Pressemitteilung

IGMG mit 900.000 Euro-Hilfspaket an der Seite der Armen und Bedürftigen

20. Juni 2012

„Die Länder, in denen wir unsere Ramadan-Kampagne durchführen möchten, sind zumeist stark betroffen von Hunger, Dürre, Armut und Bürgerkriegen. Es mangelt an Bildung, medizinischer Versorgung sowie jeglicher Infrastruktur. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht sind Länder wie Somalia und der Niger abhängig vom Ausland. Unsere humanitäre Hilfe in Form von Lebensmittelspenden und Essensausgaben in Iftar-Zelten richtet sich vor allem an besonders arme Familien, Witwen und Waisen sowie kranke und allein gelassene Menschen. Die von unserem IGMG Zakât und Fitra-Fond bereit gestellten Spendengelder sollen noch vor dem Ramadan in der Türkei, Bosnien, Sandschak, Bergkarabach, Kosovo, Albanien, Mazedonien, Niger, Uganda, Kenia, Tansania, Tschad, Kamerun, Somalia und Indonesien den Armen und Bedürftigen zugutekommen.

In der Türkei und Somalia arbeiten wir in Kooperation mit dem IGMG Hilfs- und Sozialverein Hasene. Unsere Helfer werden die Hilfsaktionen begleiten. Pünktlich zum Ramadan eröffnet Hasene eine Armenküche in Bosnien, die von der IGMG unterstützt wird und mittellosen Menschen über das ganze Jahr zur Verfügung stehen wird. Zudem werden wir in Bosnien, Sancak, Kosovo, Albanien, Mazedonien und den Ländern Afrikas zusammen mit unseren Partnerorganisationen für die angemessene Realisierung unserer Projekte sorgen. Dank unserer Partner können wir nämlich schon im Vorfeld jene Menschen ausfindig machen, die zu den Ärmsten gehören, und ihnen unsere Lebensmittelpakete zukommen lassen. Ein Hilfspaket enthält Lebensmittel wie Reis, Linsen, Kichererbse, Erbsen, Zucker, Nudeln, Datteln, Marmelade und Milchpulver. Das Hilfspaket hat zusammen ein Wert von etwa 900.000 Euro.

Dank unserer umfassenden Vorbereitungen hoffen wir, durch unsere Zakât- und Fitra-Spenden möglichst vielen Menschen überall auf der Welt helfen zu können. Dies wird durch unsere ehrenamtlichen Helfer verwirklicht werden, die direkt aus unseren Regionalverbänden und Moscheegemeinden kommen. Unser tiefer Dank gilt all unseren Schwestern und Brüdern, die diese Arbeit sowohl in finanzieller als auch in personeller Hinsicht überhaupt erst möglich machen.“

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