Gemeinschaft

IGMG setzt Erdbebenhilfe in Pakistan fort

15. Dezember 2005

Die islamische Gemeinschaft Milli Görüs setzt ihre Erdbebenhilfe in Pakistan fort. Um diese Hilfen zu organisieren, ist eine Delegation unter der Leitung von Zeki Koçer, Vorsitzender des IGMG-Nationalverbands Dänemark, nach Pakistan gereist. Außer Koçer nahm an der Delegation auch noch Muhammet Ulu aus den Niederlanden teil.

Das Projekt, wird in den eisigen Winterverhältnissen 1500 Familien Unterkunft bieten . Außer den nötigen Gebäuden und Einrichtungen für das Einquartieren der Menschen werden auch Heizöfen, Betten, Bettdecken, Küchenutensilien, Kochherde, zusätzlich Nahrungsmitteln wie Tee, Reis, Mehl, Salz, Zucker und anderes bereitgestellt.

Die Kosten für das Projekt werden sich auf rund 450 Tausend Euro belaufen. Eine zweite Delegation, die im Anschluss an die Katastrophenorte gereist ist, brachte zusätzlich Spenden in Höhe von 100 Tausend Euro in das Gebiet. Das verteilen der Hilfsleistungen wurde zusammen mit der örtlichen Al-Khidmat Stiftung organisiert.

Weiterhin führte die IGMG Delegation mit den verschiedenen Hilfsorganisationen vor Ort Gespräche, um in Zusammenarbeit mit ihnen eine Schule und eine Poliklinik im Katastrophengebiet zu bauen. Nach der Genehmigung der offiziellen Behörden werden bald die Fundamente dieser Einrichtungen gelegt.

Die Delegation stellte außerdem fest, dass Menschen in den vom Erdbeben betroffenen Orten, darunter besonders Balakot, Muzaffarabad und Mansehra, immer noch auf Soforthilfe angewiesen sind. Da das Gebiet sehr gebirgig und weitläufig ist, werde die Hilfe noch einige Zeit unverzichtbar bleiben. (ab)

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