dank unserer Kampagne haben wir auch die palästinensischen Flüchtlinge in den Lagern im Libanon erreicht. In Kooperation mit der IHH haben wir Hilfsgüter im Wert von 86.000 Euro verteilt. Zusammen mit unseren anderen Aktionen haben wir im Rahmen der Kampagne 100.500 Euro verteilt. Ich persönlich war auch an den Verteilungsaktionen beteiligt und konnte mir ein Bild von der Not der Menschen machen. Ich möchte all unseren Geschwistern, die sich an der Kampagne beteiligt haben, meinen Dank aussprechen.“ (am)

[supsystic-social-sharing id="1"]