Gemeindeentwicklung

IGMG-Regionalverbandsvorsitzende trafen sich in Kerpen

26. August 2009

Nachdem Karahan kurz die Urlaubszeit und die Veränderungen in den Regionalverwaltungen bewertete, begann die Sitzung mit den Berichten über die vergangene Saison. Die Vorsitzende der IGMG-Frauenabteilung, Zehra Dizman, informierte die Teilnehmer über die Aktivitäten während der Sommerferien, bevor Mesut Gülbahar, Leiter der Jugendabteilung, die Personaländerungen ansprach und über die Bildungsreise mit 35 Jugendlichen in die Türkei erzählte. In diesem Jahr plane man, mit 3000 Jugendlichen eine Umra zu machen. Darüber hinaus werde man verstärkt auf Bildungsseminare in den Ortsgemeinden setzen.

Der Vorsitzende der Aufsichtskommission Mehmet Şenel erklärte, dass man die Kontrollbesuche in den Ortsgemeinden verstärken und ausweiten wolle. Anschließend informierten Ibrahim Kaygısız und Mustafa Uyanık über die Gemeindeentwicklungsarbeiten und präsentierten ein Video, das bei der Mitgliedschaftskampagne in den Ortsgemeinden eingesetzt werden soll.

Danach sprach Ali Bozkurt, Vorsitzender der Abteilung für Soziale Dienste, über die geplanten Programme seiner Abteilung. Er berichtete von den IGMG-Waisenheimen in Indonesien, Bangladesch und Pakistan sowie über die Aufbauhilfen im Balkan und in Palästina. Nachdem ein Video zur Opfertierkampagne vorgestellt wurde, sprach er die Zakât- und Fitra-Kampagne während des Fastenmonats Ramadan an und gab bekannt, dass die Abteilungsleiter für Soziale Dienste der jeweiligen Regionalverbände sich am 26. und 27. September versammeln werden, um die Arbeiten im Ramadan auszuwerten. Die Helfer der Opfertierkampagne versammeln sich, so Bozkurt, am 17. Oktober. Für diese Kampagnen bereite man TV-Werbungen vor und werde darüber hinaus auch andere Medien nutzen.

Die Auswertung der IGMG-Sommerkurse sowie anderer Bildungsangebote hat der Abteilungsleiter Mehmet Gedik durchgeführt. Man werde zusammen mit den Pädagogen in den Regionalverbänden und Ortsgemeinden Sitzungen durchführen. Beschlossen sei bereits, dass die Anzahl der Familienseminare erhöht werden soll. Gedik gab die Liste der Teilnehmer an den Sommerkursen bekannt und informierte darüber hinaus über das Ibn-i Sina-Institut in Belgien, über das Kindergartenmodell im Regionalverband Südholland und über den Lehrplan des Berliner Religionsunterrichts in den Ortsgemeinden.

Der Vorsitzende der Irschad-Abteilung Ahmet Özden trug im Laufe der Sitzung die Veranstaltungen innerhalb des Fastenmonats Ramadan vor. Die Veranstaltungen der Prediger seien im vorhinein bereits geplant worden. Er wies zudem darauf hin, dass „wir alle“ diesen heiligen Monat mit der Rezitation des Korans ausschmücken sollten. Er wünsche sich auch, dass man beim Fastenbrechen nicht verschwenderisch vorgeht und auch auf seine Gesundheit achtet.

Hakkı Çiftçi, Leiter der Hadsch-Umra & Reisen GmbH sagte, dass man bis zum Beginn des Ramadan in ganz Europa 3 000 Menschen Umra-Dienste geleistet habe. Das Durchschnitssalter der Umra-Reisenden sei in den Frühlingsjahren 24 gewesen. Eingrenzungen aufgrund der Schweinegrippe seien bisher nicht gegeben. Çiftçi informierte die Teilnehmer darüber hinaus über das Hadschprogramm, die Visa und diverse andere Themen und sagte, dass man den Schwerpunkt der Arbeiten auf Umra-Reisen für Jugendliche und junge Erwachsene setzen werde.

Der Leiter der Abteilung für Rechnungswesen und Buchführung Ibrahim Yüksel informierte zunächst über die Mitgliedschaft bei der IGMG-Zentrale und über die IGMG-Sterbekasse, bevor IGMG-Generalsekretär Oğuz Üçüncü die Arbeiten seiner Abteilung auswertete.

Üçüncü informierte zunächst über den Islamunterricht in den Ländern sowie über die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in den Sommermonaten in Deutschland und in der Europäischen Union und sprach anschließend die Wahlkampagnen der hiesigen Parteien an. Diese produzierten keine Lösungen für die Probleme der Muslime hierzulande und könnten auch nicht die gesellschaftlichen Bedürfnisse decken, so Üçüncü.

Weiter kritisierte der Generalsekretär die Haltung der Bundesregierung im Falle der im Gerichtssaal ermordeten Marwa Al-Shirbini. Außerdem sprach Üçüncü die Bedeutung des Iftâr und des Tages der offenen Moschee an, das zwar vom Korrdinierungsrat der Muslime (KRM) organisiert werde, die Regionalverbände und die Ortsgemeinden dennoch eine wichtige Rolle dabei spielen.

Nachdem auch alle einzelnen Regionalverbandsvorsitzenden zu Worte kamen, traf der IGMG-Vorsitzende Yavuz Çelik Karahan eine Abschlussbewertung. Er wünsche sich, dass man die spirituelle Atmosphäre des Ramadan gut nutze. Als IGMG werde man weiterhin für jedermann offen bleiben und jeden empfangen. Man habe die Aufgabe, sich für die Freiheiten der Muslime in Deutschland einzusetzen und dafür zu sorgen, dass diese in diesem Lande ihre Religion frei ausleben können. Jeder Vertreter der IGMG müsse in diesem Sinne handeln und dieser Mission auch mit Engagement beitragen.

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